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Europas grösste Obstsammlung soll Bauprojekt weichen

Ausgerechnet im Jahr der Biodiversität soll die Pavlovsk Versuchsstation in der Nähe von St. Petersburg/Russland mit ihrer Sammlung von mehr als 5000 Obst- und Beerengehölzen einem Überbauungsprojekt weichen.  90% der Sammlung ist weltweit nur in St. Petersburg zu finden, gemäss Angaben des Global Crop Diversity Trust.

Die Pavlovsk Versuchsstation unterhält eine Samenbank von ungefähr 320'000 Obst- und Beeren-Proben. Mehr als 5000 Obst- und Beeren sind in den Anlagen gepflanzt, allein die Erdbeeren-Sammlung beinhaltet mehr als 1000 Sorten, die europaweit grösste Sammlung überhaupt. Ein Umzug der Pavlovsk Versuchsstation kommt allein schon deshalb nicht in Frage, weil es unmöglich ist, die Gehölz-Sammlung an einen anderen Ort zu zügeln.

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Sommergartenfestival bei Wyss Samen und Pflanzen AG

Bereits zum zweiten Mal findet vom 20.-22. August 2010 (Fr-So) das Sommergartenfestival auf dem Gelände des Versuchs- und Schaugartens von Wyss Samen und Pflanzen in Zuchwil bei Solothurn statt.  Neben Führungen und einem Markt finden zahlreiche weitere Veranstaltungen wie Vorträge und Konzerte statt.

Im Mittelpunkt der Festivitäten stehen das Gartencenter und die 25'000 Quadratmeter grossen Versuchs- und Schaugärten in Zuchwil bei Solothurn. An allen drei Festivaltagen finden Führungen durch die Gärten statt. Es besteht ebenfalls Gelegenheit die Baumschule in Heinrichswil oder das Keimlabor besichtigen zu können. Verschiedene Demonstrationen wie beispielsweie Wandbegrünung zeigen weitere Spezialgebiete des Unternehmens. Dem Publikum werden ausserdem Beratungen zum Thema Pflanzenschutz oder Bodenanalyse geboten, die anhand von mitgebrachten Proben analysiert werden.

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Englischer Rasen 2010

Die grosszügigen Parkanlagen Londons - auf dem Bild ein Ausschnitt aus dem Hyde Park - leiden in diesem Sommer 2010 unter Trockenheit. Deshalb präsentieren sich die Rasenflächen heuer in apartem Steppengelb. Die belaubten Bäumen und die  bewässerten Sommerblumen-Rabatten stehen in krassem Gegensatz dazu: ihr sattes Grün tritt in den Vordergrund und wirkt üppig und kräftig.

Zu gross wären die Flächen der Londoner Parkanlagen für eine künstliche Bewässerung, zu gross auch der personelle und finanzielle Aufwand, um den sattgrünen Englischen Rasen herbei zu zaubern.
Doch gemäht wird die Steppe trotzdem, obwohl sie kaum wächst. Stoppelkurz der Schnitt und von Staubwolken umgeben, brausen die Mäher über die Flächen.  Schliesslich soll das Personal trotzdem beschäftigt sein.

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Fürst Pückler Landschaftspark unter Wasser

Das Hochwasser der Neisse im Grenzgebiet Deutschlands und Polens hat dazu geführt, dass ein grosser Teil des einmaligen Landschaftsparks von Fürst Pückler in Bad Muskau unter Wasser steht (Aug. 10). Der 830 Hektaren grosse Landschaftspark gilt als Pücklers Meisterwerk und ist das einzige Kulturgut, das in Sachsen mit dem Unesco Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.

Durch die andauernd heftigen Regenfälle im Osten Deutschlands, Polens und der Tschechei sind verschiedene Flüsse stark angestiegen. So auch die Neisse, die durch den Landschaftspark in Bad Muskau fliesst. Ein Deichbruch hat zusätzlich zur Verschärfung der Situation geführt.
Ein Teil der Kulturgüter konnte rechtzeitig beiseite gebracht werden. Der Schaden am Park ist allerdings derzeit nicht abschätzbar, da grosse Bereiche noch unter Wasser stehen.

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Georg Arends: Natur wird Kunst

Eine besonders empfehlenswerte Ausstellung zeigt ab August (24.8.2010- 2.1.2011) das Von der Heydt Museum in Wuppertal aus dem Nachlass des bekannten Pflanzenzüchters Georg Arends (1863-1952). Er hinterließ der Nachwelt etwa 350 neue Züchtungen und ein riesiges Archiv an Pflanzenzeichnungen und vor allem Fotografien auf Glasplattennegativen. 

Die Schwarz-Weiß-Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen verschiedene Pflanzen, vorrangig Georg Arends´ Hauptzüchtungsgruppen, Primeln, Astilben, Azaleen, Rhododendren und Steingartengewächse.
Die Fülle des Archivs übersteigt die reine Zweckdienlichkeit: Sie zeugt von der Begeisterung für die Fotografie, von der Leidenschaft vergängliche Blüten in Bildern festzuhalten, von der Akribie eines Züchters und Gärtners und dem Wunsch, all seine Pflanzen in Abbildungen zu erfassen.

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Genetischer Code des Périgord-Trüffels geknackt

Einem Team französischer und italienischer Forscher der Universität Nancy (F) ist es nach fünf Jahren Arbeit gelungen, den genetischen Code des Schwarzen Trüffels (Périgord-Trüffel, Tuber melanosporum) zu entschlüsseln. Diese Entdeckung ermöglicht es, Wachstum, Vorkommen und Symbiose (zwischen Gehölz und Trüffel) besser zu verstehen.

Als wichtige Entdeckung für die Landwirtschaft und die Kultur bezeichnet der Uni Pressedienst des Institut Nationale de la Recherche Agronomique (INRA) der Universität Nancy die Forschungsarbeit des italienisch-französischen Teams. Die wissenschaftlichen Details sind in der Ausgabe der Zeitschrift Nature (28. März 2010) zu lesen.

(Quelle INRA)

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Gardenien schnüffeln statt Beruhigungsmittel schlucken

Der betörende Duft von Gardenien (Gardenia jasminoides) soll ebenso stark wirken wie Beruhigungpillen (Barbiturate) und Hypnotika (Propofol). Dies hat ein deutsches Forschungsteam in einer Arbeit nachgewiesen. Getestet wurden mehrere hundert Wirkstoffe auf ihre beruhigende Wirkung hin.Bild: Gardenia jasminoides-Sorte (WikiCommons)

"Las gardenas para ti...", so singt ein älterer kubanischer Sänger. Süsslich und betörend scheint der Duft durch die Lautsprecher zu dringen. Nun ist es auch wissenschaftlich erwiesen: der starke Duft von Gardenien (Gardenia jasminoides) wirkt beruhigend und kommt in seiner Wirkung jener von Barbituraten gleich.

Die Wirkung wurde in hoher Konzentration an Mäusen getestet, welchen der Wirkstoff  gespritzt wurde oder die ihn inhalierten. Die Mäuse sassen in der Folge ganz ruhig und friedlich in einer Ecke und stellten jegliche Aktivitäten ein.

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Vielfalt in Zürcher Kleingärten ausgezeichnet

Biodiversität im Kleinen hat Grün Stadt Zürich gemeinsam mit den Familiengarten-Vereinen gesucht und in den 13 Arealen der Stadt reichhaltig gefunden. Drei Kleingärten wurden prämiert. Ihre Pächterinnen und Pächter werden am Samstag, 10. Juli 2010 um 11.30 Uhr in der Besenbeiz im Kleingartenareal Käferberg geehrt von Stadträtin Ruth Genner.

Im Jahr der Biodiversität hat sich Grün Stadt Zürich auf die Suche nach Biodiversität im Kleinen gemacht. Gemeinsam mit den Familiengarten-Vereinen - 13 in der Stadt Zürich - machte sie sich auf die Suche nach artenreichen Gärten, die nicht nur den Pächterinnen und Pächtern dienen, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tiere darstellen. Die Jury begutachtete insgesamt 26 Gärten, beurteilte die Artenvielfalt und die Vielfalt an Lebensräumen für Insekten und Kleintiere und die Kompostierung und Bodenbedeckung.

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Garden Watch Cam: Blick in den Garten mit Zeitraffer

Die Pfingstrosen beim Aufblühen beobachten,  die Schnecken bei ihrer Salat-Mahlzeit ertappen oder längerfristig den Unkrautbewuchs zwischen Frühjahr und Sommer dokumentieren? Das ist nun alles möglich dank der GardenWatchCam. Diese kleine Kamera steht unauffällig grün im Garten und fotografiert so oft Sie es wünschen, im Minuten, Halbstunden, Stunden- oder Tages-Rhythmus.

Für Gartenfreundinnen und -freunde eine wirklich gute Sache, diese neuartige Kamera: Sie bietet 7 Möglichkeiten, den zeitlichen Intervall der Fotoaufnahmen zu wählen: 1, 5 oder 30 Min, 1, 4 oder 24 Stunden sowie eine frei gewählte Zeit.  Die Kleinkamera ist vor allem für jene Leute interessant, die nicht jeden Tag in ihrem Garten stehen und doch wissen möchten, was während ihrer Abwesenheit in einer bestimmten Ecke gewachsen, gefressen oder eingegangen ist.

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oega 2010: ausgebucht und vielbesucht

Die diesjährige oega (Oeschberg Gartenbau Ausstellung) auf dem Gelände der kantonalbernischen Gartenbauschule war mit 446 Ausstellern auf einer Fläche von 3,5 Hektaren ausgebucht. Auffallend waren die immer professioneller gestalteten Ausstellungsflächen, die sich ausschliesslich an ein Fachpublikum mehrheitlich aus dem Landschafts-Gartenbau wenden.

Wenn die oega vielerorts als Jahrmarkt der Grünen Branche bezeichnet wird, so entspricht dies längst nicht mehr der Realität. Der Jahrmarkt hat sich zu einem professionellen, marketingorientierten Messebetrieb gewandelt. Die Ausstellungsflächen sind in den letzten Jahren konstant geblieben, die Anzahl der Ausstellenden hat sich leicht reduziert. Der professionelle, marktorientierte Auftritt ist zur Norm geworden.  Ziel ist es die vielen Kleinfirmen des Landschaftsbaus als Kunden zu gewinnen.

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