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Pflanzen

Sie ist die Königin unter den Blumen, gilt als Zeichen der Liebe, wird der Aphrodite zugeschrieben und ist der Deutschen liebste Gartenpflanze: die Rede ist von der Rose. Ob in Rot, Rosa, Gelb oder Weiss - mit ihren Blüten verwandeln Rosen unsere Gärten in märchenhafte Plätze und sorgen für eine romantische Stimmung. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn sie in die Lüfte streben und eine Pergola oder eine Laube umranken.

Wem der Weg an die Chelsea Flower Show zu weit war, wem das englische Frühlingswetter nicht behagt oder wem zu viele Leute vor Ort sind, dem ist es dank BBC (British Broadcasting Corporation) möglich einen guten Einblick in die Pflanzenneuheiten und die Vielfalt neuer Gestaltungsideen für die Gärten zu erhalten.

In vielen Haushalten stehen Orchideen. Zu den am häufigsten verkauften Gattungen gehören Phalaenopsen und Cymbidien. Soll man diese Orchideen den Sommer über im Freien platzieren, auf dem Balkon, Terrassen oder Gartensitzplatz? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden, welche Auswirkungen gibt es auf die Blühte der Pflanzen?

Die neue Gartensaison liegt vor uns. Prospekte mit Gartenmöbeln und  Pflanzgefässen flattern ins Haus. Wie geht man eine Neugestaltung der Terrasse am besten an, auf was muss man achten? Bernhard Schmid, Geschäftsführer von Bacher Gartencenter AG gibt Auskunft zu den wichtigsten Fragen. 

Seit dem 18. Jahrhundert zählen Sukkulenten in Europa zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Aus gutem Grund, denn sie vertragen auch etwas kühlere Temperaturen, was damals sehr wichtig war: Da es noch keine Zentralheizungen gab, konnten die Nächte auch innerhalb der eigenen Vierwände kälter werden.

Dahlien sind imposante Sommerblumen, die von Juli bis Oktober mit einer grossen Blütenpracht beeindrucken. Da sie ursprünglich aus Mexiko stammen, mögen sie es sonnig und warm – daher kommen ihre Knollen erst nach den Eisheiligen in den Garten, denn Bodenfrost vertragen sie gar nicht. Wer jetzt schon aktiv werden möchte, kann die Pflanzen im Topf vorziehen. So wird die Blütezeit der Knollengewächse um einige Wochen verlängert. Dafür einfach eine Knolle pro Topf pflanzen und an einen kühlen Ort stellen. Mitte Mai kommen die Dahlien dann in den Gartenboden.

Die Populationen von Insekten, wie Bienen, Schmetterlingen oder Käfern, gehen in Europa seit Jahrzehnten zurück. Durch die zunehmende Verstädterung, aber auch aufgrund der Monokulturen in der Landwirtschaft schrumpfen ihre notwendigen Lebensräume. Zudem wird das Nahrungsangebot immer kleiner und spricht nur noch wenige der verschiedenen Insektenarten an.

Wer es sommerbunt mag, die täglich ausgiebige Pflege seiner Balkonschönheiten aber eher lästig findet, dem sei die kunterbunte Farbenwelt der phantastischen Lewisien mit ihrer leuchtenden und strahlenden Blütenpracht empfohlen.

Die Lilie ist hart im Nehmen - zumindest, wenn es um Frost geht. Denn anders als beispielsweise die Dahlie oder die Anemone kommt diese sommerblühende Exotin mit eisigen Temperaturen gut zurecht.

Nach der Winterpause den Rasen durch Vertikutieren von Moos und Filz befreien. Mit Dünger und Nachsaat ideale Startbedingen schaffen, damit wieder eine kompakte Vegetationsdecke entsteht. 

Blüten über Blüten: Um das Wintergrau zu vertreiben, empfehlen sich durch Gärtnereien vorgezogenen Frühlingsblüher. Mit ihnen lässt sich bereits jetzt der pralle Frühling ins Haus holen. Die Auswahl an Farben und Formen ist enorm. Dazu zählen auch viele neue Sorten und Sonderformen.

Mit über 200 Schaugärten auf 22 Hektar Land sind die „Gärten von Appeltern" der grösste Garteninspirationspark Europas. Von März bis November zieht es jährlich über 100.000 Besucher in die idyllische Gegend in der Nähe von Nimwegen, um sich inspirieren zu lassen und die Natur zu genießen. Vor über dreißig Jahren legte der niederländische Landschaftsgärtner Ben van Ooijen den Grundstein für den Park, der am 01. März wieder öffnet.

Chilischoten gehören zu den beliebtesten Balkon- und Gartengemüsen. Ihr feuriges Temperament und ihre farbenfrohen, dekorativen Schoten heizen die Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes an. Dazu sind Chilis äusserst gesund und so pflegeleicht, dass auch gärtnerische Greenhorns problemlos erste Ernten einfahren können.

(GMH) Die Frühlingssonne lockt nicht nur die Menschen wieder nach draussen, auch im Beet reckt und streckt es sich allerorten. „Ich finde es einfach toll, wenn im Garten das Leben erwacht, auch heute noch, nach mehr als 30 Berufsjahren“, stellt Jens Schachtschneider fest. Dem Inhaber der Staudengärtnerei Schachtschneider im niedersächsischen Neerstedt liegen besonders die Frühblüher für halbschattige und schattige Gartenbereiche am Herzen.

Kartoffeln selber anzubauen war noch nie so einfach wie mit den neuen, äusserst robusten Sorten der Sarpo-Familie. Sie sind als vorgezogene Jungpflanzen erhältlich, die man direkt in einen grossen Topf oder ins Gartenbeet setzt. In den Schweizer Gärtnereien und Gartencentern gibt’s die Sarpo-Kartoffeln diesen Frühling in fünf verschiedenen Sorten von gelb- über rosa- bis hin zu violett-schalig. 

Moos in Trockenmauer Ritzn

Die Vegetation startet auf den kleinsten Flächen in unwirtlichen und kargen Umgebungen. Ein Samenkorn in einer schmalen Felsenritze geht auf, schlägt Wurzen und wächst. Mit der Zeit bildet sich Humus und weitere Pflanzen ziehen zu.

Dipladenien sind ebenso blühfreudig wie pflegeleicht. Für Furore sorgt diese Saison die neue Sorte ΄Tourmaline Intense Fuchsia΄, die als Balkon- und Kübelpflanze mit leuchtender Neonfarbe auf sich aufmerksam macht.

Nachdem in den vergangenen Jahren der Garten als Erweiterung des Wohnraums verstanden und entsprechend gestaltet wurde, wird in den kommenden Jahren der Natur wieder mehr Spielraum zugestanden. Durch die technologische Entwicklung expandieren allerdings Sensoren und Roboter im neu gewonnen Naturraum. Gesellschaftliche Strömungen wie die Frage nach Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Biodiversität und urban gardening prägen die Gestaltungs- und Entwicklungsideen in Gärten und auf Terrassen.

Im Dezember noch Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse pflanzen? Ist das möglich, wenn der Boden bereits gefroren war und Schnee lag?

Die weite Welt der Amaryllis: Von gefüllter Imposanz bis hin zu wilder Grazie. Mit ihrem beachtlichen Stiel und ihrer beeindruckenden Blüte bringt die Amaryllis weihnachtliche Stimmung ins Wohnzimmer. Besonders die tiefroten Sorten sind in Deutschland wahre Top-Seller und haben auf Fensterbänken neben Kerzen einen grossen Auftritt. Doch die Welt der Amaryllen bietet weitaus mehr und trumpft mit einer breiten Palette an Farben und Formen auf!