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News

Val Müstair und Nationalpark: UNESCO Biosphärenreservat

Bereits 1979 wurde der Schweiz. Nationalpark zum ersten UNESCO Biosphärenreservat der Schweiz erklärt. Mit dem Val Müstair wurde die Fläche nun verdoppelt auf 371 Quadratkilometer, wobei der Nationalpark die Kernzone bildet, der allseits von Pflege- und Entwicklungszonen eingefasst ist.

Das vergrösserte Biosphärenreservat im Unterengadin umfasst mit dem Val Müstair nicht mehr ausschliesslich Wildnisgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit einer hohen Artenvielfalt. Um diese Vielfalt zu schützen, wurde von der UNESCO eine nachhaltige Nutzung verlangt. Die Region Val Müstair musste zahlreiche Auflagen erfüllen bis ihr das Label verliehen werden konnte.
Noch hängig ist das Gesuch des Kantons Graubündens beim Bund, der Biosfera Val Müstair das Parklabel zu verleihen. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) wird im Spätsommer 2010 entscheiden.

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Kleinste Seerose der Welt (vorerst) gerettet

Knapp so gross wie ein Daumennagel ist die allerkleinste Seerose, Nymphaea thermarum. An ihrem Naturstandort in Rwanda ist sie ausgestorben. Dank Botanikern und einem Seerosen-Spezialisten des Kew Botanic Gardens konnte die Art vermehrt werden und kann vielleicht bald wieder in ihrer Heimat ausgepflanzt werden. 

Vieles an dieser Miniatur-Seerose ist anders als bei bekannten Arten: Ihr Lebensraum ist der Sumpf und nicht das Wasser. An ihrem Naturstandort in Rwanda wuchs sie im Sumpf neben einer heissen Quelle heran. Mit dem Austrocknen ihres Lebensraums ist auch die Seerose verschwunden.
Sie konnte kurz vor dem Aussterben von einem deutschen Botaniker gerettet werden. Mit Hilfe eines Seerosen-Spezialisten vom Kew Botanic Garden gelang die Vermehrung über Samen.

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Grilltipps: weder Gras noch Grillen grillen

Gegrillt wird in den Städten inzwischen fast überall: auf Balkonen, auf jedem  Rasenfleck und auf dem Trottoir.  Weil in den Grünanlagen der Städt immer wieder kleinere und grössere Schäden entstehen wie angesengter Rasen oder angesengte Gehölze, verkohlte Abfalleimer, Schäden auf Belägen und anderes mehr, geben die Städte Basel und Zürich ein paar grundlegende Grilltipps. Bild: So eher nicht: brennender Grill. (Bild Wiki Commons)

Auch wenn es unwahrscheinlich scheint: demnächst wird es sonnig und warm werden, Würste werden auf den Grill gelegt, Spanferkel langsam über der Glut gedreht, häufig in öffentlichen Parkanlagen, an Gewässern und  Waldrändern. Fröhliches Grillen überall. Nicht immer zur Freude der Grünflächenverwalter - und manchmal auch der Nachbarn. Manche Grillfreunde hinterlassen mitunter beträchtlichen Flurschaden.

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Ehrenpreis für guten Zweck

Einen ganz neuen Weg geht der Stauden-Ring mit der Lancierung des Ehrenpreis Veronica spicata 'Addis Abeba': der gesamte Verkaufspreis (nach MwSt-Abzug) kommt der Stiftung "Menschen für Menschen" zugute, die Karlheinz und Almaz Böhm gegründet haben. Der Erlös wird für ein Aufforstungsprojekt in Aethiopien eingesetzt.

Mit seiner Stiftung 'Menschen für Menschen' unterstützt der Schauspieler Karlheinz Böhm und seine Frau Alma seit Jahren Projekte in Afrika. Durch den Verkauf des dunkelblau blühenden Ehrenpreis 'Addis Abeba' verzichtet der Stauden-Ring, eine Vereinigung von Staudengärtnereien in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf den Erlös, der ganz dem Aufforstungsprojekt in Aethiopien zugute kommt. Bis Ende Mai 2010 sind es bereits mehrere tausend Franken.

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Blütezeit im Irisgarten, Belvoirpark Zürich

Zwar mögen Bartiris das regnerische Wetter und die Feuchtigkeit gar nicht gerne.  Blütezeit ist trotzdem und der Irisgarten im Belvoirpark in Zürich ist derzeit besonders prächtig. Das regnerische Wetter hat auch seine Vorteile, sind doch die Farben besonders leuchtend, was gerade auch beim Fotografieren von Vorteil sein kann.  

Mehr als hundert Arten und Sorten locken Iris-Liebhabrinnen und Gartenfreunde jeweils in den Irisgarten des Belvoirparks. Derzeit blühen vor allem die halbhohen und hohen Bart-Iris (Iris Germanica-Grp.), während die niedrigen Zwerg-Iris ihre Blütezeit schon hinter sich haben. Daneben sind Taglilien (Hemerocallis) und Pfingstrosen (Paeonien) - derzeit auch viele blühende - in vielen Sorten zu bewundern. Belvoirpark, Seestr. 157, 8002 Zürich.

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Feuerbrand-Erbgut entschlüsselt

Durchbruch bei der Feuerbrand-Forschung: Mit der Entschlüsselung des Feuerbrand-Erregers (Erwinia amylovora) an der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ist man bei der Erforschung und Bekämpfung des Feuerbrands einen Schritt weiter gekommen. Nun gilt es die Achillesferse des Bakteriums zu finden, um einerseits die Krankheit zu bekämpfen und resistente Apfel- und Birnensorten zu züchten.

Dem Forschungsteam von Brion Duffy ist es gelungen, das Feuerbrand-Bakterium genetisch vollständig zu entschlüsseln. Damit wird die weitere Forschung bei der Bekämpfung der Krankheit berechenbarer. Die Resultate bedeuten weltweit einen Durchbruch und sind ein wesentlicher Schritt für die weitere Forschungsarbeit. Die Resultate des Projekts sind online in der internationalen Fachzeitschrift „Molecular Plant-Microbe Interactions“ veröffentlicht.

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Staudenpflege: Kennen Sie den Chelsea-Schnitt?

Wer seine sommerblühenden Stauden zu mehr Standhaftigkeit, oder längerer Blüte bringen will, kann Ende Mai den sogenannten Chelsea-Schnitt anwenden. Das heisst, die Pflanzen um einen Drittel ihrer Länge einkürzen. Chelsea-Schnitt heisst die Methode deshalb, weil sie zur Zeit der Chelsea Flower Show durchgeführt wird, die heuer vom 25.-29. Mai 2010 stattfindet.Bild: Sonnenauge (Heliopsis helianthoides); Bokske/Wiki Commons

Eine Methode, die Blütezeit von Stauden zu verlängern, ihre Standfestigkeit zu stärken und das Versamen zu verhindern, kann mit dem Chelsea-Schnitt erreicht werden. Diese Methode wird ausschliesslich bei höher wachsenden, sommerblühenden Stauden angewandt wie beispielsweise bei hohem Phlox, Wasserdost (Eupatorium), Stauden-Sonnenblumen (Helianthus), Sonnenauge (Heliopsis), Sonnenbraut (Helenium), hohen Fetthennen (Sedum), Astern, Winterastern (Chrysanthemum) und einigen mehr. Man schneidet Ende Mai die Stauden um einen Drittel ihrer Höhe zurück.

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22. Mai 2010 Internationaler Tag der Biodiversität: kein Grund zu feiern!

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Artenvielfalt trotz des Ziels, im Jahre 2010 den Artenverlust zu stoppen, nicht erreicht wurde. Es steht schlecht um die Biodiversität. Der Verlust von Lebensräumen und Landschaften steigt, während die Bautätigkeit ungebremst zunimmt.  Aufrufe von Umweltorganisationen und des Bundes versuchen den Trend zu bremsen.

Seit 1950 ist der Lachs, seit 1989 der Fischotter und seit 2006 der Rotkopfwürger ausgestorben. Die Artenvielfalt hat in der Schweiz zwischen 1900 und 1990 massiv abgenommen, allerdings nicht überall gleich. Während in den tieferen Lagen die Artenvielfalt stärker abgenommen hat, ist sie in den Bergregionen langsamer vor sich gegangen. Die Gründe für den Artenverlust liegen in der Intensiverung der Landwirtschaft, der Ausdehnung von Siedlungsgebieten und Transportwegen, der Waldbewirtschaftung, der Wassernutzung und -verschmutzung.

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Wichtigste Messe der Grünen Branche: öga 2010

Alle zwei Jahre findet die Fachmesse der Grünen Branche, die öga statt. Jeweils nach der Gartensaison, in diesem Jahr vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2010 treffen sich alle, die etwas mit Grün zu tun haben auf dem Oeschberg bei Koppigen. Das hat einerseits langjährige Tradition und ist gleichzeitig der wichtigste Branchentreff.

Die öga, die Fachmesse der Grünen Branche findet jeweils auf dem Gelände der Gartenbauschule Oeschberg bei Koppigen (BE) statt. Unerlässlich für Fachleute der Produktion und des Gartenbaus entdeckt man hier neue Produkte, trifft Lieferanten, Importeure, bahnt neue Zusammenarbeiten an und trifft Kolleginnen und Konkurrenten.

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Landesmuseum: Abstimmung zum "Klotz im Park"

Am 13. Juni 2010 entscheiden die Zürcher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über den Erweiterungsbau des Landesmuseums, der 10 Mio. Steuerfranken kosten soll. Das Projekt ist weder eine architektonische Meisterleistung, noch vorteilhaft gesetzt. Garten.ch stört sich am unsensiblen Eingriff in den wertvollen historischen Park mit seinen alten Bäumen. Dank einem Referendum kommt der Entscheid nun vors Volk. Auf zur Abstimmung! 

Die Kosten für den Erweiterungsbau sind hoch: Die 10 Mio. Franken und die Erlaubnis zu bauen wären der städtische Anteil am ganzen Projekt. Weitere 20 Mio. Franken wollte der Kanton Zürich hinter dem Rücken des Volks dem Lotteriefonds entnehmen. Das wird noch ein Nachspiel haben, denn selbst das Bundesgericht fand dieses Vorgehen nicht rechtens. Der Regierungsrat war sich wohl bewusst, dass der "Klotz" und die damit verbundenen Kosten wohl kaum auf Begeisterung stossen werden und wollte  das Geschäft am Volk vorbeimogeln.

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