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Gestaltung

Terrassen richtig bepflanzen

Der frühe Frühling animiert viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner sich mit der Bepflanzung der Balkone und Terrassen zu befassen. In der Regel ist in diesen eher geschützten Bereichen, der Frühling nochmals etwas früher.

Pflanzenträume

Im urbanen Raum hat die Natur längst ihre bedrohlichen Seiten verloren. Lawinen und Rutschhänge sind gebändigt und die gefährlichen Tiere ausgerottet. Dank ausgefeilter Technologien der Lebensmittelproduktion und –lagerung besteht eine grosse Unabhängigkeit gegenüber Unwettern und Naturkatastrophen, so dass keine Hungersnot mehr ausbricht in schlechten Erntejahren. In vielen Städten ist die Natur durch die lückenlose Überbauung gänzlich ausgesperrt.In den vergangenen Jahren hat daher ein Gegentrend eingesetzt, die Natur wieder in den Lebensraum des Menschen zurückzuholen.

Momentan laufen die Aufbauarbeiten für die Giardina 2019 zum Thema «Lieblingsplätze» auf hochtouren. Grosse Lastwagen und schwere Geräte prägen das Bild. Bei vielen Schaugärten sind die Roharbeiten abgeschlossen und die ersten Ausstelle beginnen mit der Bepflanzung. Nach folgend ein kurzer Auszug über ein paar Gärten.

Verbunden mit den klimatischen Veränderungen stellt sich die Frage des Wasserhaushaltes im Garten je länger je mehr. Will man Dürre und Wüste im eigenen Garten vermeiden so gilt es folgende drei Faktoren in Einklang zu bringen: Wasserbedarf, Wasserzufluss und Wasserverbrauch.

Gärtnern könnte ganz einfach sein, wenn nur nicht die ganze Arbeit wäre. Giessen bei Trockenheit, Schutz vor Frost, aufbinden, abschneiden, Schädlings- und Unkrautkontrolle – Staudenbeete, so glaubt man, brauchen ständige Fürsorge. Doch stimmen die Voraussetzungen, ist das Gegenteil der Fall.

Viele imposante Schlossgärten und Parks haben eines gemeinsam: Sie spielen mit dem Blick des Betrachters. Sie ziehen diesen in die Ferne oder leiten ihn einen bestimmten Weg entlang auf ein eindrucksvolles Objekt zu, sie täuschen Tiefe oder Nähe vor und machen neugierig auf nicht einsehbare Bereiche. Besonders in formal angelegten Gärten sind solche optischen Täuschungen und geschickten Gestaltungen zu bestaunen.

Zeit für etwas Neues im Balkonkasten? Wer es blühfreudig, wüchsig und pflegeleicht mag, der wird 2019 den perfekten Kandidaten finden. Dessen bescheidenes Motto lautet: «Ich bin pflegeleicht, immer schön und liebe Sonne und Schatten.»

Der Herbst bietet jedes Jahr ein beeindruckendes Schauspiel. Während sich die Gartensaison langsam zum Ende neigt, gibt die Natur noch einmal alles. Gerade im eigenen Garten kann man diese Zeit wunderbar geniessen. Auf der Terrasse, gemütlich in eine Decke gekuschelt und mit einem warmen Tee in der Hand, oder zusammen mit Freunden rund um eine Feuerschale.

Pflanzliche «Türsteher» sind eine Zierde für jede Haustür. Speziell zur Herbst- und Winterzeit lässt sich mit ihnen ein stimmungsvolles Ambiente schaffen, das den Eingangsbereich bis zum Frühlingsbeginn verschönert. Was in Italien lange Tradition hat, wird auch bei uns immer beliebter.

Ist das Herbstlaub gefallen, wirken farbenfrohe Pflanzenarrangements rund ums Haus noch schöner. Stimmungsvoll geschmückte Balkone, Terrassen und Hauseingänge lassen die eigentliche Jahreszeit fast vergessen. Ein herbstliches Pflanzenarrangement zusammenzustellen ist gar nicht schwierig.

Sie ist die Königin unter den Blumen, gilt als Zeichen der Liebe, wird der Aphrodite zugeschrieben und ist der Deutschen liebste Gartenpflanze: die Rede ist von der Rose. Ob in Rot, Rosa, Gelb oder Weiss - mit ihren Blüten verwandeln Rosen unsere Gärten in märchenhafte Plätze und sorgen für eine romantische Stimmung. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn sie in die Lüfte streben und eine Pergola oder eine Laube umranken.

Wem der Weg an die Chelsea Flower Show zu weit war, wem das englische Frühlingswetter nicht behagt oder wem zu viele Leute vor Ort sind, dem ist es dank BBC (British Broadcasting Corporation) möglich einen guten Einblick in die Pflanzenneuheiten und die Vielfalt neuer Gestaltungsideen für die Gärten zu erhalten.

Trockenmauern werden schon seit Jahrhunderten angelegt. Sie prägen die ländlichen Gebiete Irlands und Schottlands, aber auch der Mittelmeerregionen. Dort frieden sie Viehweiden ein oder ziehen Feldgrenzen. In Deutschland und der Schweiz kamen Trockenmauern vor allem zum Terrassieren von Weinbergen zum Einsatz und bilden einen jahrhundertealter Bestandteil der Kulturlandschaft.

Die neue Gartensaison liegt vor uns. Prospekte mit Gartenmöbeln und  Pflanzgefässen flattern ins Haus. Wie geht man eine Neugestaltung der Terrasse am besten an, auf was muss man achten? Bernhard Schmid, Geschäftsführer von Bacher Gartencenter AG gibt Auskunft zu den wichtigsten Fragen. 

Dahlien sind imposante Sommerblumen, die von Juli bis Oktober mit einer grossen Blütenpracht beeindrucken. Da sie ursprünglich aus Mexiko stammen, mögen sie es sonnig und warm – daher kommen ihre Knollen erst nach den Eisheiligen in den Garten, denn Bodenfrost vertragen sie gar nicht. Wer jetzt schon aktiv werden möchte, kann die Pflanzen im Topf vorziehen. So wird die Blütezeit der Knollengewächse um einige Wochen verlängert. Dafür einfach eine Knolle pro Topf pflanzen und an einen kühlen Ort stellen. Mitte Mai kommen die Dahlien dann in den Gartenboden.

Wer es sommerbunt mag, die täglich ausgiebige Pflege seiner Balkonschönheiten aber eher lästig findet, dem sei die kunterbunte Farbenwelt der phantastischen Lewisien mit ihrer leuchtenden und strahlenden Blütenpracht empfohlen.

Mit der Sonderschau «Herbert & Helen» zeigt Winkler Richard Naturgärten an der Giardina 2018 einen grünen Rückzugsort, an dem man durch süsses Nichtstun neue Kraft sammelt oder durch schöpferisches Tun sich selbst verwirklicht.

Der letztjährige Giardina-Newcomer Hansueli Kobel eroberte mit seinem „Garten der Poesie“ die Herzen des Giardina Publikums im Sturm. Gleich bei seiner ersten Teilnahme wurde ihm von der Jury der Giardina Gold Award in der Kategorie Showgarten verliehen. In diesem Jahr kehrt er mit einem Zaubergarten zurück.

Heute Mittwoch öffnet die 20. Giardina dem Publikum die Tore. Sie gehört zu den bedeutendsten Indoor Gartenmessen in Europa. Kernstück sind die liebevoll inszenierten Schaugärten, die neue Ideen und Perspektiven in der Gartengestaltung aufzeigen. Gleichzeitig ist es auch eine Leistungsschau für die Gartenbaubranche der Schweiz. Sie machen ihre gestalterischen und kreativen Kompetenzen für ein gartenaffines Publikum sichtbar. Das Leitthema in diesem Jahr ist auf kleinem Raum grosszügige Gärten zu realisieren.

In urbanen mit Bauten verdichteten Zentren bleibt für die Gestaltung der Grünräume nicht viel Platz. Dieser Problematik widmet sich die 20. Giardina. Renommierte Gartenbauer beschäftigen sich mit dem aktuellen Thema der effizienten Raumnutzung und zeigen auf, wie auch auf wenig Raum eine grosse Wirkung erzielt wird. Dank Gartengestaltung auf höchstem Niveau entstehen in den Hallen der Messe Zürich einmal mehr Gärten, die zum Träumen einladen.