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Auf zur Südtiroler Gartenlust 2./3 Oktober 2010

Planen Sie einen Wochenendausflug ins Südtirol? Dann sollten Sie die Südtiroler Gartenlust nicht verpassen. Bereits zum sechsten Mal findet das Gartenfestival auf dem Gelände der Klostergärtnerei Galanthus in Lana/It statt. Hier finden sie neben  Pflanzenspezialitäten auch Gartenzubehör, Kunsthandwerk und Kulinarisches.

Auf dem 15'000 Quadratmeter grossen, schönen Gelände der Klostergärtnerei und der Baumschule Galanthus werden am Wochenende des 2. und 3. Oktober (SA 9-18 Uhr, SO 10-18 Uhr, Eintritt 5 Euro) zahlreiche Anbieter und Produzentinnen aus dem Südtirol und dem nahen Ausland ihre Spezialitäten anbieten. Ein besonderes Sortiment an Rosen, Pfingstrosen, Stauden, Blumenzwiebeln und Samenspezialitäten erwartet die Pflanzenfreunde. Doch das Angebot geht noch viel weiter: Accessoires, Kunsthandwerk, Gartenantiquitäten und kulinarische Spezialitäten erwarten die Besucherinnen und Besucher.

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Grosse Pilzsammlung in Zürich - leider unsichtbar

Die erste nationale Sammlung unterirdischer Knäuelpilze - eine Gruppe der Mykorrhizapilze - wird derzeit in der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) in Zürich aufgebaut. Mehr als hundert Arten leben in der Schweiz. Jede Art soll erforscht werden, damit sie künftig in der Landwirtschaft gezielt eingesetzt werden kann.Bild: Feinwurzeln mit Mykorrhiza/WikiCommons

Leider kann diese Pilzsammlung nicht besichtigt werden, da die Knäuelpilze unterirdisch leben. Die Sammlung umfasst bereits gut die Hälfte, der in der Schweiz vorkommenden Arten. Sie gedeihen auf einem Ölbindemittel in Töpfen unter dem Boden.
Die Forschenden der ART haben sich vorgenommen, jede Art zu erforschen. Das daraus gewonnene Wissen kann in der biologischen Landwirtschaft, bei der Unkrautbekämpfung oder der Begrünung von Dächern eingesetzt werden.

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Immer mehr Pflanzenschutzmittel in Zierpflanzen-Produktion

Aufhorchen lassen die kürzlich publizierten Zahlen des niederländischen statistischen Amtes über den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln bei der Produktion von Schnittblumen und (blühenden) Topfpflanzen. Der Verbrauch hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, zwischen 15 und 51 Prozent. Bild: Jina Lee, WikiCommons 

Der Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln ist unterschiedlich nach Pflanzengruppen. So  wurden bei blühenden Topfpflanzen lediglich 15% mehr Pflanzenschutzmittel verwendet, während es bei Rosen 27%, Blattpflanzen 47%, und Beetpflanzen 51% mehr waren.
Etwas anders verläuft die Entwicklung im Gemüsebau. Beim Anbau unter Glas wurde eine Zunahme von 12% verzeichnet. Im Freiland konnte der Verbrauch hingegen um 32% (=3,2 kg) gesenkt werden.

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Basler Baumbilanz: Stadt wird grüner

Die Baumbilanz der Stadt Basel fällt positiv aus: obwohl etliche Bäume wegen hohen Alters oder Krankheit gefällt werden müssen, wurden 100 Bäme mehr gepflanzt. Welche Bäume in welchen Quartieren warum gefällt werden, kann auf www.stadtgaertnerei.bs.ch eingesehen werden.Bild: André Karwath aka/Wiki Commons

Die Reaktion auf das Fällen von Bäumen ist häufig von Fragen und Unverständnis seitens der Bürgerinnen und Bürger begleitet. Die Stadt Basel informiert vorbildlich und im voraus. Auf der Website der Stadtgärtnerei (www.stadtgaertnerei.bs.ch) sind alle zu fällenden Bäume nach Quartieren geordnet aufgelistet und in einem Stadtplan eingezeichnet.

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Truck-Farm: Gemüsegarten, Kunst- und Bildungsprojekt

Warum nicht die Ladefläche eines alten Dodge-Pickup mit Erde füllen und darauf Gemüse anpflanzen? Aus dieser Idee schufen drei New Yorker - Ian Cheney, Curt Ellis und Carla Fleisher - ein vielseitiges Projekt. Sie fuhren mit ihrem mobilen Gemüsegarten durch mehrere US-Staaten, besuchten Schulen und bieten ihrer Kundschaft ein exklusives Gemüseabo mit mobilem Gemüse an.

Witzig die Idee, Kunsthappening, Bildungsprojekt und mobilen Gemüsegarten zu kombinieren. Zwei Dokumentarfilmer kamen auf die Idee mit ihrem Gemüsegarten unter dem Label "Wicked Delicate" eine Tour durch acht verschiedene amerikanische Staaten zu unternehmen. Dokumentiert hat die Reise Carla Fleisher.

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Prix Bio 2010 geht an Patricia Willi

Der diesjährige Prix Bio geht an die Wildstaudengärtnerin Patricia Willi, die seit 1988 einen Betrieb führt, der nach Bio- und Demeter-Richtlinien produziert. Über diese Tätigkeit hinaus, wirbt sie in vielen Fachgremien mit Engagement für biologisch produzierte Wildstauden.

Seit vier jahren wird der Prix Bio an eine Person verliehen, die sich besonders verdient macht für den biologischen Anbau. Ausgesetzt hat den Preis die Organisation bioterra, eine Vereinigung von biologisch arbeitenden Fachleuten und vielen interessierten Laien. In diesem Jahr geht der Preis an Patricia Willi, die 1988 einen Wildstauden-Betrieb in Eschenbach/LU aufgebaut hat, in dem sie biologisch produziert. Die Wildstauden-Gärtnerei ist seit Beginn ein reiner Frauenbetrieb, in dem auch Staudengärtnerinnen ausgebildet werden.

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TREE'p - eine Reise in den Baum

Ein ganz besonderes Geschenk hat sich die Fachhochschule für Architektur Holz und Bau, Biel zum 150jährigen Jubiläum des Botanischen Gartens Bern ausgedacht: eine Holztreppe, die in eine 27 Meter hohe Eiche hinein führt. Damit wird der Baum auf eine andere Art erlebbar gemacht.

Studierende der Fachhochschule für Architektur, Holz, und Bau in Biel planten und realisierten die temporäre Holz-Installation während des Frühjahrs-Semester 2010 und setzten sie in Zusammenarbeit mit weiteren Fachleuten und Sponsoren um.

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Gepflegter Wald ist erholsamer

Ein Waldspaziergang tut gut. So erleben das viele Menschen. Doch nicht jeder Spaziergang tut gleich wohl. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) schickte 200 Test-Spaziergängerinnen auf den Waldweg und fand heraus: der Spaziergang in gepflegtem Wald tut am wohlsten.

Wald ist nicht immer gleich erholsam, das können die Forscherinnen und Forscher des WSL nach der Auswertung der Spaziergänge feststellen. Klar ist, dass ein Spaziergang auf dem Laufband mit Blick auf eine Waldlandschaft nicht das Gleiche ist wie die Bewegung draussen in der Natur und deshalb auch nicht wirklich erholsam (100 Testpersonen). Weitere 50 Personen wurden auf einer festgelegten Route durch einen unbewirtschafteten Wald geschickt und 50 Personen spazierten auf einem Weg durch einen gepflegten Forst. Bei letzteren konnte das grösste Wohlbefinden ermittelt werden.

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Ozonwerte: Gärtnerinnen und Gärtner stark belastet

Ozon-Messungen bei unterschiedlichen Berufsleuten, zeigen, dass die Belastungen bei der Arbeit im Freien massiv höher sind, als bei Personen, die mehrheitlich in Gebäuden arbeiten. Der VCS hat entsprechende Messungen vorgenommen und fordert künftig wirksame Massnahmen statt blosse Warnungen, wenn die Ozon-Grenzwerte von 120 Mikrogramm überschritten werden.Bild: Wiki Commons

Besonders deutlich zeigt die Messung an einem heissen Sommertag in Lugano, wie unterschiedlich die Belastung sein kann: Der höchste Messwert wurde bei einem Gärtner festgestellt, der den ganzen Tag draussen arbeitete. Die durchschnittliche Ozonbelastung betrug an diesem Tag 195,1 Mikrogramm pro Quadratmeter bei einem Grenzwert von 120 Mikrogramm. Bei einer Hausfrau, die ausschliesslich drinnen arbeitete, wurde ein 3-4 mal tieferer Wert gemessen und ein Berater in einem klimatisierten Büro erreichte gar einen 10 mal tieferen Wert.

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MFO-Park in Zürich-Oerlikon ausgezeichnet

Der MFO-Park in Neu-Oerlikon wurde wiederum mit einem renommierten Preis ausgezeichnet, dem Deutschen Gartenpreis in der Kategorie „Zeitgenössische Gärten“.  

Der MFO-Park (MFO=Maschinen Fabrik Oerlikon erinnert mit seinem Gerüst an eine Montagehalle aus der industriellen Zeit dieses Gebiets. Der einzigartige vertikale Park ist zu einer Sehenswürdigkeit und zu einem Treffpunkt in Neu-Oerlikon geworden.
Bereits zum fünften Mal erhält der Park einen wichtigen internationalen Preis. Diesmal den Deutschen Gartenpreis in der Kategorie „Zeitgenössische Gärten“.

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