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RHS Garden Wisley ausgezeichnet

Zum touristischen Anziehungspunkt und für seine Verdienste den Besucherinnen und Besuchern gegenüber wurde Wisley, der grösste der Royal Horticultural Society -Gärten Englands m Westen Londons, mit der Goldmedaille des Enjoy-England-Awards for Excellence 2010 ausgezeichnet.

Mit jährlich wechselnden Aktivitäten bemüht sich der RHS-Garden Wisley ein breites Publikum anzulocken. Bereits im letzten Jahr verzeichnete Wisley Rekord-Besucherzahlen, welche die Gartenleitung in diesem jahr noch überbieten möchte.

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Cuntradas - Einblick ins Schaffen der Landschaftsarchitektur

Am Tag der Landschaftsarchitektur 5./6. Juni 2010 bietet sich die einmalige Gelegenheit, Gärten und Anlagen zu besichtigen, die sonst (teilweise) nicht zugänglich sind. Nutzen Sie die Möglichkeit, eine Anlage zu besichtigen, die Sie schon lange mal kennen lernen wollten. Zum Beispiel der Hof der Swisslife in Zürich, gestaltet von planivers Landschaftsarchitekten (www.planivers.ch), der nicht öffentlich zugänglich ist (Bild).

Der diesjährige Tag der Landschaftsarchitektur findet am 5. und 6. Juni 2010 unter dem Titel Cuntradas (Landschaften) statt. Wie und wo Sie aktueller Landschaftsarchitektur begegnen können, ist auf der Website des Bundes Schweizer Landschaftsarchitektinnen und -architekten BSLA ersichtlich, wo nach Region, Ortschaft oder nach Planungsbüro gesucht werden kann. Die Termine der jeweiligen Führungen finden Sie bei den einzelnen Gärten. Achten Sie dabei besonders auf Anlagen, die nur an der Cuntradas zu besichtigen sind.

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Warum veredelte Tomaten?

Was einst ausschliesslich im Profi-Anbau bekannt war, erobert nun auch den Hobby-Markt: veredelte Tomaten. Die Pflanzen sind kräftig im Wuchs, gesund, aber nicht resistent gegen die berüchtigte Krautfäule. Die Vielfalt an Sorten ist eingeschränkt und die Setzlinge doppelt so teuer wie konventionelle.Bild: Veredelte Tomaten (Goldilocks/Wiki Commons)

Das Angebot und die Nachfrage an Tomatensetzlingen ist gross: Samen und Setzlinge von alten und neuen Sorten, samenvermehrte Setzlinge und seit ein paar Jahren sind auch im Hobby-Bereich veredelte Tomaten erhältlich. Auf eine Unterlage (alte Sorten) wird ein Steckling der gewünschten Sorte gepfropft. Diese veredelten Tomatensetzlinge sind gefragt und verkaufen sich in den Gärtnereien und Gartencenters sehr gut. Sie sind doppelt so teuer wie konventionelle Setzlinge und stammen aus Betrieben in Israel und Holland.

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Weniger Arten - weniger Artenforschung?

Im Jahr der Biodiversität spricht alle Welt von der Artenvielfalt und übersieht dabei, dass es immer mehr an Artenkennerinnen und -kennern fehlt. Der biologische Forschungszweig der Taxonomie steckt in der Krise. Weltweit gibt es immer weniger Forschende, die sich der Artenforschung, dem Beschrieb der Arten und ihren Zusammenhängen widmen.Bild: Wollemi-Kiefer (Wiki Commons)

Wer Arten benennen und beschreiben will, muss sie als erstes kennen. An der ETH Zürich gibt es ausgezeichnete Artenforscher, die 600 Wildbienenarten oder die einheimische Pflanzenwelt mit gut 3000 Arten bestens kennen. Die Taxonomie wird aber sowohl national als auch international immer weniger gefördert, denn es ist eine aufwändige, akribische Aufgabe,  Namen abzuklären, Belege aus Sammlungen zu vergleichen und Arten zu beschreiben.

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Spaziertipps vom Heimatschutz

Einen handlichen, kleinen Führer mit 33 Routen hat der Schweizerische Heimatschutz herausgegeben: Die schönsten Spaziergänge der Schweiz. Darin sind ein- bis zweistündige Routen zu finden durch wilde Schluchten, interessante Neubau-Quartiere, an historischen Gebäuden entlang oder in die unberührte Natur.

So vielfältig die Landschaften und Siedlungsgebiete, so vielfältig sind auch die ausgewählten Spaziergänge. Durch Stadtteile schlendern, durch Auen oder über Holzstege. Einem Seeufer entlang flanieren, in eine Schlucht steigen. Der Führer gibt Anregung für den nächsten Ausflug.
Die schönsten Spaziergänge der Schweiz kann bestellt werden bei www.heimatschutz.ch/shop und kostet Fr. 16.- (Mitglieder Fr. 8.-).

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NahReisen - warum auch in die Ferne schweifen?

Jahr für Jahr bietet NahReisen überraschende und spannende Exkursionen in die Natur der Stadt Zürich und Umgebung an - unterhaltend, empfehlenswert und kostenlos. Im internationalen Jahr der Biodiversität steht natürlich die Artenvielfalt im Mittelpunkt des Ausflugsprogramms.

Bereits am Samstag 1. Mai 2010 steht die erste Exkursion, das Obstblütenfest im Obstgarten der Psychiatrischen Klinik Burghölzli am Rande der Stadt Zürich auf dem Programm mit seinen Hunderten von Obstsorten. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in die Bräuche des japanischen Kirschblütenfests.
Die letzte Veranstaltung findet am 29. August statt, eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Hinterer Grindel in Wallisellen mit einer Besichtigung des Kleinkraftwerks der Schlosserei Herzogenmühle.

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Patenschaft für Huhn, Schaf, Obstbaum oder Rebe?

Eine originelle Sache bietet Bio Suisse und einige ihrer angeschlossenen Bauernhöfe an: eine Patenschaft für ein Lamm, ein Huhn, einen Kirschbaum oder eine Rebe. Unterschiedlich sind die (finanziellen) Erwartungen an die Patin und unterschiedlich sind die Gaben des "Patenkindes": ein paar Eier, selber gepflückte Kirschen, eine Flasche Wein oder Most.

Mit einer Patenschaft kann gewährt werden, dass Hochstamm-Obstbäume, alte Rebsorten oder seltene Tierrassen erhalten bleiben, obwohl ihr Ertrag kleiner und der Aufwand zur Bewirtschaftung häufig grösser ist als bei neueren Sorten und Rassen. Einige Biohöfe organisieren auch Anlässe, laden Patinnen und Paten zum Ernten ein. Mehr Infos zu den Patenschaften der einzelnen Biohöfe finden Sie direkt hier.

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Grösstes Insekt der Welt entdeckt

Was wie ein verzweigter Ast aussieht, ist in Wirklichkeit das grösste bisher bekannte Insekt, eine Stabschrecke, die kürzlich auf der Insel Borneo (Indonesien) von Forschenden gefunden wurde: Phoebaticus chani misst ganze 56.7 cm!

Die Riesen-Stabschrecke ist allerdings bereits 2008 beschrieben worden von Philipp Bragg. Trotzdem: Borneo scheint ein Paradies für Neuentdeckungen zu sein.  Auf der gleichen Expedition wurde ein fliegender Frosch, der sowohl seine Augen- als auch seine Hautfarbe wechseln kann und eine flammenfarbene Schlange entdeckt. Auf einer früheren Reise wurde eine imposante Riesen-Küchenschabe von 10 cm Länge gefunden.

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Buchsbaum-Zünsler im Vormarsch

Der vergangene kalte Winter hat den aus Asien eingeschleppten Buchsbaumzünsler nicht aufgehalten. Kontrollieren Sie Ihre Buchshecken oder einzelnen Sträucher von Mitte März bis Ende September regelmässig, ob sie mit kleinen grünlichen Raupen befallen sind, die ein Gespinst weben. Ein paar Tipps zur schonungsvollen Bekämpfung.

Einzelne Raupen können von Hand abgelesen und im Kehricht entsorgt werden. Auch mit einem gezielten Wasserstrahl können kleine Raupen-Populationen weggespritzt werden.
Seit kurzem ist nun auch das erste biologische Mittel gegen den Buchbaum-Zünsler auf dem Markt. Die Firma Biocontrol bietet Delfin an, ein Bakterien-Präparat (Bacillus thuringiensis), das von den Raupen aufgenommen wird und eine tödlich verlaufende Darmerkrankung auslöst.

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Neuer Plant Finder 2010-2011: unerlässlich für Pflanzenfreaks

Die aktuelle Auflage des Plant Finders ist in diesem Frühjahr neu herausgekommen. Sie enthält 70'000 Pflanzen mit ihren botanischen Namen und den Adressen, in welcher Gärtnerei (weltweit) die gesuchte Rarität erhältlich ist und ob man sie per Post bestellen kann. Für manche Pflanzenfreaks ist das eine Art Bibel!

Die Neuauflage des Plant Finders beschert eine Menge Arbeit. Befragt werden bestehende und neue Gärtnereien nach ihren Sortimentsänderungen und -ergänzungen, die botanischen Namen werden überprüft und Datenbanken erstellt.

In der neuen Auflage 2010-2011 sind 3800 neue Pflanzen-Sorten aufgelistet. Besonders viele, sind bei der Gattung Heuchera (Purpurglöckchen) ergänzt worden.

Das ganze Angebot des Plant Finders ist übrigens auch online abrufbar. Wer die Papierform des dicken Werks vorzieht, bekommt den Plant Finder im RHS Bookshop drei Pfund günstiger als anderswo.

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