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Wann ist eigentlich Tomaten-Saison?

Diese Frage können nur 28 % der Schweizerinnen und Schweizer beantworten. Auch bei Kirschen (46 %) oder Trauben (49 %) mussten die meisten passen. Was soll überhaupt die Frage? Schliesslich gibts das gesunde Zeug ja das ganze Jahr im Supermarkt. Eine WWF-Umfrage entlarvt peinlich viel Unkenntnis.

Obwohl 87 Prozent der Befragten angaben, immer oder manchmal saisonale Produkte einzukaufen, scheinen sie dann doch nicht zu wissen, wann die entsprechenden Gemüse oder Früchte Saison haben.  Männer und jüngere Befragte schnitten in der Umfrage besonders schlecht ab.
Für sie hat der WWF ein App entwickelt mit einer Saisontabelle, die zeigt, wann was erntefrisch im Supermarkt liegt. Ob das hilft? Schliesslich sind ja beinahe 90 Prozent der Befragten überzeugt, dass sie saisongerecht einkaufen. Tomatensaison hin oder her- Apps haben offensichtlich immer Saison.

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Markt für Spezielle Stauden und Gehölze in Münchwilen/TG

Die meisten Pflanzenmärkte finden im Frühjahr statt, deshalb ist es etwas Besonderes, wenn ein Spezialitätenmarkt am Samstag, 18. September 2010 (9-16 Uhr) angesetzt ist. Zum ersten Mal findet bei Garten Bieri in Münchwilen/TG ein Pflanzenmarkt statt, an dem kleine Staudengärtnereien und Baumschulen ihre Spezialitäten anbieten.

Sobald Pflanzenmärkte gross werden, bieten die Gärtnereien vermehrt Stauden und Gehölze, die sich gut verkaufen. Wer spezielle Pflanzen sucht,  ist dann oftmals eher enttäuscht.

Beim Spezialitätenmarkt in Münchwilen/TG könnte das anders sein: kleine Pflanzenproduzentinnen und Produzenten, die einen ganz bestimmten Bereich abdecken, sind hier zu finden mit speziellen Gehölzen, Palmen, Gräsern, Wasserpflanzen, alpinen Stauden oder einheimische Raritäten für den Naturgarten.

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Natur als wissenschaftliches Kunstmotiv

In der Ausstellung "Der Natur" an der graphischen Sammlung der ETH Zürich werden Werke von Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die einen wissenschaftlichen Zugang zu ihren Objekten pflegen. Zu sehen sind Fotografien, die Phänomene der Natur zum Thema haben, intensive Beobachtungen einer Landschaft zeigen oder auch wissenschaftliche Zeichnungen und ihre zeitgemässe Ausrichtung.

Die Künstlerinnen und Künstler stehen nicht im Auftrag der Wissenschaft, wenn sie Natur beobachten, sondern sie erforschen und analysieren ihre Objekte so genau wie Forschende. Zu sehen sind in der Ausstellung beispielsweise die Bilder von Lucca Gall, der im Lago Maggiore jeweils im Winter festgefrorene Methangas-Blasen fotografiert, die sich zu lebhaften Skulpturen verformt haben.

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Immer dieser 'Goldsturm'!

Zweifellos, Rudbeckia fulgida var. sullivantii 'Goldsturm' ist eine lang blühende Staude, die sich (meist) gut bewährt. Warum aber muss diese Staude in jedem Vorgarten, jedem Kiesgarten und in fast jeder halböffentlichen Anlage stehen? Dabei gäbe es auch andere gelbe Spätsommer-Blüher - und es dürfen durchaus Rudbeckien sein.

Die Antwort ist einfach (und etwas bösartig): Weil die meisten (Landschafts-)Gärtner  nur diese Rudbeckie kennen. Leider. Dabei gäbe es etliche andere Arten und Unterarten, die sich eigneten: die etwas höher wachsende, aber gut standfeste Rudbeckia speciosa oder die R. fulgida var.

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Die bunteste Brache im Land

Die Arbeitsgemeinschaft Öko-Ausgleich im Ackerbau (AGOAA) der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, um die schönste Buntbrache des Landes zu erküren: der Preis geht an Andrea und Barbara Wälti in Uettigen (BE).

Weil es zwischen landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen immer noch wenige ökologische Ausgleichsflächen in Form artenreicher Buntbrachen gibt, hat die Arbeitsgruppe der Forschungsanstalt Agroscope in Reckenholz-Tänikon (ART) diesen Wettbewerb ausgeschrieben. Beurteilt wurde einerseits die Artenvielfalt der Ausgleichsflächen und die Ausgewogenheit der verschiedenen Arten. Abzug gab es für hartnäckige Unkräuter wie Blacken, Quecken, Winden und andere.

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Sukkulenten-Sammlung Zürich: Neugestaltung im Nordamerika-Gewächshaus

In mehrmonatiger gärtnerischer Arbeit wurde das Mittelbeet im Nordamerikahaus der Sukkulenten-Sammlung erneuert, 17 Tonnen Substrat ersetzt und viele Kakteen umgepflanzt, ausser ein paar wirklich grossen. Das Nordamerikahaus präsentierte sich seit gut 30 Jahren unverändert.

Das Nordamerikahaus präsentiert sich heute hell und luftig und lässt zahlreiche Sukkulenten wieder voll zur Geltung kommen. Insbesondere die Bischofsmützen-Kakteen (Astrophytum) und der Epiphytenbaum erhalten nun mehr Licht.

Insgesamt wurden 17 Tonnen Substrat durch frische Kakteenerde ersetzt und mit Kalksteinfelsen aus dem Toggenburg zu einer Hügellandschaft modelliert. Die meisten Sukkulenten wurden umgepflanzt, ausser ein paar besonders grosse Exemplare.

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Seed Warriors: Filmstart mit Veranstaltungen

Über "Seed Warriors" konnten Sie letzte Woche auf unserer Site eine Rezension lesen. Nun möchten wir Sie noch auf zwei Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Filmstart hinweisen: eine Diskussion im Kellerkino Bern zum Kinostart am 26. August (18 Uhr) und eine Sonntags-Matinée im Kino Riffraff in Zürich am 12. September (11.30 Uhr).(Bild: Kiboko Mais-Testfeld in Kenya, aus "Seed Warriors") 

Begleitend zu den komplexen Themen des Films "Seed Warriors" (Klimaveränderung, Nahrungsmittelknappheit, Biodiversität) scheinen Begleitveranstaltungen in Form von Diskussion sinnvoll.
Am Premièrenabend (26. August 2010, 18 Uhr) findet nach der Filmvorführung im Kellerkino Bern eine Diskussion zum Thema "Was steht in Zukunft auf unserem Tisch?" mit Fachleuten aus Landwirtschaft und NGO's statt.

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Auf gehts zu unterirdischen Reisen!

Mit einem Online-Lernangebot will das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe das Bodenleben näher bringen. Auf Reise geht es in die unterschiedlichen Schichten des Bodens mit ihren fremden, aber zahlreichen Bewohnern.

In einer Handvoll Erde leben zahlenmässig mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Wer diese Bewohnerinnen sind und was sie im Boden für eine Aufgabe wahrnehmen, wird den  Schülerinnen und Schülern auf einer virtuellen Reise durch den Boden beigebracht. Mit einem Bodenlift geht es in die Tiefe, in denen unbekannte Bewohner ein exotisches Leben führen.
Den Boden als wichtigste Lebensgrundlage besser kennen lernen und das ökologische Verständnis fördern, sind die Ziele dieses Lehrmittels.

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Eine ganz besondere Rosenkönigin

An der Landesgartenschau in Bad Essen (D) traf die Jury zur Wahl der Rosenkönigin eine besondere Entscheidung: Sie wählte die 66jähirge Anita Eilering. Die pensionierte Schneiderin hat sich zu diesem Anlass ein originelles Kleid geschneidert, das ausgezeichnet zum Thema Rosen passt.

"Man muss sich einfach etwas zutrauen",  sagte sich Anita Eilering aus Bad Bentheim (D) und bewarb sich als Kandidatin zur Wahl der Rosenkönigin. Sie entwarf ein originelles Kleid, das ihrer Meinung nach passend für eine Rosenkönigin sei, schneiderte es selbst - und gewann unerwartet die Konkurrenz. Die Rosenkönigin wird an zahlreichen Anlässen der Landesgartenschau ihres Amtes walten und öffentlich auftreten.

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Bio-Unterricht für einmal schmackhaft - mit Tomaten!

Ein besonderes Schulprojekt hat sich die Lise-Meitner-Gesamtschule in Köln-Porz unter Leitung ihrer Biologie-Tutorin vorgenommen: Tomaten. Was zaghaft mit der Aufzucht verschiedener Gemüse  im Schulgarten begann, hat nun den Umfang von 500 verschiedenen Tomaten-Sorten erreicht und vor allem auch Freude am lebendigen Bio-Unterricht gebracht.

Die Tomaten haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur für den eigenen Anbau angezogen, sondern die Setzlinge an verschiedenen Pflanzenmärkten in Deutschland verkauft. Das Schulprojekt unter Leitung der engagierten Tutorin und Gartenliebhaberin Adelheid Corazza läuft nun schon seit gut zehn Jahren. Mittlerweile ist die enorme Vielfalt von 500 Tomaten-Sorten zusammen gekommen, ein Büchlein erschienen mit Sortenempfehlungen aus aller Welt und eine eigenen Website aufgeschaltet worden.

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