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Gartenthema

Hecke, Mauer, Zaun: ein Rahmen für den Garten

Foto: BGL
Die Geschichte des Gartenzauns begann schon vor Jahrtausenden mit Weiden- und Haselnussruten, die in die Erde gesteckt wurden, um das eigene Obst und Gemüse vor Wildtieren zu schützen. So entstand der heutige Begriff „Garten", der sich vom indogermanischen Wort „gher" für „Gerte" ableitet.

Auch die Idee einer grünen, lebendigen Grenze liegt lange zurück, was das Wort „Hecke“ beweist. Es geht auf das althochdeutsche Wort „hegge“ zurück, was umzäunen bedeutet und sich aus der germanischen Bezeichnung für eine Grundstücksumfriedung entwickelt hat. In Irland und Schottland grenzten die Bauern ihr Land dagegen mit Mauern ab. Diese bestanden aus lose aufeinander geschichteten Steinen, die sie beim Umgraben ihres Bodens fanden. Erst die Römer entwickelten eine spezielle Bautechnik, bei der die Steine mit Mörtel befestigt wurden.

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Schotterwüsten versus Blumenparadies mit Stauden

Foto: GPP/GdS/Nagel
In der Schweiz sprach sich JardinSuisse schon mehrmals gegen die Steinwüsten aus. In den letzten Wochen und Monaten haben Hausbesitzer in Deutschland vermehrt Post von ihrer Baubehörde erhalten. Darin wurden sie aufgefordert ihre mit Schotter und Kies versiegelten Vorgärten wieder zu begrünen. Das kann allerdings ziemlich aufwändig und teuer werden: Die Steinschüttung muss mühsam abgetragen,

Wie verwandle ich Schotterbeete in ein Blumenparadies mit Stauden?

Vlies und Folie entfernt und neue Erde aufgebracht werden. Dr. Folko Kullmann, Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (GdS), empfiehlt eine wesentlich einfachere und günstigere Variante: „Es gibt eine Vielzahl an Stauden, Gräsern und Kleinsträuchern, die sich in kiesig-steinigen Flächen wohlfühlen und bis auf einen einmaligen Rückschnitt im Spätwinter, also im Februar/März, praktisch keine Pflege benötigen,“ so der Gartenbauingenieur.

Pflanzspass mit Kindern – Komm, wir verstecken Blumenzwiebeln!

Foto: fluwel.de
Sie sind klein, rund, meist braun oder beige, seltener lila oder gelb - Blumenzwiebeln und Knollen wirken eher unscheinbar. Umso beeindruckender ist es, wenn sich nach den kalten Tagen des Winters aus jeder dieser unauffälligen Kugeln langsam eine Pflanze entwickelt, die im Frühling fröhliche, bunte Blüten zeigt.

Besonders Kinder sind von solchen Naturschauspielen fasziniert und bekommen grosse Augen, wenn man ihnen die natürlichen Zusammenhänge näherbringt. Jetzt im Herbst ist der perfekte Zeitpunkt dafür! Denn ab Ende September beginnt die Pflanzzeit der frühblühenden Zwiebelblumen, wie Tulpen und Krokusse. Aber auch die winzigen, bei Kindern beliebten weissen Schneeglöckchen kommen nun in die Erde. Wieso also nicht jetzt einmal mit den Jüngsten rausgehen und mit ihnen verschiedene Blumenzwiebeln im Boden verstecken?

Gardena Neuheiten 2020 AquaBloom Set – die unabhängige Bewässerungslösung

Bild garten.ch: AquaBloom
Das Kultivieren von Pflanzen auf Balkon und Terrasse erfordert eine lückenlose Pflege der Pflanzen. Wenige Tage ohne Wasser führen zum Totalausfall. Dieser Aspekt des Gärtnerns kollidiert mit dem urbanen, spontanen und mobilen Lebensstil junger Erwachsener und unternehmungslustiger Senioren.

Wer bisher seine Pflanzen auf Balkon und Terrasse allein lassen musste, für den gibt es jetzt eine clevere, automatische Bewässerungslösung: Das GARDENA AquaBloom Set arbeitet ohne Strom und Wasserhahn und versorgt Pflanzen in Kästen und Töpfen optimal.

Bild garten.ch: AquaBloom eine Zuleitung vom Wassertank und eine Leitung zu den Pflanzen

Gardena Neuheiten 2020 - HandyMower

Bild Gardena Neuheiten 2020: HandyMower
Die Rasenflächen in den Städten verändern sich. Durch das verdichtete Bauen werden die Gärten und Vorgärten kleiner. Durch ein neues Bewusstsein bezüglich Artenvielfalt und Insektensterben setzt man eher auf Blumenwiesen und Kräuterrasen. Rasen in der klassischen Form wird nur noch dort gehegt, wo er unabdingbar notwendig ist. Z.B. bei Spielflächen für Kinder, die möglichst Bienen frei sein sollten und bei stark begangenen Zonen.

Auch das kleinste Rasenstück braucht einen regelmässigen Schnitt. Erst dann wird der Rasen so richtig saftig grün und schön dicht. Der neue, handliche GARDENA HandyMower Li-18/22 macht das Mähen vor allem kleiner Rasenflächen besonders einfach.

BIld Gardena: HandyMower ideal für kleine Rasenflächen, wie z.B. Vorgärten

Gartenfreuden im Winter

Bild garten.ch: Palmenhaus
Im Sommer ist der Garten ein reizvolles Fleckchen Erde, auf dem man sich gerne aufhält. Alles grünt, blüht und duftet. Es bereitet Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und dem Quaken der Frösche am Teich zuzuhören.

Gartenmöbel und Dekoelemente sorgen für ein idyllisches Ambiente. Die Möglichkeiten, den Garten vor allem mit Holz möglichst naturnah zu gestalten, sind vielfältig. Gartenmöbel aus Teak und anderen Edelhölzern, aber auch aus Eiche und Lärche sind besonders witterungsbeständig und haltbar. Kleine Holzbrücken, Figuren und Holztröge sowie alte, zu Pflanzkübeln umfunktionierte Weinfässer unterstreichen den romantischen Charme des Landhausgartens.

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Hecken aus Modulen – Metallgitter mit rankenden Gehölzen

Foto: HELIX. - Schon nach kurzer Zeit sind die Einzelabschnitte so dicht berankt, dass das Metallgitter nicht mehr zu sehen ist und die Hecke perfekten Sichtschutz bieten.
Wenn’s schnell gehen soll: Diese Hecke bietet Sichtschutz von jetzt auf gleich. Im Garten muss man oft Geduld beweisen und viel warten – darauf, dass der Baum gross genug ist, um ausreichend Schatten zu spenden oder mit einer reichen Ernte zu erfreuen, darauf, dass das Beet den Boden dicht bewächst und reich blüht, darauf, dass die Rosen die Pergola komplett beranken.

Dieses Warten ist nicht immer etwas Schlechtes – oft ist manchmal sogar das Gegenteil der Fall: Es steigert die Vorfreude und lässt uns den eigenen Garten ganz bewusst erleben. Doch manchmal soll es eben auch einfach schnell gehen. Nämlich dann, wenn die Pflanzen einen ganz praktischen Nutzen haben, wie die Hecke.

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Blühende Wildpflanzen fördern Nützlinge im Feld und Garten

Florfliegen sind im Frühjahr auf Pollen von Bäumen angewiesen, die als erste blühen (Mario Waldburger, Agroscope)
Zürich-Reckenholz, 05.09.2019 - Bestäuber und Nützlinge tragen in vielen Kulturen zu einer reichen Ernte bei. Doch in den landwirtschaftlichen Kulturen finden diese Insekten nur zeitweise genügend Nahrung. Agroscope-Fachleute zeigten erstmals auf, welche Blütenpflanzen für Bestäuber und Nützlinge im Jahresverlauf besonders wichtig sind. Rund zwei Drittel des Pollens in der Nahrung dieser Insekten stammt nämlich von Wildpflanzen.

Wildbienen helfen mit, die landwirtschaftlichen Kulturen zu bestäuben. Doch Nutzpflanzen blühen nicht das ganze Jahr hindurch: Intensiv genutzte Wiesen etwa verwandeln sich für Bestäuber mit dem Mähen in blütenlose Wüsten. Dann benötigen Wildbienen andere Nahrungsquellen.

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Strauchveronika (Hebe) ein Alleskönner auch im Herbst

Bildnachweis: GMH/Gartenbau Hetjens
(GMH/LV-NRW) Blattschmuck vom Feinsten: Wegen ihrer attraktiven Blätter haben die robusten Strauchveronika (Hebe) aus Neuseeland in den letzten zwei Jahrzehnten hierzulande viele Freunde gewonnen. Für eine stimmige Herbstbepflanzung sind die kleinen Büsche ideale Begleiter von Chrysanthemen (Chrysanthemum), Besenheide (Calluna), Herbstastern (Aster) und Alpenveilchen (Cyclamen).

Strauchveronika von März bis Ende Oktober im Handel

Die Vielseitigkeit des immergrünen Strauches hat Gärtnermeister Bernd Hetjens überzeugt: Seit 27 Jahren baut er neuseeländische Hebe im Familienbetrieb in Geldern am Niederrhein an und bringt sie mit einem eigens entwickelten Marketing-Konzept in den Handel. Die steigende Nachfrage gab ihm recht. „Heute bieten wir die Pflanzen vom 1. März bis Ende Oktober in zwölf Sorten an“, sagt Hetjens.

Herbstfärbung bei Stauden

Bildnachweis: GMH/Bettina Banse
Die Tage werden allmählich kürzer, doch dafür ergeht sich die Natur in einem stimmungsvollen Farbenrausch. Nicht nur Gehölze entfalten mit ihrem Herbstlaub eine grosse Farbenvielfalt. Auch verschiedene Stauden leuchten mit ihren gefärbten Blättern in der Hersbstsonne.

(GMH/BdS) Wenn die Sonne nicht mehr gleissend, sondern golden vom Himmel scheint; wenn morgens Nebelschleier zwischen Gräsern und Blüten wallen und der Abend schon mal empfindlich kühl werden kann. Dann beginnen nicht nur in der Natur die letzten Vorbereitungen auf den Winter, sondern auch in der Staudengärtnerei von Katharina Koch in Erfurt.

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