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Nützlinge

Florfliegen sind im Frühjahr auf Pollen von Bäumen angewiesen, die als erste blühen (Mario Waldburger, Agroscope)

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Wildbienen helfen mit, die landwirtschaftlichen Kulturen zu bestäuben. Doch Nutzpflanzen blühen nicht das ganze Jahr hindurch: Intensiv genutzte Wiesen etwa verwandeln sich für Bestäuber mit dem Mähen in blütenlose Wüsten. Dann benötigen Wildbienen andere Nahrungsquellen. Welche Pflanzen benötigen Nützlinge im Garten? Nützlinge wie etwa Marienkäfer und Florfliegen fressen Schädlinge. Doch viele Nützlinge ernähren sich in gewissen Lebensabschnitten auch rein «vegan». Während die Larvenstadien...

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Fünf behandelte Felder wurden verglichen mit 10 unbehandelten Flächen. Auf den mit Insektizid behandelten Flächen erholte sich die Blattlauspopulation sehr rasch wieder, da ihre Gegenspieler infolge Nahrungsmangel weggezogen sind. Denkbar ist auch, dass die Nützlinge wie Marienkäfer, Flor- und Schwebfliegen und ihre jeweiligen Larven ebenfalls von den Insektiziden dahin gerafft wurden. Bereits vier Wochen nach der Spritzung waren deutlich mehr Blattläuse zu finden als auf den ungespritzten...

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Einzelne Raupen können von Hand abgelesen und im Kehricht entsorgt werden. Auch mit einem gezielten Wasserstrahl können kleine Raupen-Populationen weggespritzt werden.Seit kurzem ist nun auch das erste biologische Mittel gegen den Buchbaum-Zünsler auf dem Markt. Die Firma Biocontrol bietet Delfin an, ein Bakterien-Präparat (Bacillus thuringiensis), das von den Raupen aufgenommen wird und eine tödlich verlaufende Darmerkrankung auslöst.Das Präparat schont andere Nützlinge, ist aber vor allem bei...

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Wenn Schadorganismen an den Zimmerpflanzen – wie auch an anderen Pflanzen – gehäuft auftreten, ist dies ein Zeichen, dass das Gleichgewicht durcheinander geraten ist. Eine oder meist mehrere Wachstumsfaktoren (Licht, Luft, Wasser, Nährstoffe, Boden) stimmen nicht mehr für die Pflanze. Sie ist geschwächt und somit anfälliger auf Schadorganismen. Im Winter ist dies nicht weiter erstaunlich, denn die trockene Luft, wenig Licht, kurze Tage und manchmal auch zu starkes Giessen schwächen die Pflanzen...

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Auf der 11'000 Quadratmeter grossen Fläche wachsen heute ca. 500 Arten und 20'000 Pflanzen, 70 % davon stammen aus Madagaskar. Darunter auch sehr seltene Pflanzen. Eine ‚Grüne Hölle’ schaffen, so lautete der kurze Auftrag von Zoodirekter Alex Rübel, an Martin Bauert, Chefkurator und Biologe der Masoala-Halle. Die Pflanzengemeinschaft ist auf gutem Weg zu diesem Ziel. Der Gelbe Bambus (Schizostachyum brachycladum) berührt bereits die Dachhaut in 30 Metern Höhe. Er muss etwas gestutzt werden,...