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Gartenthema

Was sind Stauden: Da ist für jeden Garten was dabei!

Bild BGL
Blättert man auf der Suche nach Inspiration in Gartenzeitschriften oder Gartenbüchern, liest man häufig das Wort «Staude». Es scheint beinahe so, als käme kein lebendiges Grundstück ohne diese Pflanzen aus. Doch wieso ist das so? Und welche Gewächse zählen überhaupt zu dieser Gruppe?

"Typisch für die meisten Stauden ist, dass ihre Blüten, Blätter und Stiele vor dem Winter absterben – im Fachjargon bezeichnet man das als ‚einziehen‘", erklärt Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. "Oberirdisch ist dann meist nichts mehr von der Pflanze zu sehen. Man könnte fast meinen, sie sei tot. Tatsächlich überwintern ihre Wurzeln, Knollen oder Rhizome aber im Boden – oder kurz über der Erdoberfläche – und treiben in jedem Frühling neu aus. Daher sind Stauden immer mehrjährig und für jeden Garten ein echter Gewinn.

Essbare Stauden für Gourmets

Bild: GMH/Bettina Banse
Hübsch, nützlich – und essbar! Erstaunlich viele Gartenstauden punkten mit Mehr- und Nährwert. Bei einem Rundgang durch den Garten zeigt sich, dass viele beliebte Stauden über essbare Pflanzenteile verfügen. 

GMH/BdS) Attraktiv sind sie ja, die vielen prachtvollen Stauden mit ihren bunten Blüten oder eleganten Blättern. Nützlich auch, etwa als Bienenweide, Unkrautunterdrücker und Klimaverbesserer. Aber auch noch lecker?! Und ob, bestätigt Cornelia Häussermann von Häussermann Stauden + Gehölze. "Essbare Stauden sind in unse-rer Gärtnerei immer wieder ein Thema. Wir haben dazu sogar zwei Kundenbroschüren erstellt und auch schon Verkostungen angeboten."

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Beikräuter regulieren oder Unkraut bekämpfen

Bild garten.ch: Beikräuter Löwenzahn
Jetzt ist die beste Zeit Unkraut aus den Rabatten zu entfernen. Die jungen Pflanzen sind noch nicht so gut verwurzelt, es ist trocken und die entstehenden Lücken werden rasch durch die umliegenden Pflanzen geschlossen.

Je nach Sichtweise und Gartenphilosophie verwendet man Beikraut oder Unkraut. Der ältere Begriff ist Unkraut. Er ist ganz klar negativ geprägt. In einer Stauden-, Rosen- oder Gehölzrabatte, haben sie nichts verloren und werden samt Wurzeln entfernt. Etwas anders sieht es mit der Bezeichnung Beikraut aus. Sie weist bereits im Sinn des Wortes auf eine mögliche Koexistenz hin. Betrachtet man es unter dem Blickwinkel der Biodiversität sind das durchaus positive Aspekte. Die Natur hat es in ihrer DNA, dass sie kahle Stellen automatisch mit geeigneten Pflanzen besiedelt.

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wilde und exzentrische Dahlien im Sommergarten

Bild fluwel.de
Dank der Arbeit passionierter Züchter bieten Dahlien heute eine unglaubliche Vielfalt. Mehr als 20.000 Sorten sind aktuell im 'International Register of Dahlia Names' aufgeführt und jährlich kommen an die 200 neue Züchtungen hinzu.

Und längst nicht alle werden in dieser Liste erfasst. Man schätzt, dass es weltweit zwischen 30.000 bis 40.000 verschiedene Dahlien gibt. In den meisten Supermärkten, Gartencentern und Baumärkten findet man jedoch nur eine kleine Auswahl. Für ein umfangreiches Sortiment fehlt schlicht vielerorts der Platz. Pflanzenliebhaber, die sich für ihre Beete unbekannte Eyecatcher wünschen, sollten daher im Internet auf die Suche gehen. Dort bieten Spezialisten auch Blütenformen und -farben ausserhalb des Gewohnten an.

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Problemfall Buchsbaum: Stauden als blühende Alternative

Bild: GMH/Bettina Banse
(GMH/BdS) Schaderreger setzen das beliebte Formschnittgehölz massiv unter Druck. Wer nach attraktiven und insektenfreundlichen Alternativen sucht, wird im Reich der Stauden fündig.

Der Buchsbaum kann einem wirklich leidtun. Buchsbaumspinnmilbe, Buchsbaumblattfloh und Kommaschildlaus waren lästig, aber in den Griff zu bekommen, doch mittlerweile ist das beliebte Formschnittgehölz regelrecht umzingelt. Der Buchsbaumzünsler sowie die pilzlichen Erreger von Buchsbaumkrebs und Buchsbaumsterben machen dem Buchs derart zu schaffen, dass immer mehr Pflanzenfans lieber auf ihn verzichten.

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Echter Lavendel wirkt … Die Arzneipflanze 2020 sorgt für Entspannung im Garten

Bild Helix
Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ist die Arzneipflanze des Jahres 2020 – das entschied der interdisziplinäre Studienkreis Entwicklungsgeschichte Arzneipflanzenkunde.

Völlig zurecht, denn der Lippenblütler wirkt sich aufgrund der Kombination von ätherischem Lavendelöl, Flavonoiden, Cumarinen und Gerbstoffen auf vielfältige Weise positiv auf unseren Körper aus. So hilft Lavendel unter anderem bei Stress, innerer Unruhe und Schlafstörungen, er beruhigt und mindert Nervosität. Er kann Kopfschmerzen reduzieren und für eine narbenfreie Wundheilung sorgen, denn er ist auch entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral.

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Baumbewuchs: Wann wird Efeu am Baum zum Problem?

Bild GMH/Fachverband geprüfter Baumpfleger
Viele Bäume schmücken sich mit einem Mäntelchen aus Efeu, Waldreben, Knöterich oder auch Kletterrosen. Der Bewuchs hat Vor- und Nachteile. 

(GMH/FgB) Es ist herrlich dort oben, ein paar Meter über dem Erd-boden: Das Gesicht in der Sonne, eine sanfte Brise um die Nase und die Aussicht – einfach grandios! Dass Frank Rheinwald sich in luftigen Höhen wohlfühlt, liegt auf der Hand, andernfalls wäre der 54-Jährige nicht professioneller Baumpfleger geworden.

Nerinen und Amarinen jetzt pflanzen

Bild fluwel.de: Nerinen und Amarinen
Jetzt einen blütenstarken Herbst pflanzen: Nerinen und Amarinen erfreuen bis Ende November! Die Welt der Blumenzwiebeln und Knollen ist umfangreich und vielseitig. Wer geschickt kombiniert, kann sich vom späten Winter bis frühen Herbst über Blüten in seinem Garten freuen. Angefangen bei den Schneeglöckchen, Krokussen, Winterlingen und Narzissen über die etwas späteren Tulpen, Hyazinthen und Allium bis hin zu den Sommergewächsen wie Lilien, Zantedeschia und Anemonen.

Die Welt der Blumenzwiebeln und Knollen ist umfangreich und vielseitig. Wer geschickt kombiniert, kann sich vom späten Winter bis frühen Herbst über Blüten in seinem Garten freuen. Angefangen bei den Schneeglöckchen, Krokussen, Winterlingen und Narzissen über die etwas späteren Tulpen, Hyazinthen und Allium bis hin zu den Sommergewächsen wie Lilien, Zantedeschia und Anemonen. Integriert man zusätzlich Dahlien oder Begonien in die Bepflanzung, erhält man bis zum ersten Frost eine eindrucksvolle Blütenfülle. Und danach?

Gartengestaltung mit Stauden im Klimawandel: Spezialisten für Hitze und Trockenheit

Bild: GMH/Bettina Banse
(GMH/BdS) Über zu kühle oder verregnete Sommer müssen wir uns künftig wohl weniger Gedanken machen. Eher darüber, welche Pflanzen Hitze und Trockenheit gut überstehen. Im Staudensortiment gibt es viele Arten und Sorten, die mit den veränderten Bedgungen gut zurechtkommen.

Rekordtemperaturen und Risse im Gartenboden. Braune Rasenflächen. Blattfall im August und zu Trockengestecken verkommene Balkonblumen. Die vergangenen beiden Sommer führten eindrucksvoll vor Augen, wohin die Reise in Zeiten des Klimawandels ganz konkret auch hier in Deutschland geht. Denn auch wenn derzeit noch nicht jedes Jahr mit extremer Hitze und Trockenheit gerechnet werden muss, häufiger werden sie wissenschaftlichen Einschätzungen zufolge definitiv.

Die standortgerechte Pflanzenwahl weniger Pflegeaufwand - Fünf Fragen an Hanne Roth

Bild BGL/Ferdinand Graf Luckner
Hanne Roth hat nach einer Lehre im Garten- und Landschaftsbau an der FH Weihenstephan Landespflege studiert. Daran schlossen sich viele Praxisjahre in Gärtnereien sowie die organisatorische Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von bayerischen Landesgartenschauen an.

Die Liebe zur Pflanze wurde zum Berufsschwerpunkt und die Pflanzplanung zur sichtbaren Leidenschaft. Besonderes Interesse erfahren dabei Einjährige, Stauden, Klettergehölze und Rosen. Seit 2015 ist sie Mitglied im Arbeitskreis Pflanzenverwendung des Bund deutscher Staudengärtner, seit 2016 leitet sie die Blumenpark Schauanlagen der Fa. Dehner in Rain am Lech.

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