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Schotterbeete

Foto BGL

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Sie spalten die Geister und Geschmäcker. Grund sind vor allem die negativen Auswirkungen von Steinen, Kies und Schotter im Vorgarten für die Umwelt, das Kleinklima und die Insekten- und Vogelwelt. Doch stimmt das auch? Steingarten vs. Schotterwüste Zur Einordnung ist es wichtig, eine landläufige Fehlannahme aus dem Raum zu schaffen: Auch wenn man es häufig liest, handelt es sich bei den grauen Vorgärten nicht um 'Steingärten'! Vielmehr müsste man sie 'Schotterwüsten' nennen. Steingärten sind...
Bild: GMH/Bettina Banse

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Rekordtemperaturen und Risse im Gartenboden. Braune Rasenflächen. Blattfall im August und zu Trockengestecken verkommene Balkonblumen. Die vergangenen beiden Sommer führten eindrucksvoll vor Augen, wohin die Reise in Zeiten des Klimawandels ganz konkret auch hier in Deutschland geht. Denn auch wenn derzeit noch nicht jedes Jahr mit extremer Hitze und Trockenheit gerechnet werden muss, häufiger werden sie wissenschaftlichen Einschätzungen zufolge definitiv.Erste Auswirkungen spürt auch Angela...
Foto: GPP/GdS/Nagel

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Wie verwandle ich Schotterbeete in ein Blumenparadies mit Stauden? Vlies und Folie entfernt und neue Erde aufgebracht werden. Dr. Folko Kullmann, Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (GdS), empfiehlt eine wesentlich einfachere und günstigere Variante: „Es gibt eine Vielzahl an Stauden, Gräsern und Kleinsträuchern, die sich in kiesig-steinigen Flächen wohlfühlen und bis auf einen einmaligen Rückschnitt im Spätwinter, also im Februar/März, praktisch keine Pflege benötigen,“ so der...
Bild BGL: Steppen-Salbei betört mit würzigem Duft und intensiver Farbe. Pflanzt man ihn grosszügig, sind die lilafarbenen Blütenstände ein wahrer Blickfang, den auch Bienen und Schmetterlinge zu schätzen wissen. Eindrucksvoll ist die Kombination mit feinen Gräsern.

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Zudem scheint die Versteinerung weiter um sich zu greifen mit negativen Folgen für Natur, Tierwelt und Klima. Die Schotterwüsten bieten Insekten und Vögeln weder Rückzugsorte noch Nahrung. Sie spenden keinen Schatten und heizen sich an Sonnentagen enorm auf. So erhöhen sie die Temperatur in ihrem direkten Umfeld und machen die heissen Wochen des Sommers noch heisser: Aber es gibt Grund zur Hoffnung! So ergab eine repräsentative Marktforschung der GfK, dass die meisten Grundstücksbesitzer grüne...

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Dieses Argument mag zu Beginn des Projektes zutreffen. Die Natur meldet sich aber still und heimlich zurück. Die Vegetation gibt in unseren Breitengraden nicht so schnell auf. Windeintrag von Staub, Blätter, Samen etc. führt dazu, dass die unwirtlichen Steine permanent mit etwas organischem Material angereichert werden. Das reicht in der Regel für das Wachstum von Algen, später Moosen und bereits wachsen darin die ersten höheren Beikräuter wie Habichtskraut, Löwenzahn etc.Das die Besiedlung von...