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Wakkerpreis an neun Gemeinden westlich von Lausanne

Erstmals seit seiner Vergabe seit 40 Jahren wird der Wakkerpreis 2011 an mehrere Gemeinden gleichzeitig vergeben, die sich westlich von Lausanne für eine gemeinsame Gebietsentwicklung und eine Verbesserung der Wohnsituation eingesetzt haben.Bild: Place du Marché, Renens/Matthieu Gatsou

Bussigny, Chavannes, Crissier, Ecublens, Prilly, Renens, St. Sulpice, Villars-Ste-Croix und Lausanne heissen die Gemeinden, die gemeinsam den Wakkerpreis 2011 erhalten. Für einmal werden keine Postkarten-Idyllen ausgezeichnet, sondern Agglomerations-Gemeinden, die sich gemeinsam bemüht haben, die Lebens- und Wohnqualität zu verbessern. Die ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Gemeinden erlebten in den letzten Jahren eine chaotische Entwicklung.

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Auch im Winter giessen?

Ja. Nicht alle gärtnerischen Arbeiten ruhen zur Winterzeit. Wenn Sie immergrüne Kübelpflanzen auf Terrasse oder Balkon überwintern, eingepackt oder nicht, sollte die Giesskanne nicht weit davon stehen, denn bei milden Winterwetter brauchen die Pflanzen etwas Wasser.Bild: Kannen-Baum im Friedhof Menden, Lendringsen/Usien, WikiCommons

An milden Wintertagen (Temperaturen über Null) sollten immergrüne Pflanzen wie Buchs, Kirschlorbeer, Bambus, Palmen und etwas gegossen werden. Sie beginnen bereits mit der Photosynthese, das heisst, die Umwandlung von Sonnenlicht in Energie mit Hilfe von Wasser wird in Gang gesetzt. Das Wasser wird aus den Wurzeln angesogen und wenn es dort keins hat, vertrocknet die Pflanze. Dies ist eine häufige Todesursache von immergrünen Kübelpflanzen im Winter: Trockenheit und nicht etwa Kälte.

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2011 Internationales Jahr des Waldes

Mit der Deklarierung des Jahr des Waldes will die UNO den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wäldern fördern. Der Blick ist auf die tropischen Regenwälder gerichtet, die als Lebensräume für Pflanzen und Tiere und für das weltweite Klima wichtig sind. Hierzulande sind die Waldflächen durch ein Gesetz vor dem Abholzen weitgehend geschützt.Bild: Erlenbruchwald Morasko, Polen/Radomil, WikiCommons

Nach dem Jahr der Biodiversität folgt das Jahr des Waldes, der als eines der wichtigsten Ökosysteme gilt mit einer reichen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus hat der Wald eine vielseitige Bedeutung als Erholungsraum, als Schutzwall in Berggebieten, als Quelle der Trinkwasserversorgung und als Wirtschaftsfaktor der Holznutzung. Diese letzte Nutzung ist nicht unbedeutend, wurden doch 2009 4,9 Mio Kubikmeter Holz aus Schweizer Wäldern geschlagen.

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Regenwurm - Tier des Jahres 2011

Unscheinbar, meist unsichtbar, aber eines der wichtigsten Tiere für die Böden: der Regenwurm. Er wurde von Pro Natura zum Tier des Jahres 2011 gewählt. Endlich wird  der grosse Gartenfreund geehrt. Wohlverdient.

Nicht irgendein Regenwurm sondern der Tauwurm (Lumbricus terrestris), einer der wirkungsvollsten Bodenarbeiter, wurde unter den 40 Wurmarten der Schweiz ausgewählt.

Unter gesunden Wiesen leben bis zu vier Millionen Regenwürmer pro Hektare, die ein dichtes Gangsystem unterhalten, das gut und gerne 900 Meter Länge auf einen Kubikmeter misst. Damit tragen die Würmer wesentlich zur Belüftung und Entwässerung von Böden bei. Indem sie totes, organisches Material verarbeiten und den nährstoffreichen Wurmhumus ausscheiden, reichern sie die Böden mit Nährstoffen an. 

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Rechtzeitig zu Weihnachten: neue Mistel benannt

Gefunden wurde die tropische Mistel 2008 auf einer von Kew Botanic Garden geleiteten Exkursion in Mocambique. Die Vielzahl von Arten, konnte nun bestimmt werden. Die Mistel wurde rechtzeitig zu Weihnachten auf den lateinischen Namen Helixanthera schizocalyx getauft.Bild: In dieser Region um den Mount Mabu im Norden von Mocambique wurde die Mistel gefunden./Kew Botanic Garden

In einigen Regionen der Welt scheint immer noch eine reichhaltige Biodiversität lebendig zu sein. So beispielsweise im Norden von Mocambique, am Mount Mabu. In den artenreichen Feuchtwäldern fanden Wissenschafter aus der Region und aus Kew Botanic Garden hunderte von Pflanzen, die sie nach der Expedition bestimmt haben.
Die neue Mistelart entdeckte Colin Congdon, eigentlich ein Schmetterlingsforscher, der sich gewohnt ist in die Höhe zu schauen. Wie hiesige Misteln auch, lebt Helixanthera schizocalyx als Parasit auf den Ästen von Bäumen.

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Neue Pflanzenschutz-Regelungen: keine Einfuhr von Zitruspflanzen

Mit der neuen Pflanzenschutz-Regelung, die ab Januar 2011 in kraft tritt, passt sich die Schweiz den EU-Regelungen an. Sie sollen verhindern, dass gefährliche Schadorganismen eingeschleppt werden. Da Zitruspflanzen anfällig sind auf zahlreiche Schadorganismen, wird ihre Einfuhr verboten. Bild: Orange (Citrus x aurantium), Elf/WikiCommons

Zunehmender Handel, stärkere Reisetätigkeit und mildere Temperaturen haben dazu geführt, dass sich neue Schadorganismen an Pflanzen in der Schweiz verbreiten konnten. Zahlreiche weitere Schadorganismen kursieren bereits, sind aber noch nicht eingewandert. Damit dies möglichst verhindert wird und der Handel mit Pflanzen nicht (zu stark) behindert wird, hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) eine neue Pflanzenschutz-Regelung für die Einfuhr, den Handel und die Produktion von Pflanzen erlassen. Diese Regelung passt sich weitgehend den strengeren EU-Regelungen an.

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Feiertage im Iglu geniessen

Haben Sie genug vom Adventsstress? Sehnen Sie sich nach Ruhe? Möchten Sie die Feiertage einmal anders verbringen? Wir können Ihnen einen guten Tipp geben: verbringen Sie ein paar Tage im Iglu. Wer Aktivferien schätzt und genügend Schnee in seiner Umgebung findet, baut vielleicht gerne selber ein Iglu.Bild: Magnus Manske/WikiCommons 

Während manche Inuit seit Jahrzehnten nicht mehr in Iglus leben und gar nicht mehr wissen, wie eine derartige Behausung gebaut wird, entdecken immer mehr Europäer die Schneehäuser. An manchen Orten in den Alpen - Davos, Klosters, Engelberg, Gstaad und St.Moritz, in Deutschland und Andorra - finden Schneeliebhaberinnen Iglu-Dörfer mit einigem Komfort. Die dicken Schlafsäcke, die Kälteschutz bis minus 30 Grad garantieren, lassen auch Kältempfindliche nicht frieren. Die Schnee- und Eiswände der Iglus sind eine gute Isolation.

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Rekordpreis für Rosenbild von Redouté

Das Bild einer Rose des bekannten Rosenmalers Pierre-Joseph Redouté wurde an einer Auktion von Sotheby's in London (13. Dez. 2010) für einen Rekordpreis von umgerechnet 400'000 Franken (265'000 GBP) ersteigert. Das Bild entstand Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde in Waserfarben in sehr naturalistischer Manier gemalt.

Der bekannte Rosenmaler Pierre-Joseph Redouté malte Anfang des 19. Jahrhunderts die bekanntesten Rosen, die damals in den Gärten adliger Franzosen blühten. Seine Bilder stellten ein sehr genaues Abbild der Natur dar. Ein wichtiger Abnehmer seiner Bilder war der damalige französische König, Charles X, der ein grosses Interesse an Rosen hatte.

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Erste EU-Initiative für Gentech-Moratorium

Mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und Bürger haben die erste Initiative für ein Moratorium gegen die Einführung genmanipulierter Nutzpflanzen unterschrieben. Das Mittel der Bürgerinitiative wurde mit dem Lissabon-Vertrag neu eingeführt. Bild: Blüte einer konventionellen, männlichen Maispflanze/Henry Mühlpfordt, WikiCommons

In den letzten Jahren hat die Skepsis gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln bei den Bürgerinnen und Bürgern der EU zugenommen. Nur noch 25% der Befragten sprachen sich 2010 in einer Umfrage dafür aus; die grosse Mehrheit ist gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel. Dies manifestiert auch die erste Bürgerinitiative, die von der EU-Kommision fordert, auf die Einführung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen in Europa zu verzichten und eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommision zu schaffen, welche mögliche Folgen von Freisetzungen untersucht.

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Wettbewerb: Wer kennt Pinnegars Beruf?

"Pinnegars Garten" ist ein hübscher, kleiner Roman von Reginald Arkell aus dem Unionsverlag, den wir Ihnen sehr empfehlen möchten. Für drei glückliche Leserinnen unserer Website verlosen wir je ein Buch, verbunden mit einer ganz, ganz schwierigen Wettbewerbsfrage.

Die Frage lautet: Welchen Beruf übt Herbert Pinnegar aus? Die Bezeichnung soll genau so sein, wie sie im Roman vorkommt.

Ah, Sie haben den Roman noch gar nicht gelesen und können es deshalb gar nicht wissen? So schwierig ists nun auch wieder nicht.

Die ersten drei Mails mit den richtigen Antworten, die auf der Redaktion eintreffen, werden von uns mit diesem netten Büchlein beschenkt: elisabeth.jacob@garten.ch

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