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News

Düngung beeinflusst Pflanzenvielfalt

Auf gedüngten Flächen wachsen ein Drittel weniger Pflanzenarten als auf vergleichbaren ungedüngten Flächen. Dies wurde in einem wissenschaftlichen Versuch an der Universität Zürich festgestellt. 

Ein wissenschaftlicher Versuch an der Universität Zürich, bei dem das Wuchsverhalten verschiedener Pflanzengemeinschaften unter Einfluss von Dünger getestet wurde, hat ergeben, dass gedüngte Flächen bis zu einem Drittel weniger Pflanzenarten aufweisen. Als wichtigster Faktor wurde dabei das Licht ermittelt und nicht etwa die Nährstoffe im Boden. Kein Artenverlust auf den gedüngten Flächen wurde dann festgestellt, wenn zusätzliche, künstliche Lichtquellen eingesetzt wurden.

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Kalktoleranz von Inkarho-Rhododendron widerlegt

Englische Studie untersucht Kalktoleranz von Inkarho-Rhodos und stellt fest, dass sie weniger tolerant sind als andere Unterlagen. 

Die Inkarho (Interessengemeinschaft Kalktorlerante Rhododendron), eine Vereinigung deutscher Gehölzproduzenten, propagiert, dass ihre Rhododendron auch in kalkhaltige Böden gepflanzt werden kann. Eine englische Studie der Royal Horticultural Society (RHS) widerlegt mit ihren ersten Ergebnissen diese Aussage. Im Vergleich zu Unterlagen auf Cunningham’s White (eine kalktolerante Sorte) und auf eigenen Wurzeln angezogene Sorten haben die Inkarho-Rhododendron vergleichsweise schlechter abgeschnitten.

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Freisetzung eines Insekts oder eines Pilzes?

Die Freisetzung von Organismen zur Bekämpfung des invasiven Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica) wird zurzeit in England öffentlich diskutiert. Zur Wahl steht ein blattsaugendes Insekt und ein Pilzerreger. Die englische Regierung will im Frühjahr 2010 ihren Entscheid bekannt geben.    

In England ist die Ausbreitung des starkwüchsigen Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica, F. sachalinensis und F. x bohemica) besonders weit fortgeschritten. Zur Bekämpfung erwägt die englische Regierung die Freisetzung zweier Organismen. Die Nicht-Regierungsorganisation CABI hat ein blattsaugendes Insekt (Apahlara itadori) und einen Blattpilz (Mcospaerella polygoni-cuspidati) als geeignete Organismen ermittelt. In langjährigen Tests in Japan und in England an über 90 Pflanzenarten wurden diese beiden Organismen als geeignet ermittelt.

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Vogelkirsche – Baum des Jahres 2010

Die Stiftung Menschen für Bäume hat die Vogelkirsche (Prunus avium) zum Baum des Jahres ernannt. 

Eine Vogelkirsche bringt ungefähr eine Million Blüten hervor, die im April aufblühen und von Bienen und Hummeln bestäubt werden. Bis zur Blütezeit müssen wir uns noch etwas gedulden und uns vorerst an der schönen Herbstfärbung erfreuen. Mit ein paar geschnittenen Zweigen am Barbara-Tag (4. Dezember) kann man sich jedoch die weisse Blütenpracht schon im finsteren Dezember ins Haus holen und sich daran erfreuen.

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Wenn Nachbars Herbstlaub stört

Vor Bundesgericht abgeblitzt ist ein Hauseigentümer, der klagte, dass seine Zufahrt mit Laub des Nachbars bedeckt sei. Gut für den Nachbarn: er muss ‚sein’ Laub nicht entfernen. Gut für das Laub: Es darf weiterhin fallen, wie es will.  

Bis vor Bundesgericht ging ein Hauseigentümer, der sich am Herbstlaub störte, das die Bäume seines Nachbarn auf sein Grundstück fallen liessen. Seine Zufahrt sei gefährlich zu befahren und zu begehen mit dem feuchten Laub. Der Nachbar solle gefälligst, das Laub seines Baumes auch auf dem fremden Grundstück entfernen. Das Bundesgericht entschied anders nach einem Augenschein: der Laubfall stelle keine übermässige Immission im Sinne des Gesetzes dar. Das Laub konnte auch nicht dazu gebracht werden anders zu fallen.

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Neues Bildungszentrum für Gärtner

Baubeginn des Bildungszentrums für Gärtner-Lehrlinge im Kanton Zürich Ende 2009/Anfang 2010. 

Nachdem die Rekursfrist abgelaufen ist, kann mit Bau des Bildungszentrums Gärtner (BZG) in Pfäffikon/ZH begonnen werden. Auf grüner Wiese entsteht ein Schulgebäude in Minergie-Standard sowie ein Gewächshaus für 600 Landschaftsgärtner- und 150 Zierpflanzengärtnerinnen-Lehrlinge. Die Anlage soll 13 Mio Franken kosten, wobei 5 Mio Franken für das Bauland veranschlagt sind. Mit dem Bau soll spätestens im Januar 2010 begonnen werden. Bahuerr ist der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ).

(Der Gartenbau 45/09)

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Neue Krankheit an Eschen

Seit zwei Jahren wird in der Schweiz eine Krankheit an Eschen beobachtet, die zum Absterben der Bäume führt. Beim Pilz handelt es sich um Chalera fraxinea, der schon seit längerem bekannt ist.  

 Warum der Pilz aber erst in letzter Zeit zum Absterben der Eschen führt, darüber spekulieren Wissenschafter noch. Es könnte sich um eine Mutation handeln oder aber auch, dass der Pilzerreger eingeschleppt worden ist. Eine Bekämpfung des Pilzes ist leider nicht möglich, deshalb hoffen die Wissenschafter der Fachstelle Waldschutz Schweiz an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf, dass sich bald Resistenzen entwickeln.

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Blumenträume 2010 - Faszinierender Blumenkalender

Nie verblühende Farbtherapie fürs ganze Gartenjahr. Blüten strahlen sehr viel positive Energie aus. Wer sie von nahem betrachtet, entdeckt ausserdem einen unendlichen Farben- und Formenreichtum.  

Doch leider sind die zarten, faszinierenden Geschöpfe sehr vergänglich und halten oft nur für Stunden. Reto Rohner macht durch seine brillanten Blütengesichter, die er in unverkennbarem Design auf jedem Kalenderblatt zu kleinen Kunstwerken inszeniert, indes Monat für Monat ein nie verblühendes Erlebnis.

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Kürbis wiegen Schweizer Meisterschaften

Beni Meier ist Schweizermeister 2009 im Kürbis wiegen. Sein Kürbis erreicht das stolze Gewicht von 640 Kg.

Auf den weiteren Plätzen folgen:

2. Urs Schwegler, Niederwil 497.0 kg
3. Roger Rüegger, Brittnau 406.5 kg
4. Thomas Varga, Dornach 342.0 kg
5. Guido Hufschmid, Nesselnbach 270.0 kg

Die vollständige Rangliste als PDF

Zum Europameister hat es nicht ganz gereicht.Kürbis Europameister

Bilder: Jucker Farmart

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Sukkulenten naturnah auf Papier und Porzellan

Das neue Sonderthema der Sukkulenten-Sammlung Zürich widmet sich der bildlichen Darstellung von Sukkulenten in unterschiedlichsten Techniken.

Abbildungen von Sukkulenten finden sich in frühesten Zeiten, etwa die Aloe vera bei den alten Ägyptern oder der Kaktus San Pedro zur Prä-Inka-Zeit in Peru. Bilder von Pflanzen ergänzen oder ersetzen heute umständlich formulierte wissenschaftliche Beschreibungen. Mit den Vervielfältigungsmöglichkeiten der verschiedenen Drucktechniken (Holzschnitt, Lithographie, Kupferstich usw.) ging auch eine Zunahme botanischer Abbildungen einher. In jüngerer Zeit kam mit der Fotografie eine neue Abbildungsqualität hinzu.

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