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News

Gaertnerinnen u. Gaertner: etwas mehr 2011

Die alljährlichen Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung bringt den Angestellten der Grünen Branche 1 % mehr Lohn. Zusätzlich erhalten die Angestellten im Gartenbau einen Zustupf von 100-150 Fr. mehr, Angestellte der Produktion nur 50-70 Fr. - sozusagen als Bonus. Bild: Teil eines Gärtners/Roland zh/WikiCommons 

Nachdem die Verhandlungen im Bauhauptgewerbe bei 0,6 % gescheitert sind, erwartete man in der Grünen Branche bescheidenere Lohnerhöhungen für 2011. Mit 1% steht die Grüne Branche nun doch etwas besser da. Allerdings besteht ein Nachholbedarf, denn das Lohnniveau ist verglichen zu Bauhandwerks-Berufen wesentlich tiefer, Arbeitszeiten länger, Ferien kürzer, Pensionsalter später...

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Agropreis 2010 für Knoblauch-Bauern

Hartnäckig am Knoblauch geblieben sind die Biobauern Katja und Markus Bucher aus Grossaffoltern im Emmental. Seit 2005 produzieren sie auf insgesamt 9,5 Hektaren Land Bio-Knoblauch, eine schwierige Kultur. Dafür haben sie den begehrten Innovationswettbewerb des Schweizerischen Bauernverbandes, den Agropreis 2010 gewonnen. Bild: Da schlägt das Herz der Knoblauch-Liebhaberinnen höher!/BrokenSphere, WikiCommons

Der Anbau von Knoblauch gilt als schwierig. Die biologische Kultur ist noch  anspruchsvoller. Und doch haben es Katja und Markus Bucher auf ihrem Hof in Emmental gewagt. Sie ernten mittlerweile gut 30 Tonnen Knoblauch im Jahr und müssen sich um Abnehmer keine Sorgen machen, da der Bio-Knoblauch sehr begehrt ist. Zu den Abnehmern gehören Coop, Migros, Manor und Bioläden. Im nächsten Jahr wollen sie die Anbaufläche um acht Hektaren erweitern.

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Berner Filmpreis für "Garten Eden"

Der Filmemacher Mano Khalil hat für seinen erfolgreichen Film "Garten Eden" dieser Tage, den mit 20'000 Franken dotierten Berner Filmpreis 2010 erhalten. Herzliche Gratulation!

Die Filmjury des Berner Filmpreises beurteilt "Unser Garten Eden" als "Film, der berührt, ohne voyeuristisch zu sein, musikalisch packend untermalt und mit Liebe zu den Protagonisten umgesetzt ist".

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Die besten Kletterfrauen!

Das sind die besten Baumkletterinnen der Schweiz. Ganz besonders erfolgreich ist Anja Erni (Mitte), die sich nach dem Weltmeister-, Europameister-, nun auch noch den Titel der Schweizer Meisterin an den Wettkämpfen Ende September in Winterthur geholt hat. Wann wird endlich Baumklettern olympische Disziplin?

Baumklettern ist nicht irgendein neuer, verrückter Sport sondern wird meist von angefressenen Baumpflegerinnen und -pflegern in ihrer Freizeit betrieben.  Titelkämpfe finden auf verschiedenen Ebenen statt und sind aus Teildisziplinen zusammen gesetzt.

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Spinnen bestimmen im Netz

Die Vielfalt an Spinnen in Europa ist gross. Damit sie auch genau bestimmt werden können, haben Wissenschafter der Uni Bern und der Naturhistorischen Museen Basel und Bern ein einzigartiges Internetportal aufgeschaltet, das für alle Interessierten zugänglich ist: auf www.araneae.unibe.ch finden sich alle 4000 europäischen Spinnenarten mit Karten ihrer Verbreitung und in zahlreichen Abbildungen.Bild: Europäische Spinne des Jahre, Garten-Kreuzspinne (Araneus diadematus)/Quarti, WikiCommons 

Bestimmungsschlüssel in Buchform sind jeweils schnell veraltet, da das Wissen über Spinnen und die Entdeckung neuer Arten stetig zunimmt. Deshalb haben die beteiligten Wissenschafter die Form des Internetportals gewählt, das für alle Interessierten frei zugänglich ist. Hauptinitiant war Wolfgang Nentwig vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern und Kollegen des Naturhistorischen Museen Basel und Bern sowie des Senckenberg-Museums Frankfurt.

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Kyoto-Ziele zu hoch für die Schweiz

Bereits jetzt ist absehbar, dass die Schweiz ihren Treibhausgasausstoss nicht um 8 Prozent reduzieren kann, wie sie sich im Kyoto-Protokoll dazu verpflichtet hat. Zu gut gelaufen ist die Wirtschaft, zu gering die Bereitschaft der Politik. Eine Umfrage des WWF zeigt allerdings klar, dass die Bevölkerung für ein entschlossenes Vorgehen eintritt.

Obwohl erst Halbzeit ist, könnte die Schweiz mit entschlossenem Vorgehen, den CO2-Ausstoss nach wie vor um die an der Kyoto-Konferenz versprochenen 8 Prozent senken. Das dürfte allerdings schwierig werden. So ist der CO2-Verbrauch bei den Treibstoffen seit 1990 um 15 Prozent gestiegen, statt um 8 Prozent gesunken. Der Verbrauch ist zwar in den vergangenen Jahren ganz schwach gesunken, aber Verkehr- und Brennstoff-Verbrauch haben wegen des unerwartet starken Anstiegs der Wirtschaft trotzdem zugenommen. 

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Alles über Friedhöfe

Garten.ch hat sich das Thema Friedhöfe auf Allerheilgen zwar vorgenommen,  dann aber angesichts des Föderalismus und der (Über-)Regulierung in diesem Bereich kapituliert. Wussten Sie, dass jede Gemeinde in der Schweiz eine eigene Friedhofsverordnung hat? Wir bleiben am Thema und empfehlen Ihnen www.friedhof-ansichten.de  

Friedhöfe sind in in erster Linie Begräbnis- und Gedenkstätten. Darüber hinaus haben sie aber auch eine kulturelle und historische Bedeutung und sind wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Der Besuch eines Friedhofs kann zu jeder Jahreszeit ein inspirierender Ausstieg aus dem geschäftigen Treiben, ein Spaziergang in die Botanik, Kunst, Geschichte oder zu sich selbst sein. 

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Das Letzte: künstlich Nacktschnecken erzeugen!

Darauf haben Gärtnerinnen und Gärtner gewartet... Die Sache liegt allerdings  komplizierter als es scheint und wurde an der Universität Tübingen entdeckt: Wenn  Süsswasserschnecken der Art Marisa cornuarietis in ihrer embryonalen Entwicklung zu einem bestimmten Zeitpunkt gestört werden, so kriechen sie ihr ganzes weiteres Leben ohne Häuschen herum.Bild: Marisa cornuarietis/Universität Tübingen

Es war Zufall, dass die Forscherin Rahphaela Osterauer am Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen entdeckte, dass Platin-Ionen, ein Stoff, der in Abgaskatalysatoren vorkommt, Schnecken-Embryonen derart beeinflussen können, dass die Jungschnecken ohne Häuschen aus den Eiern kriechen. Weitere Experimente zeigten, dass diese Beeinflussung nur an ein bis zwei Tagen der Embryo-Entwicklung die festgestellte Wirkung zeigte. Der Einfluss von Platin führte ausserdem zu einer veränderten Lage der Kiemen und des Mantels.

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Farnvielfalt im Küsnachter Tobel - eine Exkursion

Im Küsnachter Tobel/ZH wächst eine erstaunliche Vielfalt an Farnen: mehr als zwanzig einheimische Arten. Auf einer Entdeckungstour - Samstag 13. November 2010, 13-17 Uhr - können unter kundiger Leitung Farne entdeckt und Wissenswertes erfahren werden. Organisiert wird die Exkursion vom WSL.Bild: Asplenium scolopendrium/WikiCommons

Farne sind evolutionsgeschichtlich alt und nahe verwandt mit Schachtelhalmen und Bärlapp-Arten. Trotz ihres Alters führen sie ein weitgehend unbeachtetes Leben an schattigen Lagen in Wäldern oder an sonnigen, steinigen Hängen.
Einblick in die faszinierende Welt der einheimischen Farne gibt die Exkursion ins Küsnachter Tobel, in dem eine grosse Vielfalt an Farnen wachsen. Auf dem Weg durchs Tobel werden die verschiedenen Arten vorgestellt, Interessantes über ihre Verwendung und über Forschungsergebnisse an der WSL zu Farnen berichtet.

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Pflanzenvielfalt bestimmt Artenvielfalt

Die Artenvielfalt wird ausschliesslich durch die Pflanzenvielfalt bestimmt. Nimmt diese ab, so nimmt auch die Vielfalt anderer Organismen ab. Bis anhin glaubte man, dass die Nahrungskette von "oben" her, also von den räuberischen Tieren her, bestimmt werde. Die nun vorliegenden Erkenntnisse krempeln diese Theorie vollständig um, gemäss einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Forschern der Uni Bern und Zürich. Bild: Pflanzenvielfalt in Moorgebiet/WikiCommons 

Ein internationales Forscherteam in Jena untersuchte während acht Jahren die Auswirkungen unterschiedlicher Pflanzenvielfalt auf die gesamte Nahrungskette. Die Vielfalt der Pflanzenarten steuert nicht nur die Artenvielfalt anderer Organismen, sondern auch deren Populationsdichte und deren Beziehungen mit anderen Organismen. Bei einer Erhöhung der Biomasse - zum Beispiel durch Düngung - werde die Artenvielfalt nicht erhöht. Dies könne nur durch eine grössere Pflanzenvielfalt erreicht werden. Diese Vielfalt wiederum ziehe sich kaskadenartig bis zu den höheren Ebenen der Nahrungskette hinauf.

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