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Hübsch und gefrässig - achtung, Grauhörnchen!

Hübsch sind sie, die Amerikanischen Grauhörnchen, aber ganz unerwünscht - nicht nur hierzulande. Sie sind gefrässig, verdrängen einheimische Eichhörnchen und gefährden Laubbäume. In England sind sie zu einer wahren Plage geworden, so dass selbst Prince Charles rot sieht und zum Abschuss auffordert.Bild: Amerikanisches Grauhörnchen, WikiCommons/Künstlerbob 

Noch sind sie nicht in der Schweiz gelandet, die Grauhörnchen. Da sie schon recht nahe der Grenze in Italien festgestellt wurden, ist die Ausbreitung im Tessin jedoch realistisch. Es wird befürchtet, dass sie in den Kastanienwäldern beträchtlichen Schaden anrichten können.  Die im Vergleich zu den einheimischen Eichhörnchen doppelt so grossen, in ganz Nordamerika heimischen Nager, fressen viel. Nicht nur Nüsse, Zapfen, Beeren und Knospen, sondern auch dünne Rinden werden gerne abgeschält und geknabbert.

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Genmais und Gensoja: EU will Rückstände in Futtermitteln akzeptieren

Vordergründig geht es um neue Analyseverfahren von Futtermitteln, welche der Europäische Rat diese Woche (8./9.2.11) diskutiert. Tatsächlich geht es aber darum, dass Verunreinigungen durch gentechnisch veränderte Pflanzen zugelassen werden. Es wird erwartet, dass der Rat gegen die Interessen von Konsumentinnen und für die Futtermittelproduzenten entscheidet. Bild: Sojabone/WikiCommons, Burgkirsch

Gentechnisch veränderte Mais- und Sojasorten, die vor allem in den USA angebaut werden, sind in der EU nicht zugelassen. Nun soll es aber möglich sein, die gleichen gentechnisch veränderten Pflanzen in Futtermittel zu mischen.
Umweltverbände und Biobauern sind empört, dass bestehende Gentechnikgesetze der EU übergangen werden. Für eine Zulassung müssen laut Gesetz gentechnische Pflanzen einer Prüfung unterzogen werden, bevor sie eine Zulassung bekommen.

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Pflanzenforschung: Schnelles Wachstum versus Widerstandskraft

Ein interessantes Forschungsergebnis präsentierten Biologinnen und Ökologen der Uni Zürich und amerikanische Forschende: schnell wachsende Pflanzen vernachlässigen die Verteidigung gegen Schadorganismen. Sie sind nicht in der Lage, beide Aufgaben gleich gut zu erfüllen.

Die Widerstandskräfte von Pflanzen vor Frassfeinden hat im Laufe der Entwicklung dazu geführt, dass verschiedene Strategien entwickelt wurden. Morphologisch sind es Stacheln oder Dorne, aber auch Haare, welche Feinde abzuhalten versuchen.

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Erste blaue Königskerze - ein glücklicher Zufall

Eigentlich wollte Charles Valin, Pflanzenzüchter bei Thompson & Morgan eine rote Königskerze (Verbascum phoeniceum) züchten. Und da war unter den Sämlingen plötzlich dieser wunderbare blaue, ähnlich einem Scheinmohn. Die neue Sorte bekam den Namen 'Blue Lagoon' und wurde von T&M im Labor vermehrt und schnell auf den Markt gebracht. Bild: Thompson & Morgan

Die Farbe ist von einem beeindruckenden Blau, wie sie eigentlich sonst nur bei Ritterspornen (Delphinium sp.) vorkommt. Und nun also eine Königskerze.
Wir möchten allerdings diese Züchtung mit einer kleinen Bemerkung begleiten, falls Sie sogleich Samen bestellen möchten. Es könnte nämlich sein, dass das Blau auf unseren oft kalkhaltigen Böden nicht so hell ist, mehr gegen Violett tendiert. In England sind die Böden meist leicht sauer, was gerade bei Blautönen oft andere Ausfärbungen hervorbringt.

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Futter für die Fledermäuse - immer Sonntags im Zürcher Zoo

Bis Ende März 2011 kann jeweils Sonntags im Zoo Zürich die Fütterung der Fledermäuse miterlebt werden - und das nicht etwa des Nachts.Bild: Stadt Zürich

Zwischen 13 und 15 Uhr werden die Flugkünstler gefüttert. Womit bloss? Hingehen und beobachten. Die Fütterung findet beim Kafi Geissbock, im Zoolino des Zoo Zürichs statt.
Und keine Angst es sind Fledermäuse und keine Vampire! Aber auch diese wären tagsüber ganz harmlos, wie man sich erzählt.

Mit dem Tram Nr. 6 ab Hauptbahnhof fahren Sie bis zur Endstation Zoo.

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'Difficult' Seeds Project - Unterstützung für Afrikas Nahrungsmittelproduktion

Die Forschungsabteilung von Kew Botanic Garden arbeitet im 'Difficult' Seeds Project mit Nahrungsmittelproduzenten, Organisationen und Samenbanken zusammen, um das spezialisierte Wissen über die Vermehrung und Anzucht von Nutzpflanzen an die Praktikerinnen und Praktiker in Afrika zu vermitteln. Bild: Cashew gilt als schwierig in der Anzucht/Abhishek Jacob

An das Wissen über die Vermehrung von Pflanzen heranzukommen, ist oft nicht einfach. Besonders schwierig ist dies für Nahrungsmittel-Produzentinnen oder Produzenten in afrikanischen Ländern. Mit einem Wissenstransfer versuchen Forschende des Kew Botanic Gardens in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der Food and Agricultural Organization (FAO) das Wissen über die Anzucht von Nahrungsmittel-Pflanzen stärker zu verbreiten. Ausführliche Informationen sind auf der Website des 'Difficult' Seeds Project zu finden.

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Süss ist gefragt: neue Apfelsorte Galiwa

Ein wichtiges Zuchtziel konnte mit der neuen Apfelsorte erreicht werden: Galiwa ist schorfresistent. Vom Geschmack her süss und appetitlich rot, entspricht der Apfel einem breiten Publikumsgeschmack, meint die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW). Die neue Sorte ist geeignet für den Bio-Anbau.

Die Apfelzüchter an der Forschungsanstalt Changins-Wädenswil sind überzeugt, dass neue Sorten süss sein sollen. So wolle es die Mehrheit der Kundschaft. Sie kreuzten deshalb in den 90er Jahren schorfresistente Züchtungen mit der Sorte Gala. 1998 wurde die nun lancierte Sorte Galiwa ausgewählt und vermehrt. Die ersten Früchte gelangten in diesem Winter in kleinen Mengen bei Coop Naturaplan in den Verkauf.
Bei den Bio-Produzierenden stiess die schorfresistente Sorte auf gute Resonanz, da sie sich umweltschonend anbauen lässt.

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Bienen verdienen Milliarden - und doch gehts ihnen schlecht!

Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bienen wird europaweit auf 14,4 Milliarden Euro geschätzt. Sie gelten - nach Rind und Schwein - als wichtigstes Nutztier. Doch den fleissigen Arbeiterinnen gehts schlecht: auf dem Lande leiden sie oft Hunger. Sie sind deshalb anfällig auf Krankheiten und Schädlinge und ziehen schwächlichen Nachwuchs auf.(Bild: WikiCommons)

Den Bienen geht auf dem Lande das Futter aus, klagt der Deutsche Imkerbund. Die Förderung von Monokulturen und der Verlust von Brachen, für die EU-Bauern keine Subventionen mehr erhalten, haben dazu geführt, dass viele Bienen an Hunger leiden. Insgesamt seien in Europe an die 400'000 Hektar Brachflächen verschwunden. Offensichtlich wurde die Fehlentwicklung in der Landwirtschaftspolitik nun auch in Brüssel von der zuständigen EU-Kommission erkannt. Die Höhe der landwirtschaftlichen Subventionen soll vermehrt von Umweltauflagen abhängig sein und die Brachenprämie wieder eingeführt werden.

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Basel: Volksinitiative zum Erhalt der Familiengärten

Eine Volksinitiative im Kanton Basel Stadt will Schrebergarten-Areale vor Überbauung schützen und fordert ihren Schutz. Dem Kantonsparlament geht diese Initiative zu weit. Mit einem Gegenvorschlag möchte es lediglich 80 % der Fläche schützen. Ob die Initiative zurückgezogen wird, ist fraglich.

In keiner Schweizer Stadt gibt es so viele Schrebergärten wie in der Stadt Basel. Boden ist wertvoll, Brachen kaum vorhanden, deshalb wird für neue Bauvorhaben der Blick gerne auf Schrebergarten-Areale gerichtet. Mit einer Volksinitiative wollten die Schrebergarten-Vereine in Basel diese Begehrlichkeiten ausschliessen. Die bestehenden Areale von 102 Hektaren Gesamtfläche sollten geschützt und dürfen nicht überbaut werden. Das baselstädtische Kantonsparlament stellte einen Gegenvorschlag auf, der 80 Prozent der Schrebergarten-Fläche unter Schutz stellen will.

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Biodiversität: Bewusstsein besser, Zustand gleich

Das vergangene Jahr der Biodiversität hat den Begriff bekannter gemacht. Was sich nicht verändert hat, ist die Wahrnehmung über den Zustand der Biodiversität, der bei der Bevölkerung als gut bis sehr gut wahrgenommen wird (65% ). Bild: Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris) an der Rhön/M.Klüber

In einer Befragung des Forschungsinstituts gfs.Bern im Auftrag verschiedener Umweltorganisationen und des Bundesamts für Umwelt (BAFU) wurde ermittelt, wie und ob sich Wahrnehmung und Haltung gegenüber der Biodiversität nach dem UNO Jahr verändert haben. Der Begriff Biodiversität hat deutlich an Bekanntheit zugelegt (vorher 48%, nachher 65%). Deutlich ist auch die Aussage der Befragten, dass die Biodiversität für künftige Generationen erhalten werden muss (98%).

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