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News

Staudensamen in beeindruckender Vielfalt

Der umfangreiche, reich bebilderte Katalog des international tätigen Staudensamen-Spezialisten Jelitto ist soeben erschienen. Auf über 200 Seiten werden mehr als 3700 Stauden in Kurzbeschrieben vorgestellt. X. An neuen Sorten stellt das Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland eine Lewisia, Stockrose, Stauden-Clematis und Trollblume vor.Bild: Alcea Ficifolia-Hybr. 'Las Vegas'/Jelitto 

Neue Staudensorten zum Aussäen präsentiert der Saatgutspezialist Jelitto jedes Jahr. Heuer ist es eine neue Stockrosen-Sorte mit besonders leuchtenden Blütenfarben und guter Winterhärte (‚Las Vegas’). Die Pflanzen blühen bereits im ersten Jahr und haben wie alle Ficifolia-Hybriden feigenartig gelappte Blätter. Sie sind etwas weniger rostempfindlich als andere Arten.

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Der Wolf ist tot – die Busse folgt spät

Der illegale Abschuss eines Wolfes, der gegen den Entscheid des Walliser Kantonsgerichts vom damaligen Staatsrat Jean-René Fournier bewilligt wurde, hatte ein gerichtliches Nachspiel. Die Strafe ist jedoch milde, sehr milde ausgefallen: 60 Stunden gemeinnützige Arbeit bedingt. Wetten, dass er die nicht leistet?Bild: Wölfe im Wallis? Zum Heulen./Retron

Eine (typische) Walliser-Geschichte, die dieser Tage mit einem gerichtlichen Nachspiel endete, ereignete sich 2006: Nach einer Treibjagd wurde ein Wolf (geschütztes Tier in der Schweiz) geschossen, der 30 Schafe gerissen hatte. Die Abschuss-Genehmigung dafür erteilte Staatsrat Jean-René Fournier, obwohl das Kantonsgericht dies untersagt hatte. Die damalige Walliser Regierung und Fournier waren sich einig: Sie ignorierten das Kantonsgericht. Später liess der Staatsrat Fournier das Tier ausstopfen – auf Staatskosten? - und stellte es als Trophäe in seinem Büro aus.

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Neuentdeckungen aus der Mekong-Region

Noch lange nicht alle Tier- und Pflanzenarten sind weltweit entdeckt. 2010 wurden mehr als 200 teils spektakuläre, unbekannte Arten in entlegenen Gebieten entlang des Mekongs gesichtet. Ein Wettlauf mit der Zeit, denn viele Lebensräume und damit auch die Artenvielfalt sind bedroht durch die 300 Mio Menschen, für die der Fluss eine wichtige Lebensader ist.Bild: Kannenpflanze (Nepenthes) aus dem Mekong-Gebiet./WWF

Die verschiedenartigen Landschaften entlang des 4500 km langen Mekongs sind ein faszinierendes Gebiet für Forscherinnen und Forscher. Seit 1997 wurden bereits 1500 neue Arten entdeckt. So auch im Jahr 2010: 145 neue Pflanzen- und 63 Tierarten, darunter so seltsame Arten wie der ‚Elvis’-Affe aus Myanmar, wurden registriert. Er gleiche King-Elvis, meinten die Forschenden. Nicht leicht nachzuvollziehen, hat doch das Tier keine Nase und sind auch sonst kaum Ähnlichkeiten auszumachen. Bei den meisten Neuentdeckungen handelt es sich um endemische Arten, die nur im Gebiet des Mekongs vorkommen.

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Erster Solar-Skilift in Tenna

Am 17. Dezember 2011 wird der erste Solar-Skilift mit einem Fest in Tenna im Safiental eingeweiht. Der Erstellung des Liftes, der mit seinen Solarzellen zusätzlichen Strom generiert, wurden einige Steine in den Weg gelegt. Die Bevölkerung des kleinen Dorfes stand jedoch stets geschlossen hinter dem Projekt. 

Zur Eröffnung am Samstag 17. Dezember lädt die Genossenschaft Skilift Tenna ab 10 Uhr mit Reden, Informationen zur Solaranlage, einem lokalen Markt, Musik und Festbeiz ein. Sofern es genügend Schnee hat, kann der Skilift an diesem Tag gratis benutzt werden.

Da die Betriebskonzession für den alten und einzigen Skilift (Länge 500 Meter) ausgelaufen ist, musste nach einer neuen Lösung gesucht werden. Mit dem Solar-Skilift besteht über die Skisaison hinaus ein Nutzen, können doch 90'000 kWh Strom zusätzlich ewonnen werden.

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Gartencenter Meier: Innovation mit weiterem Preis belohnt

Das Gartencenter Meier wurde Ende November in Paris mit dem renommierten "Graines d'or 2011" ausgezeichnet für das innovativste Gartencenter Europas. Geschäftsleiter Erwin Meier-Honegger nahm den Preis im Lido von Paris hocherfreut entgegen.Bild: pd

Die Auszeichnung „Graines d’or 2011“ wird jeweils dem innovativsten Gartencenter Europas zugesprochen. An einer glamourösen Verleihung im Pariser Lido erhielt in diesem Jahr das Gartencenter Meier in Dürnten den Preis. „Als Anerkennung für den Mut, Neues zu wagen und innovative Herausforderungen anzunehmen“, erläuterte Erwin Meier-Honegger nach der Verleihung.

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Die besten Pflanzen 2012

Ab der zweiten Jahreshälfte werden jeweils die ersten Gewinner der innoffiziellen Auszeichnungen der besten Pflanzen des kommenden Jahres nach und nach von verschiedenen Organisationen bekannt gegeben. Ein Grund dafür: Manche der gekürten Pflanzen sollen noch rechtzeitig auf die nächste Saison produziert werden können.Bild: Schlangenknöterich (Persicaria amplecixaule 'Firetail') ist neben anderen Knöterichen Staude des Jahres gewählt worden./Wikipedia 

Die diesjährige Zusammenstellung der Pflanzen des Jahres 2012 haben wir der deutschen Fachzeitschrift „Gartenpraxis“ entnommen, die freundlicherweise die Besten gesammelt hat (aus dt. Quellen).

Blume des Jahres: Heide-Nelke (Dianthus deltoides)

Baum des Jahres: Europäische Lärche (Larix decidua)

Heilpflanze des Jahres: Koloquinte (Citrullus colocynthis)

Blumenzwiebel des Jahres: Botanische Tulpen

Orchidee des Jahres: Bleiches Knabenkraut (Orchis pallens)

Gemüse des Jahres: Pastinake (Pastinaca sativa)

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Bäume wachsen schneller bei hoher Artenvielfalt

Eine gute Durchmischung verschiedener Arten in Wäldern führt dazu, dass Bäume besser wachsen. Was bisher eine Hypothese war, konnte an der ETH von der Professur Waldökologie mit einem Computermodell nachgewiesen werden.

Die These, dass Bäume produktiver sind, das heisst, besser wachsen in artenreichen Gemeinschaften, bestand schon seit längerem. Die Schwierigkeit bestand jedoch, diese Hypothese nachzuweisen. In Realität hätte das entsprechende Experiment hunderttausende von Bäumen benötigt und mehrere Jahrzehnte gedauert. Versuche mit Keimlingen von Gehölzen wurden gemacht, die jedoch nicht auf erwachsene Bäume übertragen werden können, gemäss Harald Bugmann, Professor für Waldökologie an der ETH Zürich.

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Haben Vögel ein Recht auf Design?

Haben sie, meint die dänische Firma menu-design. Und so wurde der Ausstellungspavillon Barcelona von Mies van der Rohe ein zweites Mal nachgebaut. Diesmal en minature als Vogelhäuschen. 

Die klaren Strukturen dieses Vogelpavillons werden sicherlich auch unsere gefiederten Freunde überzeugen. Oder vielmehr die designfokussierten Käuferinnen und Käufern, die bis anhin auf das Füttern verzichten mussten, weil die Gestaltung bestehender Produkte zu wünschen übrig liess.

Im Unterschied zum Original und zum Nachbau in Barcelona wurde bei den Materialien ausschliesslich auf Robinienholz gesetzt. Der edle Vogelpavillon sieht robust und funktional aus und der Preis ist moderat.

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Innovationspreis für Wurmerde

Der Innovationspreis Suisse Tier 2011 geht dieses Jahr an das Bauernpaar Esther und Hans Fuhrer aus dem Berner Oberland, die in ihrem Wurmstall nährstoffreiche Erde gewinnen. Diese wird als Dünger an Gärtnereibetriebe und Hobbygärtner verkauft.Bild: Kompostwurm (Eisenia foetida)/Holger Casselmann

Eine ausgezeichnete Idee: Esther und Hans Fuhrer begannen Kompostwürmer zu züchten, die ihnen krümelige, nährstoffreiche Wurmerde liefern. Die Tierchen leben in einem eigentlichen Stall, in grossen Behältern, die es ermöglichen, die feine Wurmerde unten abzuernten. Da sie an der Oberfläche leben und dort mit der Verarbeitung des Mulches beschäftigt sind, stört das die Würmer nicht. Durch die spezielle Stallkonstruktion bleibt die gute Versorgung mit Sauerstoff gewährt, so dass die Würmer in  tiergerechter Umgebung leben können.

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Was machen eigentlich Stechmücken im Winter?

Diese weltbewegende Frage interessiert sicherlich sehr. Vor allem all jene, die das hohe, sirrende Geräusch jeweils am Schlafen hindert. Die eigentlichen  Plagegeister sind die weiblichen Mücken, die den Winter überleben und wenn sie warm genug haben, auch stechen. Bild: Larve einer Stechmücke (Anopheles)/Dietzel 65

Nicht alle Stechmücken sind gleich in ihrem Verhalten, denn es gibt verschiedene Gattungen und Arten. Hier ist von den Hausmücken die Rede. Die Männchen sterben im Herbst nach der Begattung während sich die Weibchen feuchte, geschützte Stellen im Keller, in Ställen oder Häusern zum Überwintern suchen. Sie verfallen in eine Art Kältestarre und scheiden überflüssige Körperflüssigkeit aus. In die im Körper verbliebene Flüssigkeit wird Zucker eingebaut, der das Gefrieren verhindert, also wie eine Art Frostschutzmittel wirkt.

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