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Schulthess-Gartenpreis an Vogt Landschaftsarchitekten

Der diesjährige Schulthess-Gartenpreis geht erstmals an ein Landschaftsarchitektur-Büro. Exemplarisch für das international tätige Büro Vogt Zürich wurden zwei Arbeiten geehrt: die Aussenanlage „Blumenberge“ des Hauptgebäudes der Helvetia Versicherungen in St.Gallen und ein kleiner Platz beim SIA-Hochhaus in Zürich.

So unterschiedlich die geehrten Aussenanlagen, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Aufgaben des international tätigen Landschaftsarchitektur-Büros Vogt: von urbanen Plätzen bis zu zu grossflächigen, städteplanerischen Konzepten, in denen künstlerische Ansprüche ebenso erfüllt werden wie auch eine anspruchsvolle Pflanzenverwendung.

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Top ten der Gartenschädlinge

Darauf haben wir gewartet: der Oscar des "beliebtesten" Schädlings geht an die -  Schnecken! Die silberne Auszeichnung geht an den Asiatischen Marienkäfer und die bronzene bekommt überraschend das Lilienhähnchen (siehe Bild). Erst auf dem undankbaren vierten Platz finden wir den Dickmaulrüssler.Bild: Olaf Leillinger, Wiki Commons

Kein Witz und absolut seriös: Die Rangliste der "Top 10 pests" wurde vom Team der Insektenforscher an der Royal Horticultural Society in wissenschaftlicher Arbeit ermittelt. Die Rangliste der Schädlinge unterscheidet sich auch in den kontinentalen Gärten nicht gross: der Sieger dürfte hierzulande gleich lauten und die  Asiatischen Marienkäfer sind ebenfalls stark im Vormarsch. Etwas überrascht hat der gute Platz drei des Lilienhähnchens, das vom Süden der Britischen Inseln her allmählich das Land kolonialisiert.

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Briefmarke wirbt für Biodiversität

Mit einer Briefmarke wirbt die Schweizerische Post für das Jahr der Biodiversität: Pfauenziege auf artenreicher Blumenwiese. Ab 4. März ist die Pfauenziege zu 85 Rp. das Stück auf allen Poststellen erhältlich. 

Die Post ist auch dabei, wenn es um Biodiversität geht, wenigstens ideell. Den Bogen schlägt Konzernleitungsmitglied Patrick Salamin etwas weit, indem er Briefmarken wie Blumenwiesen und Pfauenziege pauschal zu wertvollem Kulturgut erklärt.

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Zermatt: Parkplatz statt Lärchenwald?!

Die autofreie Gemeinde Zermatt plant ausserhalb der Bauzone ein zehnstöckiges Parkhaus mit 2000 Plätzen und will dazu 9000 Quadratmeter Lärchenwald abholzen. Dass es sich beim Wald um einen prioritären Schutzwald handelt, interessiert nicht. Zahlreiche Umweltorganisationen laufen dagegen Sturm.Bild: Ein Lärchenwald im Herbst, Johann Jaritz

Als überdimensioniert und als unverhältnismässigen Eingriff in die Landschaft erachten die lokalen Umweltorganisationen WWF, Pro Natura, Stiftung Landschaftsschutz und VCS das Vorhaben in Zermatt, ein Parkhaus mit 2000 Plätzen an einen Hang zu bauen, an dem heute ein Lärchenwald steht. Es wird befürchtet, dass der bauliche Eingriff, eine Destabilisierung des Hanges zur Folge haben könnte.

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Verrückte Galantophile!

Schauen Sie sich dieses Schneeglöckchen an: ein einziges Zwiebelchen hat auf Ebay den Betrag von 162 Pfund (270.30 Fr.) eingebracht! Natürlich ist es kein gewöhnliches, es ist Galantus reginae-olgae 'Automn Snow' (Bild). Das sagt Ihnen nichts? Dann sind Sie (auch) nicht galantophil.

Dieser horrende Versteigerungsbetrag ist bei weitem kein Einzelfall. In Grossbritannien werden für rare Sorten exorbitante Preise bezahlt. Zum Beispiel an der Galanthus Gala: G. plicatus Poculiformis Group 'E.A. Bowles' erzielte 150 Pds. und G. elwesii 'Jonathan' ging für 100 Pds weg. Doch das ist noch kein Spitzenpreis: der wurde 2008 für G. nivalis 'Flocon de Neige' erzielt mit 265 Pds.!
An die Galanthus Gala fahren übrigens auch ganze Busladungen Galantophiler aus Holland und Deutschland, an die 300 Angefressene jedes Jahr.

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Gigantisches Werk „Vegetation Europas“

Beinahe 30 Jahre hat der emeritierte ETH-Professor Frank Klötzli gemeinsam mit vier Mitautoren am 1200 Seiten dicken Werk über die Vegetationsformen der offenen Landschaft in Europa gearbeitet. Bild: Ahlenmoor, Landkreis Cuxhaven; Geoz/Wiki Commons 

Ursprünglich wollte Frank Klötzli, Professor für Pflanzensoziologie und Pflanzenkunde ein Buch über die Wälder Europas schreiben. Ein Kollege schlug ihm vor, die Vegetation des offenen Landes zu beschreiben. Dies entpuppte sich bald als eine riesige Aufgabe, da viele Vegetationsformen Europas noch nicht genügend erforscht waren. Im umfangreichen Werk werden Pflanzengesellschaften der europäischen Gebirge, der arktischen Tundren und der Mittelmeer-Vegetation ausführlich beschrieben. Jedes Kapitel enthält allgemeine Angaben über Geologie,  Boden, Nährstoffe und Klima.

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Lupinen bald auf Bergwiesen?

Invasive Pflanzen breiten sich auch in Höhenlagen aus. Dies erforscht unter anderem das Mountain Invasion Research Network (MIREN) an der ETH Zürich. Auf heimischen Bergwiesen sind immer öfter Lupinen anzutreffen, welche die Höhenlage (ab 1300 m) schätzen und sich ausbreiten. Bild: Friedrich Boehringer/Wiki Commons 

Vor 170 Jahren in Deutschland eingeführt, breitet sich die Lupine allmählich in verschiedenen Gegenden Europas und auch in Australien aus. Dort, wo man sie gerne hätte, nämlich zur Anzucht in den Staudengärtnereien, fällt sie häufig krankheitsbedingt aus. Wo sie hingegen unerwünscht ist und andere Pflanzenarten verdrängt, scheint sie sich gut zu vermehren.

Weltweit sind in den Berggebieten rund 1500 Arten als invasiv bekannt. 150 Arten breiten sich so stark aus, dass versucht wird, ihre Verbreitung zu verhindern.

(ETH intern)

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Neues Logo für EU-Bio

In einer Internet-Abstimmung wurde das EU-Bio-Logo ermittelt, das künftig (ab 1.7.2010) auf allen verpackten Bioprodukten in EU-Ländern abgedruckt sein muss.  

Die Bedeutung des Logos erschliesst sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Das hat den Vorteil, dass bekanntere, nationale oder regionale Logos, die weiterhin zulässig sind, gut zur Geltung kommen. In die EU eingeführte Bioproduktie können mit dem Logo bedruckt sein, müssen aber nicht.
Für das Logo hatten 63 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abstimmung gestimmt, die von der zuständigen EU-Kommission durchgeführt wurde. Entworfen hat das Logo ein Student aus Deutschland.

(Quelle: FiBL)

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Vorbildlich: Stadtgärtnerei Basel wird zum Biobetrieb!

Ab 2012 soll die Stadtgärtnerei zu einem ökologischen Vorzeigebetrieb werden: biologisch Pflanzen anziehen, Co2-neutral arbeiten und den Schadstoffausstoss der Maschinen reduzieren.  

Als Kompetenzzentrum für alles Grüne in der Stadt Basel hat die Stadtgärtnerei einen entscheidenden Einfluss auf die ökologische Qualität von Grünflächen. Auf Anordnung von Regierungsrat Hans-Peter Wessels wird die Stadtgärtnerei ihre Produktion künftig biologisch ausrichten. Die Bewässerung in öffentlichen Anlagen soll künftig nicht mehr mit Trinkwasser erfolgen und auf die Biodiversität in öffentlichen Anlagen besonders geachtet werden.
Derzeit wird die Umstellung vorbereitet, ab 2012 folgt die Umsetzung in die Praxis, später die Zertifizierung.

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Amerikanische Rebenminiermotte im Tessin angekommen

2009 wurde erstmals die aus Italien zugewanderte Rebenminiermotte (Phyllocnistis vitegenella) im Mendrisiotto beobachtet. Die Raupe frisst Miniergänge in die Rebblätter und entwickelt sich später zu einem Kleinfalter (Grösse 3mm). Seine Entwicklung und Verbreitung ist glücklicherweise eher langsam. 

Bei neu auftretenenden Schädlingen gilt es als erstes abzuklären, wie gross der potentielle Schaden sein kann. Bis anhin sind zwar Spuren an den Rebblättern beobachtet worden, aber es ist zu keinem Laubfall gekommen. Derzeit wird das Insekt als sekundärer Schädling beurteilt und keine direkte Bekämpfung empfohlen.
Erstmals in Europa festgestellt wurde der amerikanische Reben-Schädling 1994 in Venetien. Seither hat er sich in Italien und in den Nachbarländern verbreitet.

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