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Gartenthema

Narzissen für Entdecker, Sammler und Anfänger

Jede Osterglocke ist eine Narzisse, aber nicht jede Narzisse ist eine Osterglocke ... Auch wenn man die Frühlingsblüher, die meist im April in Blüte stehen, allzu schnell als Osterglocke abtut, ist man botanisch auf dem Holzweg, denn nur die gelbe Trompetennarzisse darf streng genommen so genannt werden.

Wer sich einmal näher mit der Welt der Narzissen beschäftigt, wird weitere erstaunliche Entdeckungen machen: So ist Gelb zwar tatsächlich eine wichtige Farbe im Sortiment, aber es gibt die Schönheiten auch in Weiß und in Kombinationen mit blassrosa oder orangefarbenen Tönen. Einige Blüten zeigen sich in zarten Pastellnuancen, andere fallen durch ihre intensive Färbung auf.

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Erdbeeren im vertikalen Garten und Gemüsebeet

Juli und August sind die besten Monate, um Erdbeeren anzupflanzen. Bevor man sich bei den Grossisten mit Jungpflanzen eindeckt, lohnen sich ein paar Abklärungen vorab.

Erdbeeren gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Bereits in der Jungsteinzeit sind erste Funde aufgetaucht. Die Kultivierung sollte uns daher im Blut liegen. Für eine erfolgreiche Kultivierung sind ein paar Punkte zu beachten.

Überarbeitete EU-Liste invasiver gebietsfremder Pflanzen

Die Europäische Kommission hat erstmals seit 2016 ihre Liste mit den invasiven fremdländischen Arten aktualisiert. Darunter befinden sich 23 Pflanzen, die für den EU-Raum als problematisch taxiert wurden.

Eine grössere Diskussion hat in Deutschland die Listung der Pflanzen Gunnera tinctoria (Mammutblatt) und Pennisetum setaceum (afrikanisches Lampenputzergras) ausgelöst.

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat diesen Entscheid heftig kritisiert. Diese beiden Arten sind für den gärtnerischen Fachhandel von grosser Bedeutung.

Silbergrauer Blattschmuck bei Stauden

Im Herbst, wenn Blühendes rarer wird, präsentiert der gärtnerische Fachhandel eine breite Palette an Schmuckstauden aus Schweizer Produktion. Die Silbergrauen wirken unkonventionell bis edel, eignen sich für wunderbare Kombinations-Pflanzungen und geben tolle Kontraste zu den Herbstfarben ab.

Funkelnde «Edelsteine» im Herbstgarten …
 

Salbei - Pflanze trotzt der Sommerhitze

Die Pflanzengattung Salbei (Salvia) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist mit rund 900 verschiedenen Arten äußerst umfangreich. Als mehrjähriger Halbstrauch zählt der Echte Salbei (Salvia officinalis) mit seinen aromatischen Blättern zu den wichtigsten Heil- und Gewürzpflanzen und gibt so mancher Speise die nötige Würze. Aber auch im Garten entfaltet er sein Aroma, hier empfiehlt der Landschaftsgärtner den Steppen- oder Hain-Salbei (Salvia nemorosa).

Ursprünglich im östlichen Mitteleuropa und Südwestasien beheimatet, ist er die bekannteste Art für das Gartenbeet. Die schöne Beetstaude mit den straff aufrechten Blütenkerzen hat eine ausgesprochen lange Blütezeit, sieben bis acht Wochen sind keine Seltenheit. Ganz nebenbei ist die Pflanzung von Salvia nemorosa auch ein wertvoller Beitrag für die Tierwelt und das Naturerleben im eigenen Garten: Die Blüten bieten Bienen Nahrung und ziehen auch Schmetterlinge magisch an.

Enzian Herbstblüher im Garten auf der Terrassen und Balkon

Der Enzian gilt als Symbol der unberührten Bergwelt. Die blaue Schönheit ist aber nicht den Bergwiesen in den Alpen vorbehalten: Sie gedeiht bei richtiger Pflege auch problemlos im Garten oder auf dem Balkon. In den Schweizer Gärtnereien sind jetzt verschiedene herbstblühende Enzian-Arten erhältlich. 

Funkelnde «Edelsteine» im Herbstgarten …

Was in der Schmuckschatulle der Saphir, ist in der Bergwiese der Enzian. Wer ab und zu in den Alpen wandert, kennt ihn bestens: Mit immenser Leuchtkraft lenken seine azurblauen Blüten am Wegesrand immer wieder die Blicke auf sich. Gemeinsam mit dem Edelweiss gilt der Enzian als Nationalblume der Schweiz. Der Alpenpflanze kommt eine dementsprechend hohe Symbolkraft zu. Dass der Enzian allerdings nicht nur in den Alpen, sondern auch in unseren Gärten bestens gedeiht, ist wenig bekannt.

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Online gratis Basilikum-Kurs von garten.ch

Ein neues Basilikum im Topf gekauft und noch in der gleichen Woche welkt und verfault die Pflanze.Die meisten haben diese Erfahrung schon gemacht. Wie gelingt es, erfolgreich Basilikum zu kultivieren? Welches sind die besten Strategien?

In unserem kurzen unterhaltsamen Basilikum-Kurs lernen Sie die wichtigsten Erfolgsfaktoren kennen und anwenden.

So funktioniert es:

1.     Registrieren Sie sich auf https://mooc.weiterbildung.ch/login/signup.php

2.     Schreiben Sie sich in den Basilikum-Kurs ein

3.     Bearbeiten Sie die Kursinhalte und absolvieren Sie den Abschlusstest.

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Upcycling Pflanzentöpfe mit Bewässerung

Die ersten heissen Sommertage zeigen erbarmungslos auf, dass Pflanzen ohne Wasser nicht wachsen. Digitale Bewässerungssysteme, die die Erdfeuchtigkeit messen und je nach Pflanze die richtige Wassermenge zuführen wären verfügbar. Doch es gibt für die vertikalen Gärten viel einfachere und günstigere Varianten.

Ein Pflanzgefäss mit Bewässerungssystem lässt sich mit wenig Material und etwas Werkzeug selber herstellen.

Palmen Oleander Oliven aus dem Winterquartier holen

Nach den Eisheiligen ist es höchste Zeit die Pflanzen aus dem Winterquartier zu holen. Auf was muss man speziell achten? Idealerweise führt man die in Etappen durch. Oleander, Palmen, Olivenbäume, Fuchsien etc., die aus dunklen Treppenhäusern oder gar Kellern kommen, benötigen zuerst etwas Akklimationszeit. Wie bei Menschen führt eine zu schnelle starke Sonnenbestrahlung zu Sonnenbrand.

Wie geht man am besten vor?

Kübelpflanzen aus dem Winterquartier holen und überprüfen. Ist der Topf genügend gross? Muss Erde aufgefüllt werden? Ist ein Erdsubstratwechsel angezeigt?

1. Rückschnitt
Hier nur abgedorrte Triebe, alte Blätter, Blütenstände entfernen. Der Rückschnitt erfolgt idealerweise während der Saison oder vor der Einwinterung.

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