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News

ÖGA 2012: Mehr Baumaschinen, mehr Rasenpflege

Während sich die Zahl der Ausstellenden (450) und der Besuchenden (24'200) an jeder ÖGA stets ähnlich bleibt, hat in diesem Jahr die Fläche bei den Ausstellern für Maschinen, Transportfahrzeuge und Rasenpflege zugenommen. Dies entspricht einer Tendenz zu (noch) mehr Maschineneinsatz im Gartenbau.Bild: PD ÖGA

Die Messeleitung musste kurz vor Beginn die Freiland-Ausstellfläche von 12 Hektaren kurzfristig erweitern. Der Bedarf der Aussteller des (Bau-)Maschinen-Sektors war grösser als ursprünglich geplant. Mehr Platz hätte gerne auch der Sektor Rasenpflege in Anspruch genommen, doch die landwirtschaftlichen Flächen rund um die Kantonale Gartenbauschule Öschberg in Koppigen (BE) und ihr Landschaftspark ist beschränkt. Die Fachmesse findet alle zwei Jahre statt und wird unter anderem rege genutzt, um den Austausch in der Branche zu pflegen und Geschäftskontakte zu knüpfen.

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Zürich: Frostschaden an Baumpflanzungen

In der Stadt Zürich wurden im Winter 2011/12 72 Zerreichen (Quercus cerriis) entlang der Sihlfeldstrasse gepflanzt. Der grösste Teil dieser Bäume hat leider nicht ausgetrieben: Frostschaden und unsachgemässe Zwischenlagerung seien die Ursachen, stellt ein Gutachten fest.Bild: Visualisierung der geplanten Pflanzung: Wie die Allee sein sollte. / Stadt Zürich  

Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner wunderten oder ärgerten sich über die braunen Blätter an den neugepflanzten Eichen. „Der Austrieb folgt später“, wurde stets beruhigend versichert seitens Grün Stadt Zürich. Nach einem Gutachten wurde nun aber festgestellt: Der Austrieb bleibt aus. Die Bäume sind abgestorben. Obwohl sich an den Bäumen Knospen gebildet haben, scheint das Wurzelwerk Schaden durch den Frost genommen zu haben. Als Verantwortliche für die Schäden bezeichnet die Stadt Zürich in erster Linie die Auftragnehmer des Auftrags.

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Obst in Gefahr durch neuen Schädling

Üble Sache, dass die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) ausgerechnet auf gesunde Früchte losgeht. Der ursprünglich aus Asien stammende Schädling hinterlässt unter Umständen Totalausfall und ungeniessbare Früchte in Obstanlagen und Hausgärten. Was tun dagegen?Bild: Brombeere mit Made der Kirschessigfliege / University of California

Anders als die verwandte Fruchtfliege (Drosophila melanogaster), die nur lästig, aber nicht schädlich ist, hinterlässt die Kirschessigfliege massiven Schaden an Obstkulturen. Davon betroffen sind neben Kirschen, Zwetschgen, Trauben, Beeren, Aprikosen, Feigen und Pfirsiche. Kurz und gut: alle Obst- und Beerenarten mit weichen Schalen. 2011 wurden erstmals befallene Heidelbeer-Kulturen im Tessin und im Bündnerland entdeckt. Seither hat sich das Insekt trotz einem kalten Winter stark verbreitet.

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Mit Botanica Zurück zur Natur

Bereits zum sechsten Mal haben sich 23 botanische Gärten zum Festival Botanica zusammen geschlossen. Dieses Jahr stehen die Veranstaltungen zwischen dem 16. und 24. Juni 2012 unter dem Motto "Zurück zur Natur". Die Eröffnungsfeier findet am 16. Juni, ab 10.30 Uhr im Chateau de Prangins statt.

Zu Ehren Jean-Jacques Rousseaus, der in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag feiern könnte, haben die Botanischen Gärten ihrer Aktionswoche (16.-26.6.12) unter das Motto "Zurück zur Natur" gestellt. 23 Botanische Gärten, Alpengärten und Pflanzensammlungen beteiligen sich an der Aktionswoche. Sie haben spezielle Veranstaltungen rund um das Thema der Botanica-Woche organisiert. Das sind Wildpflanzen oder alte Gemüse zu entdecken, da wrd mit Pflanzen gefärbt oder auf Barfusspfaden wird der Boden erfahren. Das vielfältige Programm ist auf der Website der Aktionswoche zu finden.

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30 Jahre Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur (ASLA)

Im Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur (ASLA) in Rapperswil werden Nachlässe von Landschaftsarchitekten aufgenommen, gesichtet und archiviert. Diese einzigartige Sammlung von Materialien (Pläne, Zeichnungen, Zeitschriften, Bücher) stehen Forschenden und Studierenden der Hochschule für Technik Rapperswil zur Verfügung und sind auch für Berufsleute eine wichtige Quelle.Bild: Detailansicht Plan Belvoirpark E. Mertens / ASLA

Seit seiner Grüundung 1982 ist das ASLA  an der Hochschule für Technik Rapperswil angesiedelt. Damit ist eine enge Verbindung mit den Studiengängen für Landschaftsarchitektur, Gartendenkmalpflege und Raumplanung garantiert. Von dieser Bindung profitieren beide Seiten. Für die Forschung wird das Archiv als wichtig eingeschätzt, umfasst es zwar nicht grosse Mengen Materialien, aber qualitativ wertvolle Dokumente aus den Nachlässen von Schweizer Landschaftsarchitekten. Diese Konzentration an einem Ort erleichtert die Recherche für Forschende ungemein.

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Forschung hautnah und verständlich: OpenART12.ch

Nicht verpassen: Dieses Fest der Forschungsanstalt ART im Reckenholz (Zürich-Affoltern) verspricht viel: Wissenswertes, Interessantes, Amüsantes und natürlich Musik, Speis und Trank.

Bereits am Freitagabend startet der Sicence Slam (19.30 - ca. 21 Uhr) mit einem rasanten Wettstreit der Forschenden um die Gunst des Publikums. Hier gilt es, das eigene Fachgebiet möglichst witzig und verständlich in acht Minuten darzulegen. Keine einfache Aufgabe, die das Publikum als Jury beurteilen soll.

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Gesucht: Maulbeerbäume

Pro Specie Rara (PSR) sucht nach Standorten des früher häufig gepflanzten Nutzgehölzes, der Maulbeere (Morus alba und M. nigra). Das kulturhistorische Erbe dieser wichtigen Bäume soll aufgenommen, geschützt und gefördert werden. Die weisse Maulbeere wurde für die Seidenraupenzucht gepflanzt, die schwarze wegen der Beeren.Bild: Weisse Maulbeere (Morus alba) in Twann. / PSR

Hinter der Suchaktion nach Maulbeerbäumen steht unter anderem der Verein Swiss Silk, der die Seidenproduktion hierzulande wieder aktivieren möchte. Ziel ist es, die ganze Produktionskette wieder aufzubauen. Im 19. Jahrhundert hatte die Seidenindustrie nördlich der Alpen ihren Höhepunkt.
Die Schwarze Maulbeere wird wegen ihrer Beeren geschätzt, die sowohl frisch als auch getrocknet ein Genuss sind und ähnlich wie Brombeeren aussehen und schmecken. Auch bei diesem Baum handelt es sich um eine alte Kulturpflanze, die in den letzten Jahren etwas vergessen ging.

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Grosse Schäden in hiesigen Baumschulen

Der ausserordentlich kalte Winter 2011/12 hat in den Baumschulen und Staudengärtnereien der Schweiz grosse Schäden hinterlassen. Eine Umfrage bei 55 Betrieben hat ergeben, dass die Höhe bei ca. 7 Mio. Franken liegen dürfte. Für einzelne Betriebe haben die Schäden existensbedrohende Ausmasse erreicht.Bild: Michel Meylan, Renens

Das Ausmass der Schäden an Gehölzen und Stauden wurde im Verlaufe dieses Frühjahrs sichtbar: Pflanzen, die vorerst noch ausgetrieben haben, stockten in ihrem Wachstum und verdorrten. Viele Gärtnerinnen und Gärtner verbrachten Tage mit dem Aussortieren und Kompostieren von toten Pflanzen. Eine unerfreuliche Arbeit, die  grosse finanzielle Schäden nach sich trägt.

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Bienenschmuggel aufgedeckt

Nach den grossen Verlusten im letzten Winter, die durch die Varroa-Milben verursacht wurden - geschätzte 50 % der Populationen gestorben sind - wittern dubiose Geschäftemacher das grosse Geld mit Bienen. Ein grossangelegter Schmuggel wurde von der Eidg. Zollverwaltung (EZV) entdeckt. Um weitere Krankheiten zu verhindern, mussten die Bienen vernichtet werden.Bild: Bienenkönigin und Arbeiterin auf Brutwabe / Waugsberg, WikiCommons

Manche Imkerinnen und Imker sind verzweifelt nach dem grossen Bienensterben des letzten Winters. Geschwächt durch die Varroa-Milben und deshalb zusätzlich anfällig auf Viren sind ca. 100'000 Bienenvölker im vergangenen Winter gestorben (=50%). Da erscheinen manche Angebote im Internet verlockend, in denen Bienenvölker angeboten werden. Eine Firma, angeblich mit Sitz im Kanton Zug, machte entsprechende Angebote. Die Imker des Vereins deutschschweizerischer und räroromanischer Bienenfreunde (VDRB) schöpften Verdacht und schalteten entsprechende Bundesämter ein.

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Pro Specie Rara zieht nach Basel um

Die Stiftung Pro Specie Rara, die sich der Artenvielfalt und dem Erhalt von Kulturpflanzen und Nutzieren widmet, zieht Ende 2012 nach Basel-Brüglingen, in die Gärten der Merian-Stiftung. Dies ermöglicht es der Stiftung, neben der Verwaltung Gärten und Stallungen, Samen und Obstsammlungen am gleichen Ort unterzubringen.Bild: Alte Mühle in den Merian-Gärten in Basel-Brüglingen / PSR

Bereits jetzt schon ist der Garten mit den Nutzpflanzen, die Obstsammlung und die Stallungen mit alten Geflügelrassen bezogen worden in den Gärten der Merian-Stiftung in Brüglingen. Das Verwaltungsgebäude und die neue Samenbibliothek mit einem kleinen Labor stehen Ende Jahr (Dezember 2012) für die 14 Mitarbeitenden bereit.
Für das Gebäude der Alten Mühle und die Aussenanlagen wurde mit der Merian Stiftung ein Mietvertrag von 20 Jahren Dauer abgeschlossen.

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