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Neue Gefahrensymbole für chemische Produkte

Viele chemischen Produkte sind bereits heute schon mit den neuen, weissen Gefahrensymbolen gekennzeichnet. Beim Wissen haperts allerdings: nach wie vor suchen 30 % der Anwenderinnen und Anwender auf den Packungen nach der „Giftklassen“-Einteilung (seit 2005 abgeschafft). Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert mit einer Kampagne.Bild: Neues Symbol für umweltgefährlichen, chemischen Stoff 

Statt der orangen Gefahrensymbole weisen künftig schwarze Symbole auf weissem Hintergrund mit einer roten Umrandung auf die Gefahren chemischer Stoffe in Haushalt, Garten und bei der Arbeit hin. Diese Änderung ist eine Anpassung an die weltweit angewandten Symbole (Globaly Harmonized System GHS), die von der UNO entwickelt wurden. Neun Gefahrensymbole weisen in leicht veränderter Form auf Risiken im Umgang mit Chemikalien hin. Ab Dezember 2012 werden die ersten Chemikalien mit diesen Gefahrensymbolen in den Handel kommen. Bis Juni 2018 soll die Kennzeichnung definitiv eingeführt sein.

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Europäische Gartenpreise 2012

Zum dritten Mal wurde auf Schloss Dyck (D) der Europäische Gartenpreis verliehen. Das beste Konzept einer zeitgenössischen Anlage ging an Berges du Rhône in Lyon. Die beste Weiterentwicklung eines historischen Parks wurde an Schloss Egeskov (DK) vergeben. Mit einem Sonderpreis wurde Archiv und Vereinigung Porcinai Florenz ausgezeichnet.Bild: Schloss Egeskov (DK)/ www.europeangardenaward.eu 

Alljährlich verleiht das Europäische Gartennetzwerk EGHN Preise für aussergewöhnliche, zukunftsweisende Projekte von Garten- und Parkanlagen. Bereits zum dritten Mal wurde der Preis auf Schloss Dyck vergeben, wo die Stiftung und das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur (Jüchen/D) angesiedelt ist.

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Neues über den Buchsbaumzünsler

Gewisse Hoffnungen bei der  Bekämpfung der Buchsbaumzünsler-Raupen wurden bisher auf insektenfressende Vögel und andere Tiere gesetzt. Nach neustem Stand der Erkenntnisse, werden diese Erwartungen nicht erfüllt. Raupen nehmen die giftigen Stoffe des Buchsbaums (Steroid-Alkaloide) auf und sind für ihre Fressfeinde ungeniessbar oder giftig.Bild: Raupen des Buchsbaumzünslers /Atelier Monpli

Schade, dass sich diese natürliche Bekämpfung der Raupen des Buchsbaumzünslers zerschlagen hat. Wie es aussieht, schmecken die Raupen den insektenfressenden Vögeln nicht. Es wurde mehrfach beobachtet, dass die Raupen nach dem Frass wieder ausgewürgt werden. Die Biologin Florine Leuthard, die über den Buchsbaumzünsler an der Universität Basel doktoriert, führt dies darauf zurück, dass die Raupen das Gift des Buchsbaumes aufnehmen. Giftig seien sie (mit grosser Wahrscheinlichkeit) nicht nur für Vögel, sondern auch für andere Wirbeltiere und auch einige Wirbellose.

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Cervelats – so gruusig!

Zu einem Aufschrei auf Grillplätzen in Garten und Parkanlagen haben die aktuellen Ergebnisse der Untersuchungen an der Nationalwurst Cervelat, des Berner Kantonslabors im Auftrag von Kassensturz) geführt: 15 von 36 Fleischproben überschritten deutlich die Keimgrenzen. Beanstandet wurden u.a. Proben von Coop, Aldi, Volg und Manor.Bild: Gegrillter Cervelat, eingeschnitten als sogenanntes Säuli./Tethy 

Als höchst bedenklich erwiesen sich die Ergebnisse der untersuchten Proben im Berner Kantonslabor. Die Keime überschreiten teilweise das 20-40fache der zugelassenen Werte. Das Problem liege jedoch nicht so sehr an den Verkaufsstellen, sondern vielmehr bei den ungenügenden Hygienemassnahmen in der Produktion, meinte Otmar Deflorin, Verbandspräsident der Schweizer Kantonschemiker.

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Zu häufig: Pestizide in Lebensmitteln

Nordrhein-Westfalen hat 2011 bei 4698 Lebensmittelproben insgesamt 767 verschiedene Pestizid-Wirkstoffe nachweisen können. In einem differenzierten Report werden für jedes Anbauprodukt die ermittelten Stoffe und Mengen aufgeführt. Im ausgezeichneten Pestizidreport erfahren Konsumentinnen wöchentlich die neusten Erhebungen.Bild: Pestizidspritzung in Israel / Tsofit/Piki Israel

In Lebensmitteln sind nicht nur Vitamine und Nährstoffe enthalten, sondern auch Rückstände von Pestiziden. Bei vielen dieser chemischen Stoffe sind gesetzliche Minimalkonzentrationen definiert, die für den Konsum unbedenklich sind. Welcher chemische Wirkstoff, in welcher Konzentration in Lebensmitteln enthalten ist, bleibt den Konsumierenden meistens verborgen.

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Urban Gardening nicht nur gesund

Berlins Gemüse und Obst ist nicht nur gesund. Bei einer Untersuchung von 13 verschiedenen Gemüse- und Obstarten auf innerstädtischen Beeten wurden zu hohe Schadstoffkonzentration festgestellt. Dies haben Forschende der Technischen Universität Berlin bei einer Untersuchung ermittelt.Bild: Zartes Radieschen, aufgezogen auf einem Balkon in Barcelona / Victor M. Vicente Selvas

Seit Jahren werden auf städtischen Pflanzplätzen oder in Schrebergärten hohe Konzentrationen von Schwermetallen gemessen, in den Böden und den Gemüsen. Diese Entdeckung machten nun auch Forschende der Technischen Universität Berlin, nachdem sie Gemüse und Obst an städtischen Lagen untersucht hatten. Die Ergebnisse waren sehr deutlich: „Gemüse aus innerstädtischen Gärten kann im Vergleich zu Standard-Supermarktprodukten ein Vielfaches an Schwermetallen angereichert haben“, meinte Dr. Ina Säumel, leitende Forscherin des Projekts.

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Terra Preta oder Die Natur kennt keine Abfälle

Als Tipp für Berlin-Reisende empfehlen wir die Ausstellung im Botanischen Museum Berlin (bis 30.9.12), Terra Preta - eine Chance für Nachhaltigkeit. Pflanzenliebhaberinnen und -liebhaber werden natürlich auch den Botanischen Garten Berlin-Dahlem nicht verpassen wollen.

Sommerzeit - Reisezeit. Drum wagen wirs auch, eine Ausstellung im Berliner Botanischen Museum zu empfehlen. In der Ausstellung ist zu erfahren, welches Potential in der Terra-Preta-Technologie steckt, wie sich dies auf die Fruchtbarkeit von Böden und auf Kreisläufe auswirkt. In der Ausstellung wird Terra-Preta und seine Bestandteile zum Anfassen gezeigt. Mit verschiedenen Medien wird der Prozess zur Herstellung erklärt und welche Möglichkeiten die fruchtbare Erde bietet (Bodenverbesserung, Düngung, Recycling).

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Specht zu Ehren Nelson Mandelas benannt

Sozusagen ein Geburtstagsgeschenk für den ehemaligen südafrikanischen Regierungschef Nelson Mandela, 94: Forschende benennen einen fossilen Specht nach ihm. Ein „wissenschaftliches Geschenk“ sei dies, meinten die Forschenden. Wir fragen nicht nach einem tieferen Sinn, denn derzeit leiden auch wir etwas unter den Hundstagen.Bild: Schwarzspecht / Pesho1, WikiCommons  

Einer der ältesten Spechte sei dies, der an einem Fundort in Südafrika (Langebaanweg) gefunden worden ist, meinten Wissenschafter des Senckenberg Forschungsinstituts und des Institut de Génomique Fonctionelle de Lyon. Die Knochen des Spechts stammen aus dem frühen Pliozän und sind mehr als 5 Mio. Jahre alt. Interessant daran sei übrigens, dass der Specht nicht den bis heute bekannten Arten des südlichen Afrikas zugehöre, sondern vielmehr dem eurasischen Schwarzspecht nahe stehe.

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Fête de l’Apricot in Saxon/VS

Wer Aprikosen liebt, wird die Fahrt ins Wallis zwischen dem 3. und 5. August 2012 gerne auf sich nehmen. Ein reichhaltiges Programm lockt mit einem Markt, an dem sich (fast) alles um Aprikosen dreht, Volkstanzgruppen, Film, Feuerwerk und ein Umzug.Bild: Craig Ledbetter / WikiCommons

Derzeit (26.7.12) haben Aprikosen Hochsaison – ein Fest für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der süssen Frucht. Die Vielfalt der Aprikosensorten ist in den letzten Jahren zwar gewachsen, doch sie könnte noch grösser sein. Im Handel sind zwischen Juli und Mitte August an die zwanzig Sorten erhältlich. Noch vor zwanzig Jahren wurde lediglich die allseits bekannte ‚Luizet’ angeboten.

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Pflanzen als Souvenirs?

Besser nicht, empfehlen Fachleute des Eidgenössischen Pflanzenschutzdienstes und von Agroscope Wädenswil. Für manche Pflanzen gibt es Einfuhrverbote, für andere sind Dokumente notwendig. Ausserdem besteht die Gefahr, gefährliche Schadorganismen einzuführen, sogenannte Quarantäneorganismen.Bild: Ob da wohl irgendwo Pflanzen drinstecken? Ein Transport in Mali. / Ferdinand Reus Arnhem/NL

Obwohl die Einfuhr von Pflanzen aus der EU relativ einfach läuft  (abgesehen von geschützten Pflanzen), gilt es, Einiges zu beachten. Zwar können die meisten Pflanzen, Zwiebeln, Samen problemlos eingeführt werden. Auf der Einfuhr-Verbotsliste stehen jedoch die potentiellen Träger von Feuerbrandbakterien wie Zwergmispel (Cotoneaster spp) und die Lorbeer-Glanzmispel, Stranvesia (Photinia davidiana).

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