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News

Wie Bio-Butterberge entstehen und - verschwinden!

Noch 2011 war Biobutter in der Schweiz Mangelware. Bereits ein Jahr später waren Ende 2012 400 Tonnen Biobutter zuviel auf dem Markt. Deshalb wird nun die teure Biobutter abklassiert. Da steht die Konsumentin ratlos da... Bild: NCI Visuals

Weil gute Biomilch in den letzten Jahren besonders in den Sommermonaten knapp war, gingen die Schweizer Verarbeiter und die Biomilch-Handels-Organisationen auf die Suche nach mehr Milchproduzenten. Die Preise waren gut, deshalb brachten mehr Bauern Biomilch auf den Markt. Nun war plötzlich Milch im Überfluss vorhanden und somit fielen die Preise - wohlverstanden: für die Bauern. (Bis hierhin stimmen die Wirtschaftstheorien vom freien Markt noch einigermassen.)

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Vögel lieben Fett im Winter

In einer Studie untersuchten Forschende das Futterverhalten von 11 Vogelarten im Winter. Sie kommen zum Schluss, dass Vögel am liebsten deftig fettiges Futter mögen. Und sie stellten auch fest, dass Füttern im Winter zumindest nicht schade. Bild: Blackerking

Der Zeitraum der Untersuchungen dauerte von November bis April (2010/11) und wurde in zwei verschiedenen Wäldern (Fichten- und Buchen) im Bayrischen Wald durchgeführt. An die 8500 Vögel, darunter Meisen, Kleiber, Spechte, Eichelhäher und Finken, wurden beobachtet, wie sie sich an den Futterstellen verpflegten.

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Beglinger-Auffanggesellschaft gescheitert

Mitte Januar (14.1.2013) wollte die Auffanggesellschaft Your Garden AG, die aus der Konkursmasse der Beglinger AG Mollis entstehen sollte, einen Neuanfang wagen. Daraus wurde leider nichts: Als Folge stehen 61 Angestellte ohne Arbeit da.

Begründet wurde das Scheitern des Neuanfangs damit, dass der alte und neue Geschäftsführer Daniel Candrian schwer erkrankt im Spital liege.
Ob die neue Firma überhaupt gegründet werden könne auf den Ruinen der zugrunde gewirtschafteten alten, wurde schon im Dezember von einigen Beobachtern bezweifelt.
Ein grosser Teil der Belegschaft hatte sich mangels Alternativen dazu entschlossen, in der Auffanggesellschaft weiter zu arbeiten. Daraus ist leider nichts geworden: Sie haben ihre Stellen definitiv verloren.

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Gärten für freilaufende Hühner !?

Nehmen wir an, Sie haben einen grösseren Garten und möchten gerne Hühner halten. Das könnte doch sein, oder? Dann wäre genau dieses Buch ("Free Range Chicken Gardens") das exakt richtige.

Sie denken, das sei nun doch etwas weit hergeholt. Dachte ich erst auch, aber die Anzahl englischsprachiger Blogs zu diesem Thema haben mich eines Besseren belehrt. Wie Garten und Hühner zusammenpassen, ist tatsächlich ein Thema, worüber Gartenfreaks in England eifrig diskutieren. Ein längeres Interview mit der Autorin Jessi Bloom können Sie hier lesen.

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Neue Schneeglöckchen-Art entdeckt

Galanthus panjutinii heisst die 20. Schneeglöckchen-Art die kürzlich entdeckt wurde. Sie ist wie alle anderen streng geschützt. Da sie nur an wenigen Orten in Südrussland und Abchasien wächst, zählt sie zu den besonders gefährdeten Arten. Bild: Galanthus pajutinii

Eine neue Art wurde im Frühjahr 2011 auf einer Exkursion im Süden Russlands und im Westen des Transkaukasus entdeckt. Die beiden Forscher Zubov und Davis haben die Art beschrieben und entdeckt, dass sie schon länger bekannt war unter dem Namen Galanthus valentinae. Es zeigte sich, dass diese neuen und die älteren Funde aus der Region sich von G. valentinae unterscheiden.

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Tabak - for ever young!

Das Leben der Tabakpflanzen war bis anhin nur einige Monate kurz. Forschenden ist es nun gelungen, "den Jungbrunnen" für die Tabakpflanzen zu entdecken. Die älteste Tabakpflanze im Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME in Münster/D ist bereits 8 Jahre alt und 6,5 Meter hoch. / Bild idw

Pflanzen, die immer weiter wachsen, unbegrenzt in ihrer Höhe und in ihrem Alter - diese Vorstellung ist beinahe unglaublich. Und doch ist es den Forschenden des IME gelungen, den Jungbrunnen oder den "genetischen Schalter" der Tabakpflanze zu entdecken. Die derart ausgeschalteten Pflanzen wachsen nicht nur weit über ihre Lebensdauer hinaus, sondern auch unbegrenzt in ihrer Höhe. Die Begrenzung auf 6,5 Meter wird vom Dach des Gewächshauses bestimmt. "Würde unser Gewächshaus mehr Platz bieten, wäre die Pflanze wahrscheinlich noch grösser.

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Last minute: Bücher für Gartenliebhaber und Pflanzenfreundinnen

Gute Bücher auszuwählen ist in der Flut von Neuerscheinungen oft nicht einfach. Gerne geben wir zwei Tipps weiter: Das kleine Buch der botanischen Wunder von Ewald Weber und Blumenmalerinnen - Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur. Bild: Skulptur Berlin 2006, Der moderne Buchdruck / Lienhard Schulz

Über botanische Besonderheiten zu schreiben in allgemein verständlicher Sprache ist nicht jedem Wisenschafter gegeben. Ewald Weber kann dies sehr gut. Sein "kleines Buch der botanischen Wunder" lädt auf einen Spaziergang des Staunens ein. In kurzen Episode beschreibt er Phänome der Vermehrung, des Wachstums und Zusammenlebens von Pflanzen. Das kleine Buch ist mir derzeit ein liebenswerter Begleiter quer durch die Stadt und entführt mich dabei in ganz andere, grüne Welten.

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Auf Augenhöhe mit Lemuren und Flughunden

Zum 10jährigen Jubiläum der Masoala-Halle plant der Zücher Zoo einen neuen attraktiven Baumkronen-Weg. Dieser Tage wurde mit den Arbeiten begonnen, so dass der Weg rechtzeitig auf das Jubiläum (Ostern 2013) dem Publikum übergeben werden kann. Bild: Zoo Zürich

Mit dem Baumkronen-Weg wird eine neue Dimension der Masoala-Halle erschlossen. Den Besucherinnen und Besuchern öffnet sich der Blick. Sie beobachten Tiere auf Augenhöhe, die sich in den Kronen der Bäume von der Sonne aufwärmen lassen. Ausserdem blühen einige Gehölze im Frühjahr, Sommer. Mit dem neuen Weg wird es möglich sein, dies erstmals zu beobachten.

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Beglinger Gartenbau AG wird liquidiert

Schneller als erwartet, wird das Kapitel Beglinger Gartenbau AG weiter geschrieben (mehr Infos ): am 13. Dezember 2012 verfügte das Kantonsgericht Glarus die Liquidation. Mit einer Auffanggesellschaft soll es aber weitergehen. Ob dies gelingt, wird in der Branche bezweifelt.

Keine Chance mehr für Beglinger Gartenbau AG in Mollis: Vor dem Kantonsgericht Glarus wurde die Liquidation beschlossen. Das Konkursverfahren wird in den nächsten 7 - 8 Monaten abgewickelt, kann aber unter Umständen auch länger dauern. Gemäss Insidern beträgt der Schuldenberg an die 7 Mio. Franken. Der Grund für die Auflösung der Beglinger AG liege in der schlechten Zahlungsmoral der Kundschaft, meinte der Inhaber der ehemaligen Beglinger Gartenbau AG, Daniel C. Candrian, gegenüber den Lokalmedien.

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Weg vom Torf - Bundesrat lässt sich viel Zeit

Jährlich werden in der Schweiz ca. 150'000 Tonnen Torf verwendet in der Pflanzenproduktion und im Hobbybereich. Der Bundesrat ist zwar grundsätzlich mit einer Torfreduktion einverstanden, will den Beteiligten aber sehr viel Zeit dazu lassen. Bild: Torf mit erkennbaren Pflanzenresten / Elke Freese

Seit 1987 ist der Torfabbau in der Schweiz verboten. Auf Torf verzichtet wird jedoch nicht, weder im professionellen Gartenbau noch in Privatgärten. Jährlich werden deshalb zwischen 115'000 und 150'000 Tonnen Torf eingeführt, meistens aus dem Baltikum.

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