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News

Botanica – Woche der botanischen Gärten der Schweiz

In der diesjährigen Aktionswoche vom 15.-23. Juni 2013 weisen die Botanischen Gärten mit Veranstaltungen auf ihre Sammlungen hin. Die Aktionswoche wird bereits zum 7. Mal durchgeführt.

Die diesjährige Botanica schlägt dem interessierten Publikum eine Reise durch die kostbaren, lebendigen Sammlungen der Botanischen Gärten vor. Insgesamt 24 Gärten – neu dazugekommen ist das Schloss Wildegg – buhlen mit Veranstaltungen um die Gunst des jungen und älteren Publikums.

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Motorsensen sind laut und umweltbelastend

Ein Forschungsteam untersuchte und begleitete während zwei Jahren Arbeiter bei den Unterhaltsarbeiten an Autobahnen, um die schädlichen Emissionen zu untersuchen, denen sie ausgesetzt sind. Dabei stellten sie fest, dass nicht der Verkehrslärm sondern die Arbeitsgeräte den grössten Krach und Feinstaub verursachen. / Bild: Dryeo

Unterhaltsarbeiten an Autobahnen umfassen verschiedene Tätigkeiten wie Scheeräumen, Ausbessern von Leitplanken, Kanalreinigung, Holzen oder Mähen der Pflanzen im Mittelstreifen. Während all diesen Tätigkeiten sind die Arbeiter Luftschadstoffen, Feinstaub und Lärm ausgesetzt. Beim Feinstaub ist die Belastung 3-8 x höher als bei der Durchschnittsbevölkerung. Der Lärm übersteigt häufig die für Gehörschäden kritische Grenze von 84 Dezibel.

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Subfossiler Wald in Zürich entdeckt

Auf einer Baustelle im Quartier Binz wurden 200 Kiefernstümpfe aus einem fossilen Wald gefunden. Das Alter des Holzes wird aufgrund einer Analyse der ETH-Zürich auf ca. 12'000 Jahre geschätzt. Die Menge und der Zustand des fossilien Holzfundes werden als weltweit einmalig beurteilt.

Die Bauarbeiter hatten die Baumstümpfe bereits zum Holzabfall getragen, als ein Forscher das Holz genauer untersuchen wollte. Nicht ganz zufällig schaute er sich in der Baugrube um. Ein Forscherkollege hatte schon früher vermutet, dass in der Region fossile Bäume in grossen Mengen vorhanden sein könnten.

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Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung zugelassen

Als erstes Land Europas hat die Schweiz Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung zugelassen. Nach einem dreijährigen Verfahren erteilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die Bewilligung. Vorerst ist ausschliesslich unbehandeltes Holz für die Verkohlung zugelassen. Bild: Pflanzenkohle / Delinat-Institut

Nach einem dreijährigen Verfahren, in das verschiedene Forschungsgruppen und die Bundesämter für Umwelt, Gesundheit und Landwirtschaft mit einbezogen wurden, erteilte der Bund die Bewilligung, Pflanzenkohle in der Landwirtschaft zur Bodenverbesserung einzusetzen.
Die Qualität der Pflanzenkohle ist genau definiert. Als Ausgangsmaterialien dürfen nur unbehandelte Holzprodukte eingesetzt werden wie Häckselgut, Sägespäne, Rinde, Reben- und Strauchschnitt, Wurzelstöcke usw.

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Neonicotinoide auch für Wasserorganismen schädlich

Nicht nur Bienen und andere Insekten leiden unter Neonicotinoiden, die in Pflanzenschutzmitteln oder Saatbeizmitteln enthalten sind. Auch Organismen in Gewässern nehmen bei geringer, anhaltender Konzentration der Nervengifte Schaden. Bild: Bachflohkrebs war einer der Test-Organismen/EAWAG

Nachdem die EU Kommission den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln der Gruppe der Neonicotinoide für zwei Jahre verboten hat, hat das Schweizerische Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) nachgezogen.

Eine Untersuchung der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinugung und Gewässerschutz (EAWAG) zeigte, dass auch Organismen in Gewässern Schaden nehmen können. Selbst bei geringer, anhaltender Konzentration kann dies zum Tod der Tiere führen. Die Nervengifte führen dazu, dass sie keine Nahrung mehr aufnehmen und sich kaum mehr bewegen können.

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Dem Buchsbaumzünsler beim Kauen zuhören...

Letzthin bin ich an einer Hecke im Zürcher Friedhof Sihlfeld vorbeigekommen, an dem Buchsbaumzünsler schon beinahe die ganze Parkplatz-Einfassung mit grossblättrigen Buchsen abgefressen hatten - und ich hörte die Raupen kauen! Bild: Von Zünslerraupen befallener Buchs./AtelierMonpli

Ob die Hecken nicht mehr im Blickfeld der Friedhofsgärtner lagen oder ob es ganz einfach zu schnell ging? Innert weniger Tage waren von den grünen, grosslaubigen Buchsen nur noch dürre Astgerippe, Gespinstfäden, Kotspuren und grosse, vollgefressene Raupen sichtbar.

Ein trauriger Anblick, den ich etwas genauer betrachten wollte. Dabei viel mir das Geräusch auf, das aus den abgenangten Buchsen drang: zweifellos Kaugeräusche der Raupen, die sogar den Lärmpegel der Stadt übertönten. Erstaunlich.

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Schulthess Gartenpreis für den Erlenmattpark in Basel

Im dicht bebauten Kleinbasel stellt der Erlenmattpark eine Grüne Lunge dar. Unter Einbezug der Bevölkerung wurde der Park in einem langen Prozess geplant. Mit dem Bau der Wohnsiedlungen des neuen Viertels wurde erst nach dem Bau des Parkes begonnen. Bild: Erlenmattpark Basel / Schweizer Heimatschutz

Das Gelände des Güterbahnhofes der Deutschen Bahn trennte das dicht besiedelte Kleinbasel und die Langen Erlen, einen grossen Grünraum nördlich des Rheins. Die Stadt Basel fasste das Gebeit ins Auge, um auf dem 20 Hektar grossen Gelände Wohnsiedlungen zu erstellen und einen grossen öffentlichen Park einzurichten.

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IGS Hamburg eröffnet

Ende April 2013 wurde die Internationale Gartenschau (IGS) in Hamburg auf der Flussinsel Wilhelmsburg eröffnet. Sie dauert bis Ende Oktober und bietet den Besuchenden eine Reise "in 80 Gärten um die Welt"/ Bild: Garten "Welt der Bewegung"/IGS Hamburg

Nicht zum ersten Mal ist Hamburg Austragungsort der Internationalen Gartenschau (IGS). Bereits zum 4. Mal ist die Stadt Gastgeberin nach 1953, 63 und 73. Erstmals findet die Ausstellung nicht im Park "Planten un Blomen" statt, sondern auf der Insel Wilhelmsburg.

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Gartenerde ohne Torf oder Grün ist nicht immer Grün

Das Sortiment an verschiedenen Erden ist im Hobbybereich sehr gross. Wer Erden ohne Torf kaufen will, muss die Packungen jeweils genau lesen. Eine Einkaufsliste bietet Pro Natura all jenen Gärtnerinnen und Gärtnern an, die ohne Lupe einkaufen. Bild: Erdenauswahl in einem Gartencenter/Beat Hauenstein

Torffreie Erden setzen sich bei Hobbygärtnerinnen und -gärtnern immer mehr durch. Die Balkonpflanzen wachsen genau so gut in qualitativ guten Erden, die kein Torf enthalten.
Während in der Schweiz der Torffabbau verboten ist, seit es das Moorschutz-Gesetz gibt, werden tausende Tonnen Torf aus dem Baltikum eingeführt. Dort hinterlässt der grossflächige Abbau grosse Schäden an Moorlandschaften, die über Jahrtausende gewachsen sind.

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