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Gartenthema

Kein Garten wie jeder andere, aber einer für viele: Gewerbegrün – mit Gräsern

Foto: BGL
An den meisten laufen wir eilig vorbei, aber an manchen bleiben wir stehen: Denn auch Firmengärten oder Gewerbegrün – wie die Fachleute diese Gärten nennen – können tatsächlich schön sein. Gerade jetzt im Herbst zeigen sich manche von ihrer besten Seite. Diese Gärten um Bürogebäude herum, aber auch um öffentliche Bauten wie Rathäuser, in Gewerbegebieten, um Einkaufscenter oder Wohnanlagen müssen funktional sein und robust. Schliesslich sind sie Abstandsgrün zu Verkehrswegen und Parkplätzen.

Dabei stehen gewerbliche Gärten, wie der private Garten auch, für den Geist ihrer Besitzerinnen und Besitzer. Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner erleben, dass die Ansprüche und Fragen von Unternehmen zur Anlage und Pflege von gewerblichem Grün sich verändern. Wenn diese Freiflächen attraktiv und gepflegt sind, dann können sie viele Funktionen erfüllen – sogar für den Klimaschutz.

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Dr. Isabelle van Groeningen: Gartenkultur in England und Deutschland

Foto: Van Groeningen/BGL
Dr. Isabelle van Groeningen erwarb nach Lehrjahren in Wisley (GB) das „Kew Diploma" und sammelte Berufserfahrung in Belgien, Kanada und den Niederlanden. Nach drei Jahren als Gartenberaterin beim National Trust begann sie ein Studium an der Universität York und promovierte dort zur „Entwicklung der Staudenverwendung in England und Deutschland seit dem 19. Jahrhundert".

Sie ist international anerkannt als Spezialistin für die Gestaltung und Restaurierung von Staudenpflanzungen. Seit 2008 betreibt sie gemeinsam mit Gabriella Pape das Planungsbüro, die Gartenschule und das Gartencenter an der Königlichen Gartenakademie in Berlin.

Champost im Garten lässt Spargel und Äpfel sprießen

Bildnachweis: GMH/BDC
(GMH/BDC) Champost, das ist der Begriff für das abgetragene Champignonsubstrat, das nach dem Ende der Ernten anfällt. Das Besondere am Champost: Er steckt voller pflanzenverfügbarer Nährstoffe, denn Pilze – egal ob Wild- und Kulturpilze – sind ein wichtiges Element im Stoffkreislauf der Natur. Viele Garten- und Landschaftsbauer nutzen ihn schon lange, nun sind zunehmend auch Obst- und Gemüseanbauer an dem Stoff interessiert. Vor allem Bio-Betriebe verwenden ihn, weil er die Bodengesundheit und -qualität nachhaltig verbessert, wie Versuche ergeben haben.    

Pilze zerlegen organische Substanzen vom Herbstlaub, über den Gartenkompost bis hin zu Hühner-, Rinder- oder Pferdemist. Ohne Pilze würde die Erde in organischen Reststoffen ersticken. Dank der Pilzwurzeln, der Hyphen, die das Mycel als Gesamtheit der Pilzwurzeln bilden, werden die organischen Substanzen aufgeschlossen und zerlegt. Die Pilze ernähren sich von ihnen, hinterlassen gleichzeitig aber eine Fülle an organischer Substanz und Nährstoffen, die erst nach der Arbeit der Pilze pflanzenverfügbar sind.

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Gartenmöbel-Trends für die Saison 2021/2022

Pixabay © rhyslud (CC0 Public Domain)
Die meisten Gartenmöbel sind heute aus Holz, Rattan, Metall oder Polyrattan. Sie wirken sehr edel und wohnlich, durch das hochwertige Material und ein modernes Design. Wenn die Temperaturen draussen angenehm sind, verbringen die Menschen gerne ihre Zeit draussen, beispielsweise, um zu entspannen.

Gerade die Terrasse nutzen viele dabei auf vielfältige Weise. Sie ist der ideale Ort, um an einem Abend oder Nachmittag allein zu entspannen oder die Zeit gemeinsam mit Freunden und der Familie zu geniessen. Moderne Materialien für den Aussenbereich machen aus der Terrasse ein Wohnzimmer im Freien.

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Hakonechloa – Staude des Jahres 2022

GMH/Bettina Banse
(GMH/BdS) Es wogt. Es brandet. Es begeistert. Umspielt in sanften Wellen höhere Stauden und dazwischen drapierte markante Steine, umschmeichelt Bäume und Sträucher, kaschiert Beetränder und ergiesst sich in eleganten Kaskaden über Treppenaufgänge und aus Pflanzgefässen. Es ist Ruhe und Bewegung in einem. Es ist – erstaunlich unbekannt: Hakonechloa, das Japanische Berggras. 

"Die ersten Exemplare, die ich vor rund 20 Jahren zu Gesicht bekam, stammten von Wolfgang Oehme, einem in Deutschland geborenen Gartengestalter, der in den USA für seine naturalistischen Flächenpflanzungen berühmt geworden war", erinnert sich Staudengärtner Klaus-Peter Manig.

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Muscari - Blaue Perlen für den Garten:

Bild fluwel.de
Viele Frühlingsblumen sind laut. Tulpen beispielsweise ziehen in jedem Beet die Aufmerksamkeit auf sich. Auch Narzissen fallen meist schon von Weitem ins Auge, vor allem die sonnig-gelben Sorten. Selbst kleinere Zwiebelgewächse wie Winterlinge leuchten geradezu, während sich der Frühjahrshimmel noch gräulich-trüb zeigt.

Doch natürlich gibt es auch leise Zwiebelgewächse. Sie entfalten erst bei näherem Hinsehen ihre volle Wirkung. Schneeglöckchen zum Beispiel: In kleinen Tuffs wippen sie zart mit ihren weissen Blüten und können dem unkonzentrierten Blick schon einmal entgehen.

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GARDENA Mähroboter smart SILENO mit LONA-Technologie

Bild GARDENA
Die smarten GARDENA Mähroboter rüsten sich für die Zukunft. Die neue LONA-Technologie eröffnet dem Nutzer ab der Saison 2022 eine Fülle von Möglichkeiten – mit GPS-gestützter Navigation, individuellem Zonen-Management und Positionsbestimmung in Echtzeit in der smart App.

Die intelligente Lösung für die Rasenpflege ist ein GARDENA Mähroboter. In der SILENO Produktfamilie gibt es für jede Anforderung das richtige Modell. Die smarten Mähroboter sind vollständig in das GARDENA smart system eingebunden und lassen sich von überall in der GARDENA smart App einfach per Fingertipp bedienen. Die Mähroboter mähen selbst enge Passagen und komplexe Rasenflächen mit zuverlässiger Präzision und das bei jedem Wetter. Selbst bei Regen ist der Mäher im Einsatz, für einen perfekt gepflegten Rasen.

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Den Rasen für den Winter fit machen - Gartenpflege im Herbst

Bild Hauert Manna: Um den Rasen vor Erkrankungen wie Schneeschimmel zu bewahren,  sollte man regelmäflig sämtliches Herbstlaub von der Fläche entfernen. Denn unter nassen Blättern werden die Gräser nicht gut belüftet und bekommen nur wenig Sonnenlicht.
Waren die letzten Sommer deutlich zu trocken, konnte man sich in diesem Jahr in den meisten Regionen nicht über mangelnden Regen beklagen. Auch die Rekordtemperaturen der jüngeren Vergangenheit wurden bei weitem nicht erreicht.

Einigen Gartenbesitzer mag es missfallen haben, wenn wieder einmal ein Grillabend wortwörtlich ins Wasser fiel - der Flora tat das Wetter aber sichtlich gut. Es blühte und wuchs, wie lange nicht mehr. Zeigten sich beispielsweise viele Rasenflächen in den letzten Jahren bereits ab Mitte des Sommers eher strohgelb bis braun, so sind die meisten jetzt immer noch sattgrün. Das heisst aber nicht, dass die Graspflanzen in diesem Herbst keine Pflege benötigen. Damit sie gut durch den Winter kommen, sollte man ihnen auch in diesem Jahr etwas Aufmerksamkeit schenken.

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Wertvoll und attraktiv: Fruchtstände als Gestaltungselemente im Staudengarten

Bildnachweis: GMH/Bettina Banse
Fedrige Silberköpfchen und imposante Paukenschlägel, glänzende Beeren, zarte Ähren und manch bizarren Sonderling – auch in Sachen Fruchtstände bietet das Staudenreich allerlei Staunenswertes.

(GMH/BdS) Dass die Fruchtstände vieler Pflanzen absolut faszinierend sind – für Kinder ist das nichts Neues. Ob Pusteblumen oder Kletten, Mohnkapseln oder Hagebutten, der Nachwuchs kann dem Thema seit jeher einiges abgewinnen. In der Gartengestaltung hingegen hatte alles, was nach der eigentlichen Blüte kam, jahrzehntelang einen schweren Stand – beziehungsweise gar keinen, denn im Verblühen Begriffenes wurde rigoros abgeschnitten. Ein Garten hatte „sauber und ordentlich“ zu sein.

Vielfalt ist der Schlüssel, um aus einem Garten einen Lebensraum zu schaffen - Interview mit Dr. Folko Kullmann

Foto: BGL/Folko Kullmann
Dr. Folko Kullmann ist Fachautor und Fachlektor für Gartenbau. Als Chefredakteur der Fachzeitschrift Gartenpraxis ist er nah an Pflanzensortiments- und Verwendungsthemen, darüber hinaus ist er Autor vieler Fachbücher und Mitinhaber eines auf Gartenthemen spezialisierten Redaktionsbüros in Stuttgart. Seit 2016 ist er Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS).

Herr Dr. Kullmann, was bedeutet für Sie "Pflanzenvielfalt" im Garten?

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