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Wie baue ich Leinsamen richtig an?

Leinsamen ist eine sehr nützliche Pflanze. Man kann Kleider aus seinen Fasern herstellen und das Öl aus diesem Korn ist für unsere Gesundheit sehr wichtig, schon ein Löffel Leinsamenöl kann unseren Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren decken. Es sollte aber nicht eine längere Zeit stehen, frisch muss es sein. In der späteren Zeit kam die Baumwolle in den Vordergrund und die Leinfasern wurden fast vergessen.

Leinsamen kann man selbst anbauen

Leinsamen kann man auch selbst anbauen, aber man sollte einiges über diese Pflanze wissen. Vieles erfahren wir darüber zum Beispiel auf der interessanten Seite https://www.leinoel-kaufen.com. Mitte März und bis Mai ist die Aussaat möglich. Es ist auf keinen Fall zu früh. Man muss sagen, dass der Lein sehr gut dem Frost widerstehen kann. Deswegen ist die Zeitspanne für diesen Prozess so groß.
Der Lein hat eine ganz kurze Vegetationszeit, was den Bauern zugute kommt. Sie beträgt nur etwa 125 Tage. Die Pflanze blüht und die Landschaft sieht dann wie ein blaues Meer aus. Das ist immer ein Blickfang für die Fotografen, die stets etwas Besonderes suchen.
Der Leinsamen entwickelt sich in der Anfangsphase sehr langsam. In dieser Zeit sollte man auch besonders auf das Unkraut achten, diese Pflanze regelmäßig davon befreien. Es stellte sich heraus, dass man etwa drei Unkrautkuren machen sollte, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Das ist für das Wachstum der Pflanze sehr nützlich.

Eine Kombination von Striegeln und Hacken

Werden die Reihen schon gut sichtbar, das heißt, ist der Leinsamen etwa 5 cm hoch, so kann man auch hacken. Wer eine Kombination von Striegeln und Hacken macht, kommt zu guten Ergebnissen. Die Pflanze benötigt stets leichten, durchlässigen Boden. Auch genügend Wasser sollte sein, besonders vor und auch während der Blüte. Dieser Faktor kann sehr den Ertrag beeinflussen.
Der Leinsamen ist eine extensive Kultur, die sehr wenige Nährstoffe benötigt. Die Nährstoffe sind dabei besonders wichtig, wenn die Pflanze stark in die Höhe wächst, das ist noch vor dem Blühen.
Gedüngt wird manchmal sogar vor der Saat, aber meistens zur Saat. Die Düngemittel sollten schnell wirkend sein. Genutzt werden Kompost, Handelsdünger, Gülle. Zu starke Düngung kann zur späten Abreife führen.
Für die Pflanze sind auch Schnecken eine Gefahr. Manche Personen stellen Schneckenfallen in den Reihen auf. Das können kleine Gefäße mit Bier sein oder auch spezielle Mittel aus dem Handel.

Bild: wikipedia Rasbak - Eigenes Werk

Alles immer rechtzeitig machen

Der Lein reift gleichmäßig ab. Es ist immer ein Genuss, dem Rascheln der Samen in den Kapseln zuzuhören. Beim Reifen verändert sich die Farbe vom Stängel: Der obere Teil von etwa 5 cm wird braun, dabei fallen auch die Blätter unten ab. Mit dem Dreschen fangen die Bauer im August an, bis September sind sie damit schon fertig.
Mit dem Motormäher kann man den Lein ungefähr 15 cm hoch mähen. Nach diesem Prozess lässt man den Samen drei Tage bei schönem Wetter liegen. Es sollte ein gutes Messer zur Seite liegen, das bei Bedarf eingesetzt werden kann. Die Stoppeln können Probleme machen.
Beim Leinsamen muss alles immer rechtzeitig gemacht werden. So zum Beispiel kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn er nicht zu dem nötigen Termin gedroschen werden kann.
Die ganzen Kapseln sowie Samen werden dann von Pilzen befallen. Es kann auch sein, dass die Pflanze wieder anfängt zu blühen.
Wenn alle Bedingungen zur Aussaat und Pflege erfüllt sind, wird es zu einer üppigen Ernte kommen. Man erwartet 15 kg/Are. Ist die Erde die ganze Zeit öfter trocken gewesen, wird auch der Ertrag gemindert.
Auf der oben genannten Seite kann sich jeder noch um weitere Details zu der wunderbaren Pflanze erkundigen.
 

Teaserbild: wikipedia 4d44
 

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