
Wenn Sie einen Garten an Ihrem Grundstück haben, können Sie die Sommermonate im Freien verbringen. Ungestört und in aller Ruhe geniessen Sie die Sonnentage, doch wenn es regnet sieht es schnell anders aus.
Spätestens, wenn Sie schon einmal hektisch bei einer Grillparty nach drinnen gerannt sind, wissen Sie einen überdachten Aussenbereich zu schätzen. Die Pergola ist ein Klassiker, den Sie auch im Nachklang noch integrieren können. Es gibt verschiedene Arten aus unterschiedlichen Materialien.
Anbaupergolen erweitern den Wohnbereich nach draussen
Wenn Sie sich für eine Anbaupergola entscheiden, wird diese direkt an Ihre Hausfassade montiert. Das System wirkt wie eine architektonische Verlängerung des Raumes und hat einige Vorteile.
Anbaupergolen stehen sicher, denn die Last wird von der Hauswand mit getragen. Auf der gegenüberliegenden Seite ruht die Konstruktion auf fest im Boden verankerten Pfosten. Wenn Sie ohnehin schon eine klassische Terrasse direkt am Gebäude haben, kann diese Art der Überdachung verhindern, dass sie beim nächsten Grillabend wieder hektisch flüchten müssen. Durch die direkte Verbindung zum Gebäude entsteht ein geschützter Raum, der die Freiluftsaison um einige Wochen verlängert.

Freistehende Pergolen können Sie überall im Garten platzieren
Im Gegensatz zur angebauten Version brauchen Sie bei dieser Bauart keine tragende Wand. Sie steht komplett selbstständig auf mindestens vier Pfosten und lässt sich flexibel auf dem Grundstück positionieren.
Ihr Vorteil dabei ist, dass Sie Ihren Garten völlig individuell gestalten können und nicht mehr auf eine Hauswand angewiesen sind. Schaffen Sie sich einen Rückzugsort inmitten der Rasenfläche oder realisieren Sie einen Sitzplatz am eigenen Pool.
Auch schattige Plätze unter Bäumen lassen sich so optimal nutzen. Da keine festen Verbindungen zur Hausfassade nötig sind, können Sie bei den Abmessungen und der Ausrichtung Ihre Kreativität spielen lassen. Denken Sie aber daran, dass die statischen Anforderungen allein durch das Fundament und die Abmessungen getragen werden müssen.
Die passende Bepflanzung macht die Pergola zum Blickfang
Eine Pergola erfüllt nicht nur einen praktischen Zweck, sondern kann auch zum grünen Mittelpunkt des Gartens werden. Besonders beliebt sind Kletterpflanzen, die an den Pfosten und Querträgern emporwachsen und natürlichen Schatten spenden. Für Schweizer Gärten eignen sich beispielsweise Clematis, Kletterrosen oder Geissblatt, die mit ihrer Blütenpracht zusätzliche Farbakzente setzen. Wer mediterranes Flair bevorzugt, kann an geschützten Standorten auch Weinreben kultivieren. Wichtig ist, die Pflanzen auf die Lichtverhältnisse und den verfügbaren Platz abzustimmen, damit die Pergola langfristig gesund begrünt wird und ihre attraktive Wirkung entfalten kann.

Aluminium als wichtigstes Material für Pergolen
Materialien für Pergolen sind vielseitig, allerdings hat sich Aluminium als eines der Hauptbestandteile erwiesen. Es bringt einige Eigenschaften mit, die vor allem draussen von wichtiger Bedeutung sind.
Anders als Holz ist das Metall pflegeleicht, denn es braucht weder Schutzanstriche noch muss es aufwendig imprägniert werden. Es trotzt den wechselhaften Schweizer Witterungsbedingungen wie Schnee im Winter und UV-Belastung im Sommer ohne Qualitätsverluste.
Durch das geringe Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit lassen sich ausserdem auch schlanke Profile und Grössen generieren. Die Oberflächen werden in der Regel pulverbeschichtet, sodass Sie sich auf einen dauerhaften Schutz vor Korrosion freuen können.

Pergolen lassen sich in verschiedenen Farben gestalten
Die klassische Pergola muss nicht grün oder schwarz sein, die optischen Anpassungen an Ihr Wohnhaus sind vielseitiger. Die Beschichtungsverfahren ermöglichen es Ihnen, diverse Nuancen zu nutzen. Dezente Töne wie Anthrazit sind zwar immer noch beliebt, doch Sie können sich auch für Weiss- und Grautöne, für Grün, Rot oder Blau entscheiden.
Orientieren Sie sich dabei wirklich an Ihrem Haupthaus, insbesondere bei einer angebauten Pergola. Wenn diese nämlich optisch nicht zur Grundstruktur passt, wirkt das Gesamtbild nicht mehr stimmig. In modernen Aluminium-Häusern können Kontraste durch auffällige Farben gesetzt werden. Im alten Bauernhaus passt eine schlichte Version besser.


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