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Kalanchoë nach den Eisheiligen auch draussen einsetzbar

Seit dem 18. Jahrhundert zählen Sukkulenten in Europa zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Aus gutem Grund, denn sie vertragen auch etwas kühlere Temperaturen, was damals sehr wichtig war: Da es noch keine Zentralheizungen gab, konnten die Nächte auch innerhalb der eigenen Vierwände kälter werden.

Sukkulenten haben die dankbare Fähigkeit, Wasser zu speichern und bei Bedarf darauf zurückzugreifen. So auch die Kalanchoë: Selbst bei längerer Trockenheit bewahren sie ihre fleischigen, sattgrünen Blätter vor dem Verdursten. Einmal wöchentlich giessen genügt - schon entwickelt sich die Kalanchoë prächtig.

Foto: GPP. - Bepflanzt man mehrere Kübel und arrangiert diese sowohl in der Wohnung, als auch auf der Terrasse, wird optisch eine herrliche Verbindung zwischen dem Drinnen und dem Draussen geschaffen

86-jährige Erfolgsstory

1932 brachte der Pflanzenzüchter und -händler Robert Blossfeld die Kalanchoë - die in Madagaskar, China, Süd- und Süd-Ost-Afrika wild wächst - aus Paris in unsere Region und führte sie als Zimmerpflanze ein. Seitdem ist das Dickblattgewächs nicht mehr wegzudenken von den Fensterbänken, Tischen und Kommoden der Haushalte. Die Sukkulente mit den fröhlichen Blüten gehört zu einer grünen Indoor-Dekoration einfach dazu. Was viele nicht wissen: Kalanchoë sind auch hervorragende Balkon- und Terrassenpflanzen. Unter freiem Himmel blühen sie sogar noch üppiger als im Haus. Temperaturen ab zehn Grad Celsius sind für sie völlig in Ordnung. Nur Nachtfröste verträgt die Exotin aus den Tropen gar nicht, weshalb sie erst ab Mitte Mai ins Freie gebracht werden sollte.

Foto: GPP. - Für ein pures Sommergefühl sorgt ein bunter Mix: Dafür werden die Kalanchoë in farbenfrohe Blumentöpfe gesetzt und nach Lust und Laune auf dem Terrassentisch arrangiert.

Blühendes Dickblattgewächs

Die meisten Sukkulenten beeindrucken mit ihren faszinierenden Blattformen und einer breiten Palette an Grüntönen. Blüten sind jedoch selten in der Welt dieser Überlebenskünstler. Anders bei der Kalanchoë: Sie entwickelt eine Vielzahl an kleinen, zierlichen Blüten, die mindestens zehn Wochen lang erfreuen. Die ersten Sorten, die es auf unseren Kontinent schafften, waren ausschliesslich orange-rot. Das brachte den Dickblattgewächsen auch den Namen „Flammendes Käthchen" ein. Dank professioneller Züchtung blühen die Sukkulenten heute in vielen verschiedenen Farben und auch Formen: Sie sind in Weiss und Rosa, Pink, Rot, Apricot und sogar zweifarbig erhältlich. Einige blühen einfach, andere sind gefüllt. Manche entfalten imposante Blütendolden, die ideal für die Bepflanzung grosser Kübel sind. Es gibt aber auch welche, die sind so klein, dass sie in Teelichtergläser passen. Der Variantenreichtum der Kalanchoë ist erstaunlich!

Foto: GPP. - Möchte man ein rustikales Ambiente auflockern, bieten sich Kalanchoë in Pastelltönen an. Sie sorgen für helle Lichtreflexe zwischen groben Naturmaterialien, wie Holz.

Kreativ mit Kalanchoë

Auf Terrasse und Balkon sorgt die Sukkulente im Sommer für ein Farbenfest. Mit ihr kann nach Herzenslaune kombiniert und dekoriert werden. Möchte man ein rustikales Ambiente auflockern, bieten sich Kalanchoë in Pastelltönen an. Sie sorgen für helle Lichtreflexe zwischen groben Naturmaterialien, wie Holz oder Stein. Blüten in Apricot oder Gelb passen perfekt zu den dunklen Tönen und organischen Formen des angesagten Mid-Century-Style. Bepflanzt man mehrere Kübel und arrangiert diese sowohl in der Wohnung, als auch auf der Terrasse, wird optisch eine herrliche Verbindung zwischen dem Drinnen und dem Draussen geschaffen. Für ein pures Sommergefühl sorgt ein bunter Mix: Dafür werden die Kalanchoë in farbenfrohe Blumentöpfe gesetzt und nach Lust und Laune auf dem Terrassentisch arrangiert. In solch einer heiteren Umgebung lassen sich die warmen Sonnentage herrlich geniessen. Weitere Dekorationsideen und Informationen sind auf www.kalanchoe.nl/de zu finden.

Foto: GPP. - Die Kalanchoë entwickelt eine Vielzahl an kleinen, zierlichen Blüten, die mindestens zehn Wochen lang erfreuen.

 

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